Black Friday 2025: Sicher online shoppen – Tipps vom Bankenverband gegen Fake-Shops & Betrug

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Zum Black Friday warnt der Bundesverband deutscher Banken vor Sicherheitsrisiken beim Online-Shopping. Er empfiehlt, nur auf verschlüsselte Verbindungen zu achten, Gütesiegel zu prüfen und sichere Zahlungsmethoden zu nutzen. Zudem rät der Verband, bei unbekannten Shops Vorkasse zu vermeiden und das Budget vorab festzulegen.

Inhaltsverzeichnis

– Nutzen Sie nur sichere Geräte mit aktueller Virensoftware.
– Prüfen Sie Links und Webadressen vor dem Klicken auf Betrug.
– Vermeiden Sie Vorkasse und nutzen Sie Käuferschutz-Zahlmethoden.

Sicher online shoppen am Black Friday

Am Black Friday locken überall Sonderangebote – doch nicht jeder Onlineshop hält, was er verspricht. Der Bundesverband deutscher Banken hat am 13. November 2025 konkrete Sicherheitshinweise für Verbraucher veröffentlicht. Diese Originalzitate aus der Pressemitteilung zeigen, wie Sie sicher durch den Shopping-Event navigieren.

Diese direkten Empfehlungen des Bankenverbandes bieten praktische Orientierung für ein sicheres und bewusstes Einkaufserlebnis am Black Friday.*

Neue Bedrohungen: Fake-Shops, E-Skimming und KI

Die Bedrohungslandschaft für Online-Shopper hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Während traditionelle Betrugsmuster weiter existieren, kommen zunehmend ausgeklügelte technologische Angriffe hinzu, die selbst versierte Internetnutzer vor enorme Herausforderungen stellen. Die aktuellen Entwicklungen zeigen eine besorgniserregende Dynamik: Gefälschte Online-Shops verzeichnen einen Anstieg um 250 Prozent (). Parallel dazu dominieren bereits KI-gestützte Phishing-Angriffe mit einem Anteil von 62 Prozent an allen registrierten Phishing-Seiten ().

KI-basierte Angriffe und Deepfakes

Künstliche Intelligenz revolutioniert nicht nur legitime Anwendungen, sondern auch die Methoden von Cyberkriminellen. Deepfakes und KI-generierte Texte machen Betrugsversuche täuschend echt. Die Erkennung dieser Manipulationen stellt Sicherheitssysteme vor immense Probleme. Standard-Deepfake-Detektoren identifizieren laut Fraunhofer FKIE lediglich 71 Prozent der Fälschungen (*). Auf mobilen Endgeräten mit begrenzter Rechenleistung sinken die Erkennungsraten noch weiter. Diese technologische Lücke nutzen Kriminelle gezielt aus, um vertrauenswürdige Kommunikation vorzutäuschen und Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen.

Anstieg gefälschter Shops und E-Skimming

Der massive Zuwachs an Fake-Shops zeigt eine systematische Professionalisierung des Betrugs. Seit 2023 steigen die Beschwerden bei Verbraucherschutzorganisationen kontinuierlich an (*). Die Schadenssummen werden oft erst Monate nach den Einkäufen sichtbar, wenn Waren nicht geliefert wurden oder Kreditkartendaten missbraucht werden. E-Skimming – das heimliche Auslesen von Zahlungsdaten auf kompromittierten Shop-Seiten – ergänzt dieses Bedrohungsspektrum. Kunden merken häufig nichts vom Diebstahl ihrer Daten, bis unautorisierte Abbuchungen auftauchen.

Thema Wert Einheit/Hinweis Quelle / Stand
Gefälschte Online-Shops 250 % Anstieg NordVPN, Nov. 2025 *
KI-Phishing-Angriffe 62 % Anteil an allen Phishing-Sites Webpionier.ai, Juli 2025 *
Deepfake-Erkennung 71 % Durch Standard-Detektoren Fraunhofer FKIE, April 2025 *

Diese Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit, sich mit den modernen Betrugsmustern auseinanderzusetzen. Während Verbraucher früher vor allem auf offensichtliche Warnsignale achten mussten, erfordern die heutigen Bedrohungen ein deutlich höheres Maß an Wachsamkeit und technischem Verständnis.

So schützen Sie sich vor Fake-Shops

Die Beschwerden zu Fake-Shops bei Verbraucherzentralen steigen stetig*. Viele betrügerische Shops agieren mit deutschen .de-Domains und gestohlenen Identitäten, wobei Schäden oft erst nach Monaten sichtbar werden*. Doch Verbraucher haben wirksame Werkzeuge zur Hand, um sich zu schützen.

Rechtliches: Widerrufsrecht

Das europaweit geltende Widerrufsrecht von mindestens 14 Tagen gilt uneingeschränkt für Onlinebestellungen am Black Friday und anderen Schlussverkaufszeiten, ohne Verkürzung der Rückgabefristen (Stand: November 2025)*. Dieses Recht bietet Sicherheit, falls ein Kauf nicht den Erwartungen entspricht.

Prüf-Tools: Fakeshop-Finder & Verbraucherportale

Der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen wird verstärkt genutzt, um unbekannte Shops gerade an Aktionstagen wie Black Friday vor dem Einkauf präventiv auf Betrugszeichen zu prüfen (Stand: November 2025)*. Diese kostenlose Online-Prüfung zeigt innerhalb weniger Sekunden, ob Verdachtsmomente gegen einen Shop vorliegen.

Ihre praktische Checkliste für sichere Einkäufe:

  • Unbekannte Shops vor der Bestellung mit dem Fakeshop-Finder prüfen
  • Kaufbelege systematisch aufbewahren für eventuelle Widerrufe

Diese einfachen Schritte helfen, böse Überraschungen zu vermeiden und geben die nötige Sicherheit für entspanntes Onlineshopping – nicht nur am Black Friday.

Die gesellschaftliche Dimension digitaler Betrugsmaschen

Der Kampf gegen Betrug im Online-Handel geht weit über individuelle Verluste hinaus – er betrifft fundamentale Fragen des digitalen Verbraucherschutzes und der Wirtschaftssicherheit. Die wirtschaftliche Attraktivität des E-Commerce macht ihn zum lukrativen Ziel für Kriminelle: Im November 2024 wurden im deutschen E-Commerce über 6,5 Milliarden Euro umgesetzt, ein Plus von 15 Prozent zum Vorjahresmonat*. Diese Summen locken Betrüger an, die mit immer raffinierteren Methoden arbeiten.

Die technologische Entwicklung gleicht einem Wettlauf zwischen Angreifern und Verteidigern. Während Kriminelle KI-gestützte Fälschungen und E-Skimming einsetzen, hinken Detektionssysteme hinterher. Eine Fraunhofer FKIE-Studie zeigt: Standard-Deepfake-Detektoren erkennen 71 Prozent der Manipulationen. Gleichzeitig registrierte NordVPN einen Anstieg gefälschter Online-Shops um 250 Prozent. Diese Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit, sowohl technische Lösungen zu verbessern als auch Verbraucher zu schulen.

Verbraucherschutzorganisationen reagieren bereits mit praktischen Hilfsmitteln. Der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale bietet eine einfache Möglichkeit, Shops auf Seriosität zu prüfen. Zusätzlich empfehlen Experten, bei unbekannten Händlern auf Vorkasse zu verzichten und stattdessen Zahlungsmethoden mit Käuferschutz zu nutzen.

Die Diskussion um sicheren Online-Handel muss sowohl technologisch als auch rechtspolitisch weitergeführt werden. Es geht nicht nur um die Abwehr einzelner Betrugsversuche, sondern um die langfristige Vertrauenswürdigkeit des digitalen Handels. Nur durch kombinierte Anstrengungen von Technologieentwicklern, Gesetzgebern und aufgeklärten Verbrauchern lässt sich dieser Raum nachhaltig sichern.

Die nachfolgenden Informationen und Empfehlungen wurden auf Grundlage einer Pressemitteilung des Bundesverbands deutscher Banken e. V. zusammengestellt.

Weiterführende Quellen:

9 Antworten

  1. Ja Olaf35 das stimmt schon… Ich denke wir müssen mehr darauf achten und uns gegenseitig warnen wenn wir etwas Verdächtiges sehen!

  2. ‚Unbekannte Shops vor der Bestellung prüfen‘ klingt ja gut und richtig. Aber wie oft macht das wirklich jeder? Vielleicht sollten wir öfter daran erinnert werden oder eine App dafür haben!

    1. ‚Eine App wäre wirklich eine coole Idee! Ich mache mir oft keine Gedanken über die Sicherheit beim Online-Kauf, aber jetzt wo ich darüber nachdenke… Vielleicht sollte ich achtsamer sein.‘

    2. ‚Mir hilft es immer, Kaufbelege aufzubewahren. So kann ich schneller reagieren falls was schiefgeht. Hat jemand Tipps für gute Zahlungsmethoden mit Käuferschutz?‘

  3. Die Zahl von 250 Prozent Anstieg bei gefälschten Shops ist erschreckend! Ich frage mich, was die Banken tun, um ihre Kunden besser zu schützen? Könnten wir nicht auch mehr Transparenz fordern?

    1. Ja, das wäre wichtig! Ich habe gehört, dass der Fakeshop-Finder ganz nützlich sein soll. Nutzt den jemand von euch regelmäßig? Wie sind eure Erfahrungen damit?

    2. Ich finde den Fakeshop-Finder auch hilfreich! Aber ich denke, dass viele Menschen ihn nicht kennen oder nicht wissen, wie man ihn richtig benutzt. Vielleicht sollte es mehr Aufklärung geben!

  4. Ich finde die Hinweise zum sicheren Onlineshoppen echt wichtig, vor allem jetzt am Black Friday. Was denkt ihr, wie kann man Fake-Shops noch besser erkennen? Habt ihr schon mal schlechte Erfahrungen gemacht?

    1. Ich habe auch schon mal einen Fake-Shop erwischt! Es ist echt nervig. Die Tipps hier sind hilfreich, aber manchmal ist man einfach zu naiv. Wäre es nicht gut, wenn es mehr Aufklärung zu diesem Thema gäbe?

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