BSW vermisst konkrete Ziele für kraftvollen Speicherausbau in neuer Speicherstrategie

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) begrüßt die Entwicklung einer Speicherstrategie durch die Bundesregierung, bemängelt jedoch das Fehlen konkreter Ziele und "Wegweiser" für einen kraftvollen Speicherausbau. Der Verband fordert, die Strategie inhaltlich aufzuladen und mit Leben zu füllen, um den Erfolg der Energiewende sicherzustellen. Der vorgelegte Entwurf sei lediglich ein Statusbericht und beinhalte keine differenzierte Betrachtung verschiedener Marktsegmente. Der BSW appelliert auch an das Potenzial mobiler Speicher der E-Autoflotte. Die Einladung des Bundeswirtschaftsministeriums, sich bei der Weiterentwicklung einzubringen, werde der Verband annehmen.

Bremen (VBR). Berlin, 20.12.2023: Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) hat in einer Stellungnahme den aktuellen Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWK) für eine Speicherstrategie begrüßt. Der Verband betonte allerdings, dass konkrete Ziele und Leitplanken für einen kraftvollen Ausbau der Speichersysteme fehlen.

Laut dem BSW sind Speicher von zentraler Bedeutung für den Erfolg der Energiewende. Daher sei es erfreulich, dass die Bundesregierung mit der Entwicklung einer Speicherstrategie begonnen hat. Der vorliegende Strategie-Entwurf des BMWK, der 22 Seiten umfasst, behandelt wichtige Themen wie den Hochlauf von Batteriespeichern zur Netzintegration erneuerbarer Energien und erste Ansätze für eine Reform des regulatorischen Rahmens.

Allerdings vermisst der BSW konkrete Ziele und Wegweiser für den Ausbau von Speicherlösungen, für wirtschaftlich tragfähige Geschäftsmodelle und einen netzdienlichen Speicherbetrieb. Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW, betonte: “Jetzt geht es darum, die Speicherstrategie inhaltlich aufzuladen, sie mit Leben zu füllen.” Für den Verband ist der vorgelegte Entwurf lediglich ein Statusbericht, der den aktuellen Stand des Speichermarktes und Rechtsrahmens beschreibt und Hindernisse aufzeigt.

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Nach Ansicht des BSW fehlt es bisher an konkreten Funktionen, die Speicher im zukünftigen Stromsystem übernehmen sollen. Zudem fordert der Verband eine differenzierte Betrachtung verschiedener Marktsegmente wie Heimspeicher, Gewerbe- und Industriespeicher sowie Netzspeicher und erzeugungsnaher Großspeicher in Solar- und Windparks. Auch das Zukunftspotenzial mobiler Speicher der E-Autoflotte für den Ausgleich des schwankenden Angebots erneuerbarer Energien sollte in der Speicherstrategie berücksichtigt werden.

Der BSW betrachtet den vorliegenden Entwurf lediglich als Auftakt für die Entwicklung einer umfassenden Speicherstrategie. Der Verband wird sich aktiv an der Weiterentwicklung beteiligen und strebt eine enge Zusammenarbeit mit dem Bundeswirtschaftsministerium an.

Der Bundesverband Solarwirtschaft setzt sich als Interessenvertretung für die Belange der Solar- und Speicherbranche in Deutschland ein. Ziel des Verbands ist es, die Rahmenbedingungen für den Einsatz von Solarenergie zu verbessern und den Ausbau der Branche voranzutreiben.

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