Verbandsbüro

Blutbasierte Biopharmazeutika: Leben rettende Medikamente

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) gibt anlässlich des Welt-Hämophilie-Tages bekannt, dass Patienten mit schweren Formen der Bluterkrankheit dank Arzneimitteltherapien auf Basis von Blutprodukten nahezu die gleiche Lebenserwartung wie gesunde Menschen haben. Pharmazeutische Unternehmen stellen lebenswichtige Arzneimittel auf der Basis von Blutplasma her, die beispielsweise gegen Krebsleiden, Immundefekte, bei Verbrennungen oder schweren Operationen sowie gegen die Hämophilie helfen. Der Verband weist darauf hin, dass 14.000 Blutspenden täglich benötigt werden, um die medizinische Versorgung in Deutschland sicherzustellen. Zudem betont er, dass Blutplasma nur begrenzt verfügbar ist und Leben retten kann.


Original-Pressemeldung:

Arzneimittel aus Blut: Lebensrettende Biopharmazeutika

BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie

 

Berlin (ots)

14.000 Blutspenden benötigen Krankenhäuser in Deutschland täglich, um die medizinische Versorgung sicherzustellen. Doch neben Blutkonserven mit Konzentraten aus roten Blutkörperchen (Erythrozyten) für Transfusionen – beispielsweise bei Operationen oder Notfällen mit hohem Blutverlust – stellen pharmazeutische Unternehmen auch lebenswichtige Arzneimittel auf der Basis von Blutplasma her. Diese besonderen Arzneimittel helfen beispielsweise gegen Krebsleiden, Immundefekte, bei Verbrennungen oder schweren Operationen – und auch gegen die Hämophilie, im Volksmund “Bluterkrankheit” genannt. Die gute Nachricht zum Welt-Hämophilie-Tag: Patientinnen und Patienten, die an schweren Formen der Bluterkrankheit leiden, haben dank Arzneimitteltherapien auf Basis von Blutprodukten nahezu die gleiche Lebenserwartung wie gesunde Menschen.

Bei der Hämophilie ist aufgrund eines genetischen Defekts die Blutgerinnung gestört. Patientinnen und Patienten fehlt ein bestimmter Gerinnungsfaktor – ein Eiweißstoff, der das Blut gerinnen lässt. Bei Verletzungen gerinnt das Blut nur sehr langsam oder gar nicht. Bei einer schweren Hämophilie können zudem jederzeit und ohne ersichtlichen Grund Blutungen im Körper auftreten. In Deutschland sind etwa 5.000 bis 6.000 Menschen betroffen, vorwiegend Männer.

Infolge immer wiederkehrender Blutungen können sich Gelenke verformen und versteifen, Nerven und lebenswichtige Organe Schaden nehmen. Um innere Blutungen zu verhindern, erhalten Betroffene mit einer schweren Hämophilie regelmäßig Injektionen, die den fehlenden Gerinnungsfaktor ersetzen. “Pharmazeutische Unternehmen gewinnen diesen Gerinnungsfaktor aus menschlichem Blut. Mittlerweile können pharmazeutische Unternehmen auch ohne Plasma, Faktorpräparate gentechnologisch (rekombinant) herstellen”, erklärt Dr. Nicole Armbrüster, Geschäftsfeldleiterin Biologische Arzneimittel beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI).

Lesen Sie auch:  Makler-Champions 2023 - Münchener Verein holt zum vierten Mal Gold in der Krankenversicherung

Blutplasma als Grundlage der Therapie

Die Gerinnungsfaktoren sind im sogenannten Blutplasma enthalten. Nach einer Vollblutspende wird das Blutplasma per Zentrifuge von den Blutzellen getrennt. Das Plasma ist eine gelbliche Flüssigkeit, das über 120 Eiweißstoffe enthält – einige von ihnen eignen sich zur Behandlung von Krankheiten. “Dank pharmazeutischer Forschung ist es möglich, den für die jeweilige Blutgerinnungsstörung passenden Gerinnungsfaktor aus dem menschlichen Blutplasma zu gewinnen”, sagt Armbrüster. Die gute Nachricht: Viele Patientinnen und Patienten können sich seither eigenständig mit den Präparaten zu Hause selbst behandeln. Klinikaufenthalte reduzieren sich – ein großer Zugewinn an Lebensqualität für die Betroffenen.

Blutplasmaprodukte sind besondere Arzneimittel

Für Arzneimittel aus Blut gelten dieselben strengen Anforderungen bei der Herstellung wie für klassische Arzneimittel. Zudem gibt es noch zusätzliche Regelungen: “Das aus der Spende gewonnene Blutplasma wird erst einmal für mindestens vier Monate eingelagert und erst freigegeben, wenn die Spenderin oder der Spender erneut Blut gespendet hat und der Bluttest auf bestimmte Infektionen nochmals unauffällig war. So lassen sich noch nicht sichtbare Infektionen im Frühstadium ausschließen”, erklärt Armbrüster.

“Die Herstellung von Blutplasmaprodukten ist hochkomplex und erfordert eine mehrmonatige Produktionsvorlaufzeit und viel Know-how. Auch wenn pharmazeutische Unternehmen Gerinnungsfaktor-Präparate zum Teil ohne Plasma herstellen können, benötigen sie Blutplasmaspenden auch für weitere Arzneimittel auf Basis von Eiweißen, wie zum Beispiel den sogenannten “Albuminen” oder “Immunglobuline. Sie kommen bei schweren Verletzungen, großflächigen Verbrennungen oder zur Behandlung von lebensbedrohlichen Infektionen wie Tetanus oder Hepatitis zum Einsatz. Da sich Blutplasma jedoch nicht synthetisch herstellen lässt, ist es nur begrenzt verfügbar. Das hohe Risiko für Engpässe bei Blutprodukten hängt somit auch von der freiwilligen Bereitschaft zur Blut- beziehungsweise Plasmaspende ab. Blut- und Plasmaspenden können folglich Leben retten”, betont Armbrüster.

Lesen Sie auch:  ver.di setzt sich für die Zukunft der maritimen Industrie auf der Nationalen Konferenz ein

Mehr zum Thema Liefersicherheit von lebenswichtigen Blutplasmaprodukten (BPI-Positionspapier) erfahren Sie hier.

Pressekontakt:

Andreas Aumann (Pressesprecher), Tel. 030 27909-123, aaumann@bpi.de

Original-Content von: BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, übermittelt durch news aktuell

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel Arzneimittel aus Blut: Lebensrettende Biopharmazeutika

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.


FAQ

FAQ zum Thema Blutplasmatherapie und Blutspenden

Was ist Blutplasma und wofür wird es verwendet?

Blutplasma ist die gelbe Flüssigkeit, die nach einer Blutspende durch Zentrifugation von den Blutzellen getrennt wird. Es enthält über 120 Eiweißstoffe, von denen einige zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden können. Arzneimittel auf Basis von Blutplasma werden beispielsweise gegen Krebsleiden, Immundefekte, bei Verbrennungen oder schweren Operationen, sowie bei der Hämophilie eingesetzt.

Was ist Hämophilie?

Bei der Hämophilie handelt es sich um eine Blutgerinnungsstörung, bei der aufgrund eines genetischen Defekts ein bestimmter Gerinnungsfaktor im Blut fehlt. Betroffene bekommen daher regelmäßige Injektionen, die den fehlenden Gerinnungsfaktor ersetzen.

Wie werden Blutplasmaprodukte hergestellt und welche Anforderungen gelten?

Die Herstellung von Blutplasmaprodukten ist hochkomplex und erfordert eine mehrmonatige Produktionsvorlaufzeit und viel Know-how. Arzneimittel aus Blutplasma müssen dieselben strengen Anforderungen bei der Herstellung erfüllen wie klassische Arzneimittel. Zusätzlich gibt es noch weitere Regelungen, wie zum Beispiel die Einlagerung des Blutplasmas für mindestens 4 Monate und einen erneuten Bluttest auf bestimmte Infektionen vor der Freigabe des Plasmas.

Wie viele Blutspenden werden in Deutschland täglich benötigt?

Krankenhäuser in Deutschland benötigen täglich etwa 14.000 Blutspenden, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.

Wie viele Menschen sind in Deutschland von Hämophilie betroffen?

Lesen Sie auch:  TaC: Pionierarbeit in der Lehrkräftebildung

In Deutschland sind etwa 5.000 bis 6.000 Menschen von Hämophilie betroffen, vorwiegend Männer.

Wie können Blutplasmaspenden das Leben von Patienten retten?

Blutplasma ist die Grundlage für die Herstellung von besonderen Arzneimitteln wie Gerinnungsfaktor-Präparaten, Albuminen oder Immunglobulinen. Diese Arzneimittel werden beispielsweise bei schweren Verletzungen, großflächigen Verbrennungen oder lebensbedrohlichen Infektionen eingesetzt. Da Blutplasma sich nicht synthetisch herstellen lässt, sind Spenden von Blut und Plasma unerlässlich, um Leben zu retten.

Wie kann ich Blutplasma spenden?

Informationen zur Blut- oder Plasmaspende erhalten Sie bei den örtlichen Blutspendediensten, Krankenhäusern und auf Spenderportalen im Internet.

Quelle: BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie )

Weitere Informationen über den Verband

– Der BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie ist ein Verband der pharmazeutischen Industrie in Deutschland.
– Der Verband hat seinen Sitz in Berlin.
– Der BPI vertritt die Interessen von mehr als 270 pharmazeutischen Unternehmen in Deutschland.
– Die Branche beschäftigt mehr als 115.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von mehr als 60 Milliarden Euro pro Jahr.
– Der Verband setzt sich für eine wissenschaftsbasierte Gesundheitspolitik ein und engagiert sich für eine sichere und zugängliche Arzneimittelversorgung für alle Patienten.
– Der BPI wurde 1950 gegründet und ist damit einer der ältesten Pharma-Verbände in Europa.
– Der Verband ist in verschiedene Fachausschüsse und Arbeitsgruppen gegliedert, die sich mit einzelnen Themenbereichen befassen, z.B. Forschung und Entwicklung, Öffentlichkeitsarbeit oder Recht und Compliance.
– Der BPI arbeitet eng mit anderen Interessenvertretern der Gesundheitsbranche zusammen, z.B. mit Krankenkassen, Ärzteverbänden und Patientenorganisationen.
– Der Verband gibt regelmäßig Stellungnahmen und Positionspapiere zu aktuellen Themen der Gesundheitspolitik ab und ist in der öffentlichen Debatte präsent.
– Der BPI ist Teil des europäischen Dachverbands für pharmazeutische Industrie, der EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations).

Lesen Sie auch: Welt-Braille-Tag am 04.01. – Tipps und Tricks zur Werbung

20 Responses

  1. Ich denke, Blutbasierte Biopharmazeutika sind nur eine Geldverschwendung. Gibt es keine besseren Alternativen?

    1. Es ist verständlich, dass du Zweifel hast, aber blutbasierte Biopharmazeutika haben ihr Potenzial bereits bewiesen. Statt sie abzutun, sollten wir nach weiteren Alternativen forschen, um die Vorteile zu maximieren. Lass uns nicht voreilig urteilen, sondern die Möglichkeiten erkunden.

  2. Ich denke, dass Blutbasierte Biopharmazeutika total überbewertet sind. Es gibt sicher bessere Alternativen!

  3. Also, ich habe mir den Artikel über Blutbasierte Biopharmazeutika durchgelesen und ich muss sagen, ich bin nicht überzeugt. Warum sollten wir unser Blut für Medikamente opfern? Ich denke, es gibt bessere Lösungen!

    1. Ich respektiere deine Meinung, aber Blutbasierte Biopharmazeutika könnten lebensrettend sein. Manche Medikamente erfordern Blutspenden, um sie zu entwickeln. Es ist eine persönliche Entscheidung, aber es gibt Menschen, die davon profitieren könnten.

  4. Also, ich muss sagen, dieser Artikel über Blutbasierte Biopharmazeutika hat mich echt umgehauen! Wer hätte gedacht, dass Blut das Allheilmittel sein kann? Mir ist zwar klar, dass es viele potenzielle Vorteile gibt, aber irgendwie finde ich es auch gruselig. Was haltet ihr davon?

  5. Wow, diese Blutbasierten Biopharmazeutika klingen ja total gruselig. Würdet ihr euch sowas spritzen lassen?

  6. Also ich weiß ja nicht, aber ich finde diese blutbasierten Biopharmazeutika irgendwie gruselig. Was denkt ihr?

  7. Ich denke, wir sollten lieber auf alternative Heilmethoden setzen und nicht auf Blutbasierte Biopharmazeutika.

    1. Das ist deine Meinung, aber ich denke, dass Blutbasierte Biopharmazeutika wichtige medizinische Fortschritte darstellen. Alternative Heilmethoden können ergänzend sein, aber wir sollten die Wissenschaft nicht ignorieren.

  8. Ich finde, dass Blutbasierte Biopharmazeutika nur Geldmacherei sind und keine echten medizinischen Fortschritte bringen.

  9. Ich finde, dass Blutbasierte Biopharmazeutika total überbewertet sind. Es gibt sicherlich bessere Alternativen!

    1. Das ist deine Meinung, aber ich denke, du unterschätzt die Potenziale von blutbasierten Biopharmazeutika. Sie haben bereits vielen Menschen geholfen und könnten zukünftig noch mehr Leben retten. Es ist wichtig, alle Optionen zu berücksichtigen, bevor man so eine Behauptung aufstellt.

  10. Also ich muss sagen, ich finde Blutbasierte Biopharmazeutika total überbewertet. Gibt es da nicht bessere Alternativen?

  11. Ich finde Blutbasierte Biopharmazeutika total überbewertet. Gibt es überhaupt Beweise, dass sie Leben retten?

  12. Also ich finde ja, dass diese Blutbasierten Biopharmazeutika total überbewertet sind. Wer braucht sowas eigentlich?

  13. Der Artikel spricht über die lebensrettende Wirkung von Blut-basierten Biopharmazeutika. Aber mal ehrlich, wer braucht schon Blut, wenn wir Kekse haben?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Presse /news Verbandsnachrichten

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Demokratie schützen: Foto-Termin zum Bundeshaushalt 2025

Berlin, 20. Juni 2024 – Im Vorfeld der anhaltenden Debatten über den Bundeshaushalt für das Jahr 2025 hat ein breites Bündnis aus freien Wohlfahrtsverbänden, Sozialverbänden, Campact und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) angekündigt, ein gemeinsames Positionspapier mit dem Titel „Demokratie schützen – Sozialstaat erhalten“ zu veröffentlichen. Die feierliche Präsentation wird am Freitag, den 21. Juni 2024, um 9 Uhr vor dem Bundeskanzleramt stattfinden. Erwartet werden namhafte Vertreter*innen der beteiligten Organisationen wie Michael Groß, Rüdiger Schuch, Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Michaela Engelmeier und Frank Werneke. Das Dokument soll im Anschluss um 11 Uhr durch die Pressestellen der Verbände verteilt werden.

Jetzt lesen »

Olaf Scholz’ Nord Stream 2-Unterstützung: DUH fordert Untersuchung

Neue Enthüllungen zur Nord Stream 2-Pipeline: Deutsche Umwelthilfe fordert Untersuchungsausschuss

Berlin (ots) – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) setzt sich vehement für die Aufklärung der Verflechtungen zwischen der früheren Bundesregierung und russischen Staatsinteressen ein. Aktueller Anlass sind neue Dokumente, die das Engagement von Bundeskanzler Olaf Scholz für die umstrittene Nord Stream 2-Pipeline belegen. Bereits 2021 hatte die DUH mit der Veröffentlichung eines geheimen Schreibens an die Trump-Administration für Aufsehen gesorgt. Nun fordert die DUH die Einrichtung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses, um die klima- und umweltpolitischen Folgen des Projekts umfassend zu beleuchten. Diese Forderung gewinnt angesichts der schädlichen Emissionen und der Abhängigkeit von fossilen Energien aus Russland eine neue Brisanz.

Jetzt lesen »

Erhaltet das Mahnmal für Klimawandel in Stuttgart


Das "Mahnmal für den Klimawandel" im Stuttgarter Eckensee muss erhalten bleiben

Eine aktuelle Petition kämpft gegen die geplante Verschrottung eines einzigartigen Kunstwerks im Stadtbild von Stuttgart. Das Kunstwerk, ein „Kupferknäuel“, entstand nach einem Unwetter im Sommer 2021, das das Kupferdach der Stuttgarter Staatsoper beschädigte. Feuerwehr und THW sicherten die Überreste als Mahnmal vor der Oper.

Im Frühjahr 2022 wurde das Kupferknäuel nach breitem politischem Rückhalt am Eckensee aufgestellt und soll nun an den Klimawandel und seine Folgen erinnern. Doch das Finanzministerium Baden-Württembergs plant, das temporär genehmigte Werk zu entfernen und zu verschrotten.

Die Petition fordert, das Mahnmal als festes Spiegelbild gesellschaftlicher Diskussionen rund um Naturkatastrophen und Klimawandel zu bewahren. Es erinnert nicht nur an zerstörerische Wetterereignisse, sondern auch an die heldenhaften Einsätze der Feuerwehr und anderer Helfer, sowie an die Bedeutung der sanierungsbedürftigen Staatsoper. Mit Verweisen auf Joseph Beuys’ erweiterten Kunstbegriff wird betont, dass die Schaffung dieses Werks eine symbiotische Zusammenarbeit von Mensch und Natur darstellt.

Unterstützen Sie diese wichtige Initiative und helfen Sie mit, eine abrupt beendete Geschichte fortzuschreiben. Setzen Sie ein Zeichen gegen die Zerstörung dieses bedeutenden Mahnmals und unterstützen Sie die alternative Kommunikationsstrategie, die fernab ideologischer Gräben auf Kunst setzt.

Bitte unterschreiben Sie die Petition und bringen Sie Ihre Stimme für den Erhalt des Kupferknäuels im Stuttgarter Eckensee ein!

Jetzt lesen »

Überraschende Diskussionen im 59. Plenum des Bundestags

Am Mittwoch, dem 26. Juni 2024, tritt der Ausschuss für Kultur und Medien zu einer zweieinhalbstündigen öffentlichen Sitzung zusammen. Im Fokus steht die Gedenkstättenkonzeption, ein zentrales Thema von nationaler Bedeutung. Die Sitzung wird live im Parlamentsfernsehen und online auf www.bundestag.de übertragen. Der Ausschuss diskutiert wesentliche Fragen der kulturpolitischen Förderpolitik und kontrolliert wichtige Institutionen wie die Deutsche Welle und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Jetzt lesen »

200.000 Unterschriften für Rentner-Inflationsausgleich gesammelt

Berlin (ots) – Während viele Arbeitnehmerinnen und Pensionärinnen bereits Entlastungen in Form von Inflationsausgleichen erhalten haben, schauen Deutschlands Rentnerinnen bislang in die Röhre. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hält diese Ungleichbehandlung für ungerecht und hat deshalb auf Bundesebene sowie durch regionale Aktionen im Norden eine beachtliche Unterstützungswelle initiiert. Mit einer erfolgreichen Petition im Bundestag und über 200.000 gesammelten Unterschriften kämpft ein breites norddeutsches Bündnis nun für einen steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleich von bis zu 3.000 Euro. Hochrangige Politikerinnen wurden bereits bei eindrucksvollen Kundgebungen mit den Sorgen der Rentner*innen konfrontiert. Michaela Engelmeier, Vorsitzende des SoVD, betont: „Kaum ein Thema bewegt die Gemüter so, wie die Forderung nach einem gerechten Inflationsausgleich.“

Jetzt lesen »

Stabile Preise: 49-Euro-Ticket und mehr Geld für den ÖPNV

Am heutigen Vormittag hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di eine bedeutende Pressemitteilung veröffentlicht. Im Vordergrund der Mitteilung steht die Preisstabilität des 49-Euro-Tickets sowie die Forderung nach zusätzlichen Bundesmitteln für den Nah- und Regionalverkehr. Unter dem Titel „Preisstabilität für das 49-Euro-Ticket und mehr Bundesmittel für den Nah- und Regionalverkehr – Bündnis ‚ÖPNV braucht Zukunft‘ unterstützt Kampagne von VCD und AWO“ wird näher auf die bevorstehende Kampagne eingegangen, die vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Arbeiterwohlfahrt (AWO) initiiert wurde. Weitere Details finden Sie im beigefügten Dokument.

Jetzt lesen »

EU-Pharmapaket: Bürokratie belastet Pharmaunternehmen

Luxemburg: EU-Pharmapaket sorgt für Kontroversen auf EPSCO-Sitzung

Während des Treffens des Rates für Beschäftigung, Soziales, Gesundheit und Verbraucherschutz (EPSCO) am 20. und 21. Juni in Luxemburg steht das umstrittene EU-Pharmapaket im Fokus. Pharma Deutschland e.V. warnt vor einer möglichen Zunahme bürokratischer Auflagen, die insbesondere durch den geplanten "Shortage Prevention Plan" verursacht werden könnten. Hauptgeschäftsführerin Dorothee Brakmann kritisierte, dass diese zusätzlichen Maßnahmen die strukturellen Probleme der Arzneimittelversorgung nicht lösen, sondern nur verwalten würden. Sie fordert stattdessen verbesserte Bedingungen für die heimische Produktion, um die Resilienz der Lieferketten zu stärken und weitere Produktionsverlagerungen ins Ausland zu vermeiden.

Jetzt lesen »

Wachstumsimpuls durch EM: BVR-Prognose 2024 bei 0,3%

Berlin (ots) – In einer moderaten Erholung befindet sich die deutsche Wirtschaft, so der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in seiner aktuellen Konjunkturprognose. Bedeutsame, aber begrenzte wirtschaftliche Impulse werden derzeit von der Fußball-Europameisterschaft ausgehen, erklärt Dr. Andreas Bley, Chefvolkswirt des BVR. Er betont jedoch, dass eine Stagnation das Gesamtjahr 2024 prägen wird, auch wenn der Privatkonsum allmählich zum Treiber avanciert. Trotz höherer Löhne und eines robusten Arbeitsmarktes bremsen hohe Zinsen und Unsicherheiten weiterhin Investitionen und Außenhandel. Für 2025 wird jedoch ein markanterer Anstieg der Wirtschaftsleistung erwartet. Eine klare wirtschaftspolitische Linie der Bundesregierung könnte die Investitionsbedingungen erheblich verbessern.

Jetzt lesen »

ver.di fordert 12,5 % Gehaltserhöhung für öffentliche Banken

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) geht entschlossen in die Tarifverhandlungen der öffentlichen Banken, um für mehr als 60.000 Beschäftigte einen Ausgleich für den Kaufkraftverlust durch die hohe Inflation der letzten Jahre zu erreichen. “Der Fokus liegt eindeutig auf dem Thema Gehalt”, betont Jan Duscheck, ver.di-Verhandlungsführer. Ver.di fordert eine Lohnerhöhung von 12,5 Prozent, mindestens jedoch 500 Euro pro Monat, sowie verbesserte Bedingungen für Nachwuchskräfte. Die Verhandlungen starten am 21. Juni um 9.30 Uhr in Düsseldorf – begleitet von einer Protestkundgebung bereits ab 8 Uhr auf dem Karl-Arnold-Platz.

Jetzt lesen »

MIRO fordert klare Regeln für Recycling von Bauabfällen

20. Juni 2024, Berlin (ots) – Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe e.V. (MIRO) hat sich zusammen mit sieben weiteren Branchenverbänden und Interessengemeinschaften deutlich für die Verbesserung der Verwertung von mineralischen Abfällen ausgesprochen. Einer kürzlich veröffentlichten Umfrage zufolge könnte die Einführung eines Produktstatus für alle mineralischen Ersatzbaustoffe in allen Materialklassen zu erheblich höheren Verwertungsquoten führen und somit die Ziele einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft unterstützen. MIRO betont zudem die Bedeutung klarer und verbindlicher Regelungen, um eine ressourceneffiziente Zukunft zu sichern.

Jetzt lesen »

Lehrkräftemangel erschwert Integration und Sprachkurse

Einleitung:

Der neueste Bildungsbericht zum deutschen Bildungssystem zeichnet ein besorgniserregendes Bild der Integrations- und Berufssprachkurse. Trotz eines massiven Anstiegs der Teilnehmerzahlen seit 2022 und der steigenden Nachfrage nach sprachlichen Qualifikationen kämpfen die Anbieter mit erheblichen Engpässen. Der Deutsche Volkshochschul-Verband sieht dringenden Handlungsbedarf, um dem Lehrkräftemangel entgegenzuwirken und fordert eine klare Regelung zur Anerkennung freiberuflicher Tätigkeiten sowie eine solide Finanzierung für wichtige Bildungsangebote.

Jetzt lesen »

Neuer BBM-Jurist: Lonegro spezialisiert auf Datenschutz

Mannheim, Juni 2024 – Der Bundesverband Betriebliche Mobilität e.V. (BBM) erweitert sein Experten-Team und begrüßt mit Stolz Carmine Lonegro als neuen Verbandsjuristen. Der Fachanwalt für Verkehrsrecht und Datenschutzexperte aus Wiesbaden wird ab sofort die Mitglieder des BBM in wichtigen rechtlichen Fragen unterstützen. „Datenschutz und rechtssicheres Datenmanagement sind zentrale Anliegen unserer Mitglieder“, betont Axel Schäfer, Geschäftsführer des BBM, zur Ernennung der neuen juristischen Verstärkung. Mit Lonegro steht den Mitgliedern ein versierter Rechtsbeistand für umfassende und kostenfreie Rechtsauskünfte zur Verfügung.

Jetzt lesen »

Heim-EM: DLRG Junioren kämpfen um Rettungssport-Titel

Europas Nachwuchs-Rettungssportler treffen sich in Deutschland: Heim-EM startet

Ende Juni wird Deutschland zum Zentrum des Junioren-Rettungsschwimmens, wenn rund 100 junge Athletinnen und Athleten aus zwölf Nationen in Riesa und Mücheln an den Start gehen. Die Junioren-Europameisterschaft, organisiert von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), steht bevor. Vom 29. Juni bis zum 4. Juli messen sich die besten rettungssportlichen Talente Europas in 22 spannenden Disziplinen – sowohl im Schwimmbecken als auch im Freigewässer. Mit Hoffnungen auf eine Platzierung auf dem Podium geht das deutsche Nationalteam, unterstützt von heimischen Fans, in diesen sportlichen Wettkampf.

Jetzt lesen »

Dr. Aldag wird neuer Präsident der Privatkliniken

Am 14. Juni 2024 wurde Dr. Hans-Heinrich Aldag in Berlin zum neuen Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Privatkliniken (BDPK) gewählt. Damit tritt er die Nachfolge von Dr. Katharina Nebel an, die das Amt seit 2009 innehatte. In einer emotionalen Zeremonie dankte Dr. Aldag der scheidenden Präsidentin für ihre langjährige Hingabe und wurde dabei von standing ovations der Anwesenden begleitet. Dr. Aldag betonte seine Vision einer Reform der Gesundheitsversorgung in Deutschland, die auf fairem, qualitätsorientiertem Wettbewerb basiert, im Gegensatz zur Zentralisierung und Staatsmedizin.

Jetzt lesen »

Private Altersvorsorge: Eigenheim weiterhin Spitzenreiter

Frankfurt/Main (ots) – 20.06.2024, 10:00 – Das Deutsche Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) hat seine aktuelle Umfrage zum Deutschen Altersvorsorge-Index (DIVAX-AV) veröffentlicht. Die Ergebnisse offenbaren spannende Einblicke in die Präferenzen der deutschen Bevölkerung hinsichtlich der privaten Altersvorsorge. Eigenheime erfreuen sich dabei größter Beliebtheit, doch auch private Rentenversicherungen mit Garantie und aktienbasierte Vorsorgemodelle liegen dicht beieinander. Diese Vielfalt unterstreicht den Bedarf an flexiblen Vorsorgelösungen und könnte der Politik wichtige Impulse für zukünftige Regelungen im Bereich der Altersvorsorge geben.

Jetzt lesen »