Bioenergie: Schlüssel zu klimaneutralem und flexiblem Strom

Berlin, 15. Mai 2024 – Die Zukunft unserer Energieversorgung könnte in der Bioenergie liegen, einem der vielversprechendsten Pfeiler eines hundertprozentigen erneuerbaren Energiesystems. Im Zuge einer aktuellen Debatte des Bundestagsausschusses für Klimaschutz und Energie zur Förderung dieser nachhaltigen Energiequelle unterstreicht Simone Peter, die Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energie e.V. (BEE), das immense Potenzial: sauber, klimafreundlich und wirtschaftlich. Mit dem Ziel, die Nutzung von Biogas, Biomethan und anderen biobasierten Energieformen zu verstärken, präsentiert der BEE konkrete Strategien und Änderungsvorschläge im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Diese Maßnahmen sollen nicht nur zum Schutz unseres Planeten beitragen, sondern auch die Energieversorgungssicherheit stärken und regionale Wirtschaftskreisläufe fördern.

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Bremen (VBR). Inmitten des pulsierenden Herzens unserer Zeit, der Suche nach sauberen und nachhaltigen Energiequellen, stand am 15. Mai 2024 ein bemerkenswertes Ereignis im Kalender. Der Bundestagsausschuss für Klimaschutz und Energie widmete sich einer Diskussion, die weit mehr als nur eine politische Debatte darstellte. Es war die Chance, die Weichen für die Zukunft zu stellen – mit einem Fokus auf Bioenergie. Diese Gelegenheit brachte Simone Peter, die renommierte Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V., in das Rampenlicht. Als Sachverständige hatte sie nicht nur die Aufmerksamkeit des Ausschusses, sondern trug auch die Hoffnungen vieler auf ihren Schultern.

„Ein wichtiger Pfeiler eines 100 Prozent Erneuerbaren Energiesystems ist unmittelbar verfügbar: die Bioenergie. Sauber, lokal und günstig flankiert sie Sonne und Wind im Stromsystem, liefert Wärme und Moleküle – ein Tausendsassa,” so Peter in ihrer überzeugenden Darstellung. Ihr Aufruf unterstreicht ein immenses Potenzial, das noch darauf wartet, gehoben zu werden; von Biogas und Biomethan über Holz bis hin zu Biokraftstoffen.

Die Flexibilität, Bioenergie als steuerbaren Spieler im Energiemix zu integrieren, könnte das dringende Bedürfnis unserer Zeit erfüllen, das Energiesystem zu stabilisieren und zugleich umweltfreundlicher zu gestalten. Peters Hinweis auf eine Studie über ein klimaneutrales Stromsystem zeigte auf, wie dies erreicht werden kann: durch ein Strommarktdesign, das erneuerbare Flexibilitätsoptionen miteinbezieht und fördert.

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Der Ausbau flexibilisierter Biogasanlagen bietet dabei einen konkreten Lösungsansatz. Mit den technischen Möglichkeiten, die Kapazität von aktuell 6 Gigawatt bis 2030 zu verdoppeln und mittel- bis langfristig bis zu 24 Gigawatt zu erschließen, ohne mehr Biomasse einzusetzen, steht uns ein direkter Weg offen, unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu werden.

Doch trotz dieser vielversprechenden Perspektiven stehen viele Bioenergieanlagen vor Herausforderungen, die ihre Zukunft unsicher machen. Die Forderung nach einer schnellen Anpassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), um die Vergütungszahlungen an die realen Bedingungen anzupassen und damit den Rückgang dieser wertvollen Ressource zu stoppen, ist daher mehr als berechtigt. Gleichzeitig wird ein Appell für eine Umfokussierung weg von kurzfristigen Lösungen hin zu nachhaltigen Kraft-Wärme-Kopplungen laut, insbesondere im ländlichen Raum, wo sie eine echte Chance bieten könnten.

Simone Peter skizziert konkrete Änderungen für das EEG, wie die Anhebung des Biomasse-Ausschreibungsvolumens und Flexibilitätszuschläge, die an die Inflation und die gestiegenen Zinsen angepasst sind. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Bioenergiebranche unterstützen, sondern auch für einen gesicherten und umweltfreundlichen Energiefluss sorgen.

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Die Vision von Simone Peter und dem Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. ist klar: Eine Zukunft, in der unsere Energieversorgung sauber, sicher und lokal verwurzelt ist. Dieser Moment im Bundestagsausschuss mag vielleicht nur ein kleiner Schritt gewesen sein, doch symbolisiert er eine mögliche Kehrtwende hin zu einer nachhaltigeren und grüneren Energiepolitik. Ein spannendes Kapitel steht bevor, in dem Bioenergie eine Schlüsselrolle spielen könnte – nicht nur für Deutschland, sondern als Vorbild für eine weltweite Energiewende.


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Sauber, lokal, günstig: Potenziale der Bioenergie nutzen

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Meldung einfach erklärt

In Berlin hat ein wichtiger Ausschuss über Bioenergie gesprochen. Eine Expertin, Simone Peter, hat dort erklärt, warum Bioenergie gut für die Umwelt und die Wirtschaft ist.

Was ist Bioenergie?
– Energie aus Pflanzen, Tieren oder Abfällen
– Kann zum Heizen, als Strom oder Treibstoff verwendet werden

Warum ist Bioenergie wichtig?
– Sie ist sauber und kommt aus der Region.
– Kann immer dann genutzt werden, wenn benötigt.
– Hilft dabei, von anderen Energiequellen wie Kohle oder Gas wegzukommen.

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Was sagt Simone Peter darüber?
– Bioenergie kann zusammen mit Sonne und Wind helfen, unsere Energie sauber zu machen.
– Sie kann uns auch in Zukunft sicher mit Energie versorgen.
– Die Technologie dafür gibt es schon, es muss nur mehr davon gebaut werden.

Was sollte getan werden?
– Mehr Biogasanlagen bauen, ohne dass wir mehr Biomasse brauchen.
– Das Gesetz (EEG) ändern, damit Bioenergie mehr unterstützt wird.
– Besonders für Anlagen, die bald keine Förderung mehr bekommen.
– Mehr Geld und bessere Bedingungen dafür anbieten.

Was wünscht sich Simone Peter für die Zukunft?
– Jedes Jahr sollen mehr Anlagen gebaut werden.
– Die Unterstützung soll besser an die Kosten angepasst werden.
– Es soll leichter sein, Energie sowohl für Strom als auch für Wärme zu erzeugen.

Zusammengefasst:
Bioenergie ist eine Chance für eine saubere und lokale Energieversorgung. Wir müssen die bestehenden Möglichkeiten nutzen und die Bedingungen dafür verbessern.

Kontakt:
Bundesverband Erneuerbare Energie e.V., bei Fragen rund um das Thema kannst du dich dort melden.

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