– Der Verband teilt die Sorge vor einer Remonopolisierung durch die Deutsche Telekom, lehnt aber Doppelausbau als Lösungsansatz ab.
– Er befürchtet, dass Deregulierung in der aktuellen Marktphase den Übergang von Kupfer zu Glasfaser gefährden würde.
– Statt paralleler Netze fordert der Verband fairen Wettbewerb durch Open Access auf einem gemeinsamen Glasfasernetz.
BREKO bewertet Sektorgutachten: Zustimmung und Kritik
Am 10. Dezember 2025 veröffentlichte die Monopolkommission ihr 14. Sektorgutachten Telekommunikation. Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) reagierte umgehend mit einer klaren Positionierung. Der Verband, der nach eigenen Angaben 540 Mitgliedsunternehmen vertritt*, sieht sich als zentrale Wettbewerbskraft im Markt. Seine Mitglieder verantworten über 50 % des Glasfaserausbaus in Deutschland* und investierten dafür im Jahr 2024 4,9 Milliarden Euro*.
Die Bewertung des Verbands fällt differenziert aus. BREKO-Hauptstadtbüroleiter Sven Knapp äußerte sich in einer Stellungnahme vom 10.12.2025 mit deutlichen Worten:
„Der BREKO teilt die Sorge der Monopolkommission vor einer Re-Monopolisierung des Telekommunikationsmarktes durch die Deutsche Telekom, hält jedoch Teile der Lösungsvorschläge für ungeeignet und sogar kontraproduktiv.“
„Die Monopolkommission warnt zu Recht vor einer zunehmenden Marktmacht des Ex-Monopolisten und der damit einhergehenden Schwächung des Wettbewerbs auf dem Telekommunikationsmarkt. Ohne den Druck der Wettbewerber droht zudem eine erhebliche Verzögerung des Glasfaserausbaus, weil auch die Telekom ihre Ausbaugeschwindigkeit drastisch reduzieren würde.“
„Ebenfalls korrekt ist die Schlussfolgerung, dass Deregulierung, wie sie aktuell auf europäischer Ebene diskutiert wird, in der kritischen Marktphase des anstehenden Übergangs von Kupfer auf Glasfaser völlig fehl am Platz ist. Regulierung ist solange notwendig, bis nachhaltig tragfähiger Wettbewerb gewährleistet ist. Davon ist der Telekommunikationsmarkt aktuell sehr weit entfernt. Deshalb unterstützt der BREKO die Forderung der Monopolkommission nach einer aktiven und gestaltenden Rolle der Bundesnetzagentur, insbesondere beim Übergang von Kupfer auf Glasfaser.“
„Der Vorschlag der Monopolkommission, durch parallele Glasfasernetze – Doppelausbau – für mehr Wettbewerb zu sorgen, geht jedoch an der Realität vorbei: Da Deutschland die europaweit höchsten Ausbaukosten hat, sind parallele Netze fast nirgendwo wirtschaftlich betreibbar. Verstärkter Doppelausbau würde also Geschäftsmodelle gefährden und den Ausbau insgesamt verzögern. Fairer Wettbewerb und Anbietervielfalt für Verbraucherinnen und Verbraucher sind auch ohne parallele Glasfasernetze möglich: durch Open Access und diskriminierungsfreien Wettbewerb auf einem Netz.“
Die Wirtschaftlichkeitsfrage beim Doppelausbau von Glasfaser
Der parallele Ausbau zweier Glasfasernetze in derselben Straße – der sogenannte Doppelausbau – ist in Deutschland ein wirtschaftliches Ausnahmephänomen. Während die Idee eines infrastrukturbasierten Wettbewerbs zwischen zwei Netzen theoretisch Vorteile wie niedrigere Preise und mehr Innovation verspricht, sprechen die realen Kosten- und Marktbedingungen meist dagegen. Die Investitionen sind hoch und die langfristige Rentabilität für zwei Betreiber in den meisten Regionen fraglich.
Kosten & Häufigkeit von Doppelausbau-Fällen
Die finanziellen Hürden beginnen bereits mit den grundlegenden Ausbaukosten. Die durchschnittlichen Investitionen für einen einzelnen Glasfaseranschluss (FTTH) in Deutschland liegen, abhängig von der Siedlungsstruktur, zum Teil deutlich über 1.000 Euro*. Werden diese Kosten verdoppelt, weil zwei Betreiber parallel graben, summieren sich die Mehrkosten erheblich.
Im Beobachtungszeitraum von 2019 bis 2022 wurden in Deutschland insgesamt 427 Fälle von Glasfaser-Doppelausbau identifiziert* (Quelle: Bundesnetzagentur; Stand: 2023). Diese Fälle verursachten geschätzte Mehrkosten von 50 bis 100 Millionen Euro pro Jahr und machten etwa 2 bis 4 Prozent aller Ausbauvorhaben aus* (Quelle: Bundesnetzagentur; Stand: 2023). Eine jüngere Bewertung bestätigt diese Größenordnung: Doppelausbau verursacht in Deutschland jährliche Mehrkosten von etwa 50–100 Millionen Euro und betrifft 2–4 % der Ausbauvorhaben* (Quelle: BearingPoint; Stand: 2024).
Rentabilität: Wo zwei Netze wirtschaftlich sein können
Die entscheidende Frage ist, ob sich der Betrieb zweier paralleler Netze dauerhaft rechnet. Eine Analyse von 93 konkreten Doppelausbau-Fällen zeigt ein klares Bild: Nur für rund 35 Prozent der Haushalte und Unternehmen in Deutschland können mehrere Glasfasernetze langfristig profitabel betrieben werden* (Quelle: WIK-Consult; Stand: 2023). Für die übrigen 65 Prozent ist ein wirtschaftlicher Betrieb zweier Netze nicht möglich* (Quelle: WIK-Consult; Stand: 2023).
Die fehlende Rentabilität in der Mehrzahl der Fälle hat mehrere Gründe:
- Eine geringe Haushalts- und Gewerbedichte, die zu wenige potenzielle Kunden pro Kilometer Leitungstrasse bietet.
- Herausfordernde topografische Gegebenheiten, die die Baukosten in die Höhe treiben.
- Hohe Kosten für Bodenarbeiten, Leerrohre und Genehmigungsverfahren.
- Ein begrenztes Marktvolumen, das nicht ausreicht, um zwei Netzbetreiber mit ausreichenden Erlösen zu versorgen.
Positiv bewertet wird ein infrastrukturbasierter Wettbewerb mit zwei Netzen laut Studien vor allem in Ballungsräumen, wo hohe Kundendichten die Erlöse sichern können. Dort kann er langfristig positive Effekte auf Preise und Innovation haben* (Quelle: BearingPoint; Stand: 2024). Diese Bedingungen sind in Deutschland jedoch nicht die Regel, sondern die Ausnahme.
| Jahr/Studie | Beobachtungszeitraum | Indikator | Wert | Quelle/Stand |
|---|---|---|---|---|
| Bundesnetzagentur | 2019–2022 | Fälle von Doppelausbau | 427 Fälle | (Quelle: Bundesnetzagentur; Stand: 2023) |
| Bundesnetzagentur | 2019–2022 | Jährliche Mehrkosten | 50–100 Mio. Euro | (Quelle: Bundesnetzagentur; Stand: 2023) |
| Bundesnetzagentur | 2019–2022 | Betroffene Ausbauvorhaben | 2–4 % | (Quelle: Bundesnetzagentur; Stand: 2023) |
| WIK-Consult | 2023 | Anteil profitabler Gebiete für zwei Netze | ca. 35 % | (Quelle: WIK-Consult; Stand: 2023) |
| BearingPoint | 2024 | Bewertung in Ballungsräumen | Langfristig positive Effekte möglich | (Quelle: BearingPoint; Stand: 2024) |
Marktstruktur und Regulierung im Glasfaserübergang
Der deutsche Festnetzmarkt ist nach wie vor durch eine hohe Konzentration geprägt. Im Jahr 2022 lag der Marktanteil der Deutschen Telekom deutlich über 35 Prozent*. Zusammen kamen die drei größten Anbieter auf einen Anteil von über 70 Prozent* (Stand: 2022). Diese Struktur unterstreicht die anhaltende Marktmacht des ehemaligen Monopolisten und bildet den Hintergrund, vor dem regulatorische Eingriffe diskutiert werden. In der kritischen Phase des Übergangs von der alten Kupfer- zur neuen Glasfaserinfrastruktur kommt der Bundesnetzagentur eine gestaltende Rolle zu. Sie reguliert den Zugang zu Vorleistungen und setzt Rahmenbedingungen für die Abschaltung der Kupfernetze. Bis Ende 2023 hatte das zuständige Gigabitforum jedoch noch keinen verbindlichen Plan für diese Migration vorgelegt.
Die Diskussion um den richtigen regulatorischen Weg wird durch unterschiedliche Versorgungskennzahlen zusätzlich verkompliziert. Zum einen lag die Versorgungsquote mit Glasfaser bis ins Gebäude oder Gebäudekeller (FTTH/B) in Deutschland zum 30.06.2023 bei rund 32 Prozent*. Davon entfielen etwa 88,3 Prozent auf eigenwirtschaftlichen Ausbau und 11,7 Prozent auf geförderte Projekte*. Eine andere Statistik der Bundesnetzagentur zeigt für denselben Zeitraum einen Anteil von FTTH/B-Anschlüssen an allen stationären Breitbandanschlüssen von 17 Prozent (Stand: Ende 2023)*. Beide Zahlenreihen sind offiziell, illustrieren aber die Herausforderung, eine einheitliche und klare Ausgangslage für politische und regulatorische Entscheidungen zu definieren.
Was Doppelausbau und Regulierung für Kundinnen und Kunden bedeuten
Die Debatten um parallele Glasfasernetze, Marktmacht und Regulierungsentscheidungen sind keine abstrakten Fachdiskussionen. Sie haben direkte und spürbare Folgen für Verbraucherinnen und Verbraucher in ganz Deutschland. Die konkreten Auswirkungen unterscheiden sich dabei erheblich, je nachdem, ob man in einer Großstadt oder in einer ländlichen Gemeinde wohnt.
Die wirtschaftlichen Grundlagen erklären diesen Unterschied. Parallele Netze sind in dicht besiedelten Gebieten wirtschaftlich realisierbar, während Doppelausbau in weniger dicht besiedelten Regionen das eigenwirtschaftliche Ausbaupotenzial mindert und zusätzlichen Förderbedarf auslösen kann (Stand: 2023)*. Ein unkoordinierter Ausbau, bei dem zwei Netzbetreiber gleichzeitig in dieselbe, dünn besiedelte Straße investieren wollen, kann den Ausbau für alle Beteiligten unwirtschaftlich machen. Die Folge sind Verzögerungen oder sogar der vollständige Stopp von Bauvorhaben. Am Ende stünde die Gemeinde möglicherweise länger ohne modernen Breitbandanschluss da.
Um solche Konflikte zu vermeiden, moderiert die sogenannte Clearingstelle Glasfaserdoppelausbau. Sie bearbeitet Fälle, in denen ein strategischer Überbau durch einen Konkurrenten eigenwirtschaftliche Ausbaupotenziale verhindert und eine größere Fördermittelinanspruchnahme zur Folge hat (Stand: 2023)*. Dieses Verfahren soll Planungssicherheit schaffen, kann den Ausbau in Einzelfällen aber auch verlangsamen.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher ergeben sich daraus klare Konsequenzen:
- Verzögerungen: Unkoordinierter Doppelausbau kann zu rechtlichen und planerischen Verzögerungen führen, die den Glasfaseranschluss im individuellen Fall später liefern.
- Höhere Förderkosten: In wirtschaftlich schwachen Regionen kann Doppelausbau die Kosten in die Höhe treiben, was letztlich über Steuermittel finanziert werden muss.
- Netzvielfalt vs. Verfügbarkeit: In Städten steht Wettbewerb durch mehrere Netze im Fokus. In der Fläche ist das Ziel, eine flächendeckende Versorgungsgrundlage mit Glasfaser zu schaffen.
- Langfristige Wettbewerbsfrage: Die Sorge vor einer Re-Monopolisierung des Marktes, wie sie von der Monopolkommission geäußert wird, betrifft indirekt auch Verbraucherinnen und Verbraucher.
Die Herausforderung für die Regulierung besteht somit darin, eine Balance zu finden: In Ballungsräumen kann Wettbewerb durch mehrere Netze funktionieren und Kundinnen und Kunden Vorteile bringen. In der Fläche muss das Ziel jedoch lauten, mit klugen Förder- und Koordinierungsmechanismen zügig eine flächendeckende Grundversorgung mit Glasfaser zu erreichen. Die Diskussion um Doppelausbau entscheidet damit maßgeblich mit, wer wann und zu welchen Bedingungen einen leistungsfähigen Internetanschluss erhält.
Ausblick: Regulierung, Empfehlungen und widersprüchliche Perspektiven
Die Weichen für die Zukunft des deutschen Glasfasermarktes sind noch nicht endgültig gestellt. Während der Ausbau voranschreitet, stehen entscheidende Regulierungsfragen im Raum, die den Wettbewerb und die Versorgung für Jahrzehnte prägen werden. Die Positionen dazu klaffen teils weit auseinander.
Die Monopolkommission legte in ihrem 14. Sektorgutachten Telekommunikation (Veröffentlichung: 10.12.2025) klare Empfehlungen vor. Sie lehnt exklusive Netzverlegungen durch einzelne Anbieter ab und plädiert stattdessen für einen wirtschaftlich sinnvollen Doppelausbau paralleler Glasfasernetze, um Wettbewerb zu schaffen*. Zudem fordert die Behörde strenge Regulierungen für marktmächtige Unternehmen und klare Vorgaben der Bundesnetzagentur zur Abschaltung der alten Kupfernetze*. Trotz laufender EU-Initiativen wie dem Digital Networks Act sieht die Monopolkommission weiterhin die Notwendigkeit einer starken Regulierung und warnt vor einer zu frühen Deregulierung in der aktuellen kritischen Phase des Netzumbaus*.
Diese Empfehlungen stehen im Kontrast zur Position des Branchenverbands BREKO. Während auch er vor einer Re-Monopolisierung warnt und eine aktive Rolle der Bundesnetzagentur beim Übergang von Kupfer zu Glasfaser unterstützt, hält er den vorgeschlagenen Doppelausbau für unrealistisch. Parallele Netze würden Geschäftsmodelle gefährden und den Gesamtausbau verzögern. Stattdessen setzt der BREKO auf Wettbewerb durch diskriminierungsfreien Open Access auf einem gemeinsamen Netz.
Die kommenden ein bis zwei Jahre werden zeigen, welcher Weg beschritten wird. Die Diskussionen um die finale Regulierung und die konkrete Ausgestaltung des Kupferabschaltungsprozesses sind in vollem Gange. Die getroffenen Entscheidungen werden fundamentale Auswirkungen auf die Breitbandlandschaft und die Wahlmöglichkeiten für Verbraucherinnen und Verbraucher haben.
Diese Meldung basiert auf einer Pressemitteilung des Bundesverbands Breitbandkommunikation e.V. (BREKO).
Weiterführende Quellen:
- „Im Beobachtungszeitraum 2019–2022 wurden insgesamt 427 Fälle von Glasfaser-Doppelausbau mit geschätzten Mehrkosten von 50–100 Mio. Euro pro Jahr identifiziert, was 2–4 % der Ausbauvorhaben in Deutschland entspricht (Stand: 2023).“ – Quelle: https://www.bundesnetzagentur.de
- „Eine Analyse von 93 Doppelausbau-Fällen zeigt, dass in Deutschland nur für rund 35 % der Haushalte und Unternehmen mehrere Glasfasernetze dauerhaft profitabel betrieben werden können, während 65 % dies nicht gilt (Stand: 2023).“ – Quelle: https://www.wik.org
- „Die durchschnittlichen Investitionskosten pro FTTH-Anschluss liegen in Deutschland, abhängig von der Siedlungsstruktur, zum Teil deutlich über 1.000 Euro, bedingt durch Topografie, Bodenbeschaffenheit und begrenzte Nutzung vorhandener Infrastrukturen, was Deutschland zu einem Hochkostenstandort macht (Stand: 2023).“ – Quelle: https://www.wik.org
- „Parallele Netze sind in dicht besiedelten Gebieten wirtschaftlich realisierbar, während Doppelausbau in weniger dicht besiedelten Regionen das eigenwirtschaftliche Ausbaupotenzial mindert und zusätzlichen Förderbedarf auslösen kann (Stand: 2023).“ – Quelle: https://www.bmv.de
- „Die Clearingstelle Glasfaserdoppelausbau moderiert Konflikte durch strategischen Überbau, der eigenwirtschaftliche Ausbaupotenziale verhindert und eine größere Fördermittelinanspruchnahme zur Folge hat (Stand: 2023).“ – Quelle: https://gigabitbuero.de
- „Ende 2023 lag die FTTH/B-Versorgungsquote in Deutschland bei rund 32 %, davon wurden etwa 88,3 % durch eigenwirtschaftlichen Ausbau und 11,7 % durch geförderte Projekte realisiert (Datenstand 30.06.2023).“ – Quelle: https://bmds.bund.de
- „In urbanen Räumen existieren teilweise drei oder mehr gigabitfähige Netze parallel, während ländliche Regionen oft noch unterversorgt sind; dies erfordert eine zielgenaue Regulierung und Förderung (Datenstand 30.06.2023).“ – Quelle: https://bmds.bund.de
- „Der Festnetzmarkt in Deutschland zeigt weiterhin hohe Marktkonzentration, mit einem Marktanteil der Deutschen Telekom deutlich über 35 % und über 70 % bei den drei größten Anbietern zusammen (Datenstand 2022).“ – Quelle: https://dserver.bundestag.de
- „Die Bundesnetzagentur spielt beim Übergang von Kupfer zu Glasfaser durch Regulierung von Vorleistungszugängen und Vorgaben zur Abschaltung des Kupfernetzes eine zentrale Rolle, wobei das Gigabitforum bisher keinen verbindlichen Migrationsplan vorgelegt hat (Bewertung Ende 2023).“ – Quelle: https://dserver.bundestag.de
- „Der Anteil von FTTH/B-Anschlüssen an allen stationären Breitbandanschlüssen in Deutschland stieg bis Ende 2023 auf 17 %, während DSL-Anschlüsse weiter abnehmen; gleichzeitig bleibt Kupfer-basierte Vorleistung im regulierten Bereich hoch (Datenstand Ende 2023).“ – Quelle: https://www.bundesnetzagentur.de
- „Doppelausbau verursacht in Deutschland jährliche Mehrkosten von etwa 50–100 Mio. Euro und betrifft 2–4 % der Ausbauvorhaben; in Ballungsräumen kann ein infrastrukturbasierter Wettbewerb mit zwei Netzen langfristig positive Effekte auf Preise und Innovation haben (Stand: 2024).“ – Quelle: https://www.bearingpoint.com
- „Die Monopolkommission im 14. Sektorgutachten Telekommunikation 2025 lehnt eine exklusive Verlegung von Glasfaser durch einzelne Anbieter ab, empfiehlt wirtschaftlich sinnvollen Doppelausbau und fordert strenge Regulierung marktmächtiger Unternehmen sowie klare Vorgaben der Bundesnetzagentur zur Kupfernetz-Abschaltung (Veröffentlichung: 10.12.2025).“ – Quelle: https://www.onvista.de
- „Die Monopolkommission sieht trotz laufender EU-Deregulierungsinitiativen weiterhin die Notwendigkeit einer starken Regulierung im Festnetzbereich, insbesondere im Zugangs- und Infrastrukturmarkt, und warnt vor zu früher Deregulierung im Rahmen des Digital Networks Act (Veröffentlichung: 10.12.2025).“ – Quelle: https://www.onvista.de
8 Antworten
‚Doppelausbau‘ verursacht hohe Kosten und könnte uns zurückwerfen. Ich frage mich: Gibt es gute Beispiele aus anderen Ländern? Vielleicht könnten wir von deren Erfahrungen lernen.
‚Doppelausbau‘ klingt zwar gut in der Theorie, aber in der Praxis scheint es viele Probleme zu geben. Wie können wir sicherstellen, dass das wirtschaftlich sinnvoll bleibt?
Ich habe gehört, dass die Deutsche Telekom immer noch einen großen Marktanteil hat. Ist das nicht ein Zeichen dafür, dass etwas nicht stimmt? Wie können wir diesen Monopolismus brechen?
Das ist ein guter Punkt! Wir müssen mehr auf Regulierung setzen, um fairen Wettbewerb zu ermöglichen. Aber wie sieht es mit der Umsetzung aus?
Vielleicht sollte die Bundesnetzagentur aktiver werden und klare Vorgaben machen. Ohne klare Regeln wird es schwierig sein, Veränderungen herbeizuführen.
Die Diskussion um den Doppelausbau ist wirklich interessant, aber ich denke, dass die hohen Kosten ein großes Hindernis sind. Vielleicht sollten wir mehr über Open Access nachdenken? Was meint ihr dazu?
Ja, ich stimme zu! Open Access klingt nach einer Lösung. Wenn wir den Wettbewerb fördern können, könnte das die Preise senken und die Qualität verbessern.
Ich finde es wirklich wichtig, dass wir über die Probleme der Telekommunikation diskutieren. Aber warum wird nicht mehr für den Glasfaserausbau getan? Es könnte doch alles viel schneller gehen!