– Der VKU fordert nach einem Berliner Stromausfall eine nationale Notfallreserve für die Energieversorgung.
– Ziel ist die Wiederherstellung der Stromversorgung binnen 24 Stunden nach einem Großschaden.
– Dazu müssen regulatorische Hürden abgebaut und Investitionen in Dezentralität gefördert werden.
Verbesserte Resilienz für die Energieversorgung: Maßnahmen nach Berliner Stromausfall
Der Stromausfall in Teilen Berlins, der mehr als vier Tage andauerte, zeigt die Verwundbarkeit unserer Energienetze deutlich auf. Nach einem Anschlag auf die Strominfrastruktur ist klar geworden, dass das deutsche Energiesystem nicht gegen gezielte Angriffe immun ist. Das Präsidium des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) hat die Ereignisse zum Anlass genommen, umfassende Maßnahmen zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit zu fordern. VKU-Präsident Dr. Ulf Kämpfer betont: „Der Anschlag auf die Berliner Stromversorgung hat gezeigt: Unsere Energienetze sind verwundbar. Es gibt keine hundertprozentige Sicherheit gegen derartige Anschläge. Wir müssen aber alles daransetzen, die Schäden zu begrenzen und die Versorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen.“ Die entscheidende Zielsetzung ist die Einrichtung einer nationalen Reserve, um im Ernstfall die Stromversorgung binnen 24 Stunden provisorisch wiederherstellen zu können.*
Im Fokus steht dabei die Entwicklung einer robusten Kriseninterventionsstrategie, die auch im Katastrophenfall eine schnelle Reaktion ermöglicht. Die Branche fordert, bestehende Hemmnisse im Notfall zügig zu beseitigen. „Im Krisenfall dürfen Kompetenzfragen ebenso wenig wie Haftungs-, Genehmigungs-, Kosten-, arbeitsrechtliche oder versicherungsrechtliche Aspekte die Wiederherstellung der Versorgung verzögern. Bestehende Regelungen müssen vor dem Hintergrund der Berliner Ereignisse und einer veränderten Bedrohungslage unverzüglich auf ihre Krisentauglichkeit überprüft werden“, heißt es in der Pressemitteilung.*
Zunächst setzt der VKU auf eine stärkere dezentrale Energieversorgung, die auf erneuerbaren Energien, Speichern und Kraft-Wärme-Kopplung basiert. Ziel ist es, die Auswirkungen großflächiger Ausfälle durch redundante Systeme abzumildern. Dabei kritisiert die Branche die bislang unzureichende rechtliche und finanzielle Absicherung der entsprechenden Investitionen. Laut der Mitteilung fehlt es an einem krisenfesten regulatorischen Rahmen, der eine planungssichere Förderung von dezentralen Vorsorgeoptionen ermöglicht. Um Risiken und Ausfallzeiten zu minimieren, fordert der Verband eine engere Zusammenarbeit zwischen Bundesnetzagentur, Landesregulierungsbehörden und Netzbetreibern sowie eine systematische Prüfung zusätzlicher Redundanzen und Netzvernetzungen.
Gleichzeitig verlangt der VKU eine verlässliche staatliche Finanzierung der notwendigen Maßnahmen. Hierfür sollen die Ausnahmeregelungen nach Art. 109 Grundgesetz genutzt und das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) zur Verfügung gestellt werden, um die erheblichen Investitionskosten zu decken. „Die Umsetzung dieser Maßnahmen erfordert erhebliche Investitionen. Der VKU fordert, die Finanzierung über die nach Art. 109 Grundgesetz geschaffene Ausnahme von der Schuldenbremse sowie aus dem SVIK sicherzustellen“, erklärt Kämpfer. Mit diesen Schritten will die Branche die Resilienz der Versorgung in Deutschland nachhaltig stärken und künftige Großschadenslagen eindämmen.
Diese Forderungen sind angesichts der aktuellen Bedrohungslage von zentraler Bedeutung. Die Ereignisse in Berlin lassen keinen Zweifel daran. Die Branche warnt vor einem permanenten Risiko und fordert von Politik und Regulierung, jetzt gezielt auf diese Herausforderungen zu reagieren. Über 1.600 Stadtwerke und kommunale Unternehmen in den Bereichen Energie, Wasser sowie Telekommunikation vertreten den VKU, der für seinen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zum Klimaschutz im ganzen Land steht.
Wie sicher ist das Stromnetz? Eine Einschätzung der Gefahrslage
Die Versorgungssicherheit bei Strom bleibt trotz moderner Technik eine zentrale Herausforderung. Laut Berichten der Bundesnetzagentur liegt die jährliche SAIDI-Statistik meist unter 15 Minuten Ausfallzeit pro Verbraucher und Jahr* Das bedeutet, dass längere Stromausfälle sehr selten sind und die Netze in ihrer Grundfunktion stabil funktionieren.
Wie sicher ist das Stromnetz?
Das deutsche Stromnetz zeigt grundsätzlich eine hohe Versorgungssicherheit. Die Bundesnetzagentur dokumentiert seit Jahren, dass die durchschnittliche Ausfallzeit bei Stromversorgung pro Verbraucher niedrig bleibt. Dennoch besteht eine fortwährende Diskussion über die Risiken, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender gezielter Angriffe auf Infrastrukturen. Die Sicherheit wird durch kontinuierliche Überwachung und Wartung hergestellt, doch die Gefahr von technischen Störungen und Angriffen bleibt bestehen, sodass eine vollständige Vermeidung von Ausfällen unmöglich ist*
Was empfiehlt das BBK?
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt die Anwendung eines Leitfadens, der auf Inselnetzbetrieb, Priorisierung kritischer Infrastrukturen und redundante Energieversorgung setzt* Ziel ist es, im Falle eines langwierigen Stromausfalls die wichtigste Infrastruktur schnell wiederzubeleben. Die Allgemeinvorsorge des BBK betont zudem, dass bei länger anhaltendem Stromausfall die öffentliche Infrastruktur nur eingeschränkt funktioniert und individuelle Vorsorge notwendig ist, um sich selbst zu schützen*
Diese Empfehlungen zielen darauf ab, die Resilienz der Gesellschaft gegenüber außergewöhnlichen Ereignissen zu erhöhen. Trotz vorbeugender Maßnahmen bleibt die Gefahr, bei gezielten Angriffen auf kritische Energieinfrastrukturen einen großflächigen Stromausfall zu erleiden, realistisch. Das verdeutlicht die Bedeutung, die Versorgung auch mit Blick auf nationale Sicherheitsinteressen zu sichern.
Aktueller Stand der staatlichen Mittel und Maßnahmen zur Resilienz in Deutschland
Deutschland verfügt bereits über mehrere finanzielle und organisatorische Instrumente, um die Versorgungssicherheit bei großflächigen Stromausfällen zu erhöhen. Doch bei der Zusammenstellung der Maßnahmen zeigen sich Unterschiede in Umfang, Zielsetzung und flächendeckender Wirksamkeit.
Zur nationalen Notstromreserve plant das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, im Zeitraum 2025–2029 insgesamt 50 Millionen Euro aus Bundesmitteln bereitzustellen (Stand: Finanzplanung 2025). Diese Mittel sollen vor allem mobile Netzersatzanlagen, Blockheizkraftwerke und Gasturbinen umfassen. Die Zielsetzung: Im Ernstfall eine Notversorgung innerhalb von 24 Stunden zu gewährleisten. Die Reserve soll an zentralen Versorgungshubs vorgehalten und durch einen „One-Stop-Shop“ für die schnelle Aktivierung gebündelt werden, um Kompetenzstreitigkeiten zu vermeiden.*
Auf Landesebene aktiviert sich eine unterschiedliche Bandbreite an Maßnahmen.
Laut einer aktuellen Analyse setzen mehrere Bundesländer Notstromaggregate ein, doch existieren keine einheitlichen Statistiken zur Gesamtzahl der verfügbaren Anlagen (Stand: 2026). Diese Datendefizite erschweren eine klare Bewertung der nationalen Resilienz-Strategie.*
Derzeit setzt sich kein bundesweiter Standard durch: Die Konzepte zur Krisenplanung variieren zwischen den Bundesländern (Stand: 07.01.2026). Diese Uneinheitlichkeit erhöht das Risiko, im Notfall plötzliche Koordinationsprobleme zu erleben.*
Mögliche Übersicht: Vergleich der Mittel und Maßnahmen (Tabellarische Darstellung)
| Jahr | Betrag / Kapazität | Zweck / Zielgruppe | Quelle | Stand |
|---|---|---|---|---|
| 2025 | 50 Mio. Euro (Bund) | Nationale Notstromreserve, Krisenmanagement | (Quelle: Correctiv, Stand: 2025)* | Finanzplanung 2025 |
| 2026 | Vielzahl von Notstromaggregaten, flächendeckende Statistiken fehlen | Versorgungssicherung, Notfallplanung | (Quelle: Correctiv, Stand: 2026)* | 2026 |
| 2026 | Kein bundesweiter einheitlicher Standard für Notfallpläne | Krisenmanagement | (Quelle: Correctiv, Stand: 07.01.2026)* | 07.01.2026 |
Obwohl die bereits mobilisierten Mittel die Voraussetzungen für eine Grundabsicherung schaffen, bleibt die Frage offen, ob der Umfang der Reserve – etwa die 50 Mio. Euro des BBK – im Verhältnis zu den benötigten Kapazitäten, wie sie von Verbänden wie der VKU gefordert werden, ausreicht. Hochintensive Szenarien, bei denen mehrere hundert Megawatt an Notstromkapazität notwendig sind, erfordern zudem eine breiter aufgestellte Infrastruktur und eine stärkere Koordination auf Bundes- und Länderebene.
Insgesamt zeigt die aktuelle Finanzierungs- und Maßnahmenlage eine differenzierte, aber noch kein vollständiges Bild. Es besteht die Notwendigkeit, die vernetzte Nutzung und die flächendeckende Vernetzung der Anlagen weiter voranzutreiben sowie regulatorische Hürden zu minimieren, um die Resilienz der Stromversorgung nachhaltig zu sichern.
Debatte um Instrumente: Resilienzsteigerung, Kapazitätserweiterung und Dezentralisierung
Die Diskussion um die Sicherstellung der Stromversorgung in Deutschland ist vielfältig und umfasst einen politischen sowie fachlichen Austausch über die effektivsten Instrumente. Während die Politik vor allem auf Kapazitätsausbau, Reservekonzepte und regulatorische Reformen setzt, betonen Expertinnen und Experten die Bedeutung eines resilienten, dezentral organisierten Stromnetzes.
Dabei stehen mehrere Handlungsoptionen im Fokus:
Politische Optionen und fachliche Diskussionen
Im Rahmen der aktuellen Debatte zeigt die Fachwelt eine breite Palette von Forderungen. Diese Kapazitäten sollen Engpässe abbauen und die Versorgungssicherheit erhöhen.* Zugleich stellt eine Quelle einen Bedarf an neuer steuerbarer Kraftwerksleistung fest.*
Auf der politischen Ebene fordert der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft für 2024 gezielt den Ausbau steuerbarer Kraftwerkskapazitäten, die Einführung eines Kraftwerksicherheitsgesetzes sowie die Etablierung eines Kapazitätsmarktes als zentrale Steuerungsinstrumente (Quelle: BDEW, Stand: 2024).*
Gleichzeitig betonen Fachveranstaltungen wie die „Tagung Zukünftige Stromnetze 2026“, dass Dezentralität, Digitalisierung, netzdienliche Speicher und Inselnetzoptionen eine wichtige Rolle für die künftige Netzstabilität spielen. Hier wird argumentiert, dass eine stärkere regionale Verknüpfung und flexible Technologien die Resilienz deutlich erhöhen können (Quelle: PV Magazine, Stand: 2024).*
Zentrale politische Baustellen
Zur Orientierung lassen sich die wichtigsten politischen und technischen Schwerpunkte wie folgt zusammenfassen:
- Kapazitätsausbau und steuerbare Kraftwerke (Quelle: BDEW, Stand: 2024)
- Nationale Reserve- und Kriseninterventionsmaßnahmen inklusive One-Stop-Shop
- Regulatorische Freiräume für Inselbetrieb und dezentrale Versorgung (Quelle: PV Magazine, Stand: 2024)
Der Fokus liegt zunehmend auf der schnellen Umsetzung praktikabler Lösungen, die das Netz resilienter machen. Politische Maßnahmen wie der Ausbau der nationalen Reserve im Rahmen eines rechtssicheren und bürokratiefreien Notfallregelwerks werden von Experten als besonders zügig realisierbar eingeschätzt.*
Abschließende Einordnung
Maßnahmen wie der Ausbau der Kapazitäten und die Schaffung einer nationalen Reserve erscheinen in der derzeitigen politischen Landschaft am schnellsten umsetzbar. Dabei spielt die Finanzierung eine entscheidende Rolle: Es wird gefordert, Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität sowie Ausnahmeregelungen der Schuldenbremse zu nutzen, um die notwendigen Investitionen zügig zu realisieren.*
Eine stärkere Dezentralisierung sowie der Ausbau netzdienlicher Speicher und Inselnetze benötigen hingegen längere Vorlaufzeiten und durchdachte regulatorische Anpassungen. Insbesondere klar definierte rechtliche Rahmenbedingungen und eine bessere Abstimmung zwischen Bundesnetzagentur, Ländern und Netzbetreibern sind für diese Maßnahmen unerlässlich.*
Insgesamt lässt sich festhalten, dass die stärkste Dringlichkeit derzeit bei der Ausgestaltung einer nationalen Reserve und der regulatorischen Vereinfachung liegt. Beide Maßnahmen könnten im Rahmen bestehender rechtlicher Möglichkeiten relativ schnell vorangetrieben werden.*
Dieser Beitrag basiert auf einer Pressemitteilung des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU).
Weiterführende Quellen:
- „Die Bundesnetzagentur weist in ihren jährlichen SAIDI-Statistiken für Deutschland sehr geringe durchschnittliche Versorgungsunterbrechungen von meist unter 15 Minuten pro Verbraucher und Jahr aus; Sabotage/Außeneinwirkung ist als Störungsursache deutlich seltener als Witterung oder Technik (Berichte 2015–2023).“ – Quelle: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/ElektrizitaetundGas/Versorgungssicherheit/start.html
- „Der Leitfaden ‚Stromausfall – Vorsorge und Selbsthilfe‘ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt seit 2019 Inselnetzbetrieb, Priorisierung kritischer Infrastrukturen und redundante Energieversorgung als zentrale Resilienzmaßnahmen.“ – Quelle: https://www.katrima.de/DE/Wer_macht_was/Instrumente/Handbuecher/BBKStromausfall.html
- „Die allgemeinen Vorsorgeempfehlungen des BBK 2022 betonen, dass bei langanhaltendem Stromausfall die öffentliche Infrastruktur eingeschränkt funktioniert und individuelle Vorsorge ein integraler Bestandteil der Resilienzstrategie ist.“ – Quelle: https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/vorsorge_node.html
- „Der europäische Netzentwicklungsplan sieht bis 2030 zusätzliche grenzüberschreitende Stromnetzkapazitäten von 88 GW vor, um Versorgungssicherheit und Resilienz gegenüber Störungen zu erhöhen (Stand 2023).“ – Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/service/termine/versorgungssicherheit-in-deutschland-frankreich-der
- „Die Bundesnetzagentur stellt 2023 einen zusätzlichen Bedarf von bis zu 22,4 GW neuer steuerbarer Kraftwerksleistung bis 2035 fest, um Versorgungssicherheit und netzstabilisierende Leistungen sicherzustellen.“ – Quelle: https://www.bee-ev.de/service/pressemitteilungen/beitrag/keine-versorgungssicherheit-ohne-ambition-bei-den-erneuerbaren-und-flexibilitaeten-bnetza-bestaetigt-hohen-flexibilitaetsbedarf-ohne-festlegung-auf-gaskraftwerke
- „In Deutschland gibt es keinen einheitlichen bundesweiten Standard für Notfallpläne bei langanhaltendem Stromausfall; die Bundesländer setzen unterschiedliche Konzepte und Zuständigkeiten ein (Stand 07.01.2026).“ – Quelle: https://correctiv.org/aktuelles/infrastruktur/2026/01/07/blackout-deutschland-notfallplaene-bundeslaender-stromausfall
- „Der Freistaat Bayern hat bis 2025 über 70 Millionen Euro in Technik für den Stromausfall-Schutz, insbesondere mobile Notstromaggregate, investiert, wobei flächendeckende Versorgung von Privathaushalten nicht geplant ist (Stand 2025).“ – Quelle: https://correctiv.org/aktuelles/infrastruktur/2026/01/07/blackout-deutschland-notfallplaene-bundeslaender-stromausfall
- „Nordrhein-Westfalen stellte ab 2023 bis zu 100 Millionen Euro für Notstromausstattung der Krankenhäuser bereit, davon wurden bis 2025 über 78 Millionen Euro abgerufen (Stand 2025).“ – Quelle: https://correctiv.org/aktuelles/infrastruktur/2026/01/07/blackout-deutschland-notfallplaene-bundeslaender-stromausfall
- „Mehrere Bundesländer nutzen Notstromaggregate für Katastrophenschutz-Leuchttürme und kritische Stellen, gleichzeitig fehlen flächendeckende Statistiken zur Gesamtzahl verfügbarer Notstromaggregate (Stand 2026).“ – Quelle: https://correctiv.org/aktuelles/infrastruktur/2026/01/07/blackout-deutschland-notfallplaene-bundeslaender-stromausfall
- „Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe plant eine nationale Notstromreserve mit 50 Millionen Euro Bundesmitteln für 2025–2029 zur Absicherung langanhaltender und großflächiger Stromausfälle (Stand Finanzplanung 2025).“ – Quelle: https://correctiv.org/aktuelles/infrastruktur/2026/01/07/blackout-deutschland-notfallplaene-bundeslaender-stromausfall
- „Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft fordert 2024 angesichts wachsendem Handlungsdruck den Ausbau steuerbarer Kraftwerkskapazitäten und sieht ein Kraftwerksicherheitsgesetz sowie Kapazitätsmarkt als zentrale Instrumente zur Versorgungssicherung.“ – Quelle: https://www.bdew.de/presse/energiewende-weiterhin-auf-kurs-2026-wird-schluesseljahr-fuer-energiepolitik
- „Fachliche Diskussionen zur Tagung ‚Zukünftige Stromnetze 2026‘ betonen die Bedeutung von Dezentralität, Digitalisierung, netzdienlichen Speichern und Inselnetzoptionen sowie erforderliche regulatorische Freiräume für mehr Netzresilienz (Stand 2024).“ – Quelle: https://www.pv-magazine.de/unternehmensmeldungen/tagung-zukuenftige-stromnetze-2026-resilienz-und-stabilitaet-bei-gruener-vollversorgung-sichern
13 Antworten
Ich denke auch über die Notwendigkeit einer nationalen Reserve nach – besonders nachdem was in Berlin passiert ist! Glaubt ihr das hilft uns langfristig? Wir müssen darüber nachdenken wie wir dezentraler werden können.
Es könnte helfen! Dezentralisierung wäre ein Schritt in die richtige Richtung – aber die Umsetzung muss schnell geschehen!
Ich sehe das genauso – aber wer wird all diese Veränderungen finanzieren? Es braucht einen klaren Plan!
Die Versorgungssicherheit ist extrem wichtig für unser Land und sollte oberste Priorität haben! Ich hoffe wirklich, dass nach den Vorfällen in Berlin endlich Taten folgen.
Ich finde es gut, dass der VKU aktiv wird und diese Maßnahmen fordert! Aber woher kommen die nötigen Gelder? Ist das wirklich realistisch in der aktuellen politischen Lage?
Das ist eine gute Frage! Ich glaube nicht, dass es einfach wird. Aber vielleicht gibt es Wege durch Partnerschaften mit Unternehmen oder durch EU-Förderungen?
Ja genau! Kooperationen könnten eine Lösung sein! Und was ist mit dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität? Ist das genug?
Die Idee mit der Kriseninterventionsstrategie klingt gut. Aber werden wir wirklich alles dafür tun, um unsere Infrastruktur zu schützen? Ich mache mir Sorgen über mögliche zukünftige Angriffe auf unsere Energieversorgung.
Das sind berechtigte Sorgen! Ich hoffe nur, dass die Politik endlich handelt und nicht nur redet. Wie können wir als Bürger Druck ausüben?
Vielleicht sollten wir auch mehr Bewusstsein für diese Themen schaffen! Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele Leute sich nicht genug damit beschäftigen.
Ich finde es wichtig, dass wir eine nationale Notfallreserve für die Stromversorgung einrichten. Der Berliner Stromausfall hat uns gezeigt, wie verwundbar unser System ist. Was denkt ihr darüber? Glaubt ihr, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen tatsächlich helfen werden?
Ja, ich stimme zu! Es ist wirklich besorgniserregend, wie lange der Ausfall gedauert hat. Vielleicht sollten wir auch mehr in erneuerbare Energien investieren? Was haltet ihr von dieser Idee?
Ich denke auch, dass mehr Investitionen nötig sind! Es wäre hilfreich, wenn der Staat klarere Richtlinien für dezentrale Energieversorgung schaffen würde. Wer weiß, wie lange das dauert?