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Bezahlbares Wohnen: Zensus 2022 bestätigt soziale Vermieter

Am 25. Juni 2024 veröffentlichte der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) eine aufschlussreiche Analyse im Rahmen des kürzlich präsentierten Zensus 2022, die zeigt: Die viel beschworene Mietenexplosion bleibt in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern aus. Während die durchschnittliche Bestands-Netto-Kaltmiete in diesen Regionen laut Zensus deutlich unter den oftmals propagierten Werten liegt, bieten die sozialen Vermieter des VNW rund 1,5 Millionen Menschen ein bezahlbares Zuhause. VNW-Direktor Andreas Breitner betont die Notwendigkeit einer öffentlichen Dauerförderung des bezahlbaren Wohnens, um langfristige Planungssicherheit zu gewährleisten und zukünftige Wohnungsnot zu vermeiden.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). In einer Zeit, in der die Diskussion um steigende Mieten vielerorts dominiert, liefert eine jüngste Auswertung des Zensus 2022 ermutigende Nachrichten für den Norden Deutschlands. Dort gibt es einen Akteur, der sich als verlässlicher Partner im erschwinglichen Wohnungssektor bewiesen hat: Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW).

Die vorläufigen Ergebnisse des Zensus zeigen, dass die monatliche Bestands-Netto-Kaltmiete in den drei Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zwar regional variiert – von 9,16 Euro pro Quadratmeter in Hamburg bis zu 5,91 Euro in Mecklenburg-Vorpommern – aber bei den VNW-Mitgliedsunternehmen signifikant niedriger ausfällt. Für Andreas Breitner, Direktor des VNW, ist dies ein klares Zeichen gegen die oft beschworene Mietenexplosion.

„Mein Zensus-Ergebnis zeigt: Die häufig propagierte Mietenexplosion bleibt auch im Norden aus,“ betont Breitner. Tatsächlich liegen die Durchschnittsmieten in den Wohnungen der VNW-Unternehmen deutlich unter dem Zensus-Durchschnitt. In Hamburg zahlen Mieter durchschnittlich 7,41 Euro pro Quadratmeter, in Schleswig-Holstein 6,70 Euro und in Mecklenburg-Vorpommern sogar nur 5,67 Euro.

Ein genauer Blick auf das Vergleichsjahr 2022 offenbart noch niedrigere Werte: In Hamburg betrug die Bestandsmiete damals 7,22 Euro, in Schleswig-Holstein 6,46 Euro und in Mecklenburg-Vorpommern 5,54 Euro. Diese Zahlen machen deutlich, dass soziale Vermieter wie die VNW-Mitglieder hunderten von Tausenden Menschen bezahlbaren Wohnraum bieten – trotz hoher Nachfrage, insbesondere in Ballungszentren wie Hamburg.

Interessant ist zudem, dass die rund 300 Mitgliedsunternehmen des VNW im vergangenen Jahr erhebliche Investitionen von insgesamt 2,11 Milliarden Euro in Neubauten, Instandhaltung und Modernisierung tätigten. Dies beweist, dass sie sich trotz der Herausforderungen nicht beirren lassen und ihre soziale Verantwortung ernst nehmen.

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Breitner fordert, dass bezahlbarer Wohnungsbau dauerhaft öffentlich gefördert werden muss. „Entscheidend ist dabei Planungssicherheit. Wir brauchen eine Absicherung in den jeweiligen Haushalten der Bundesländer – gern auch über mehrere Jahre hinaus,“ erklärt er. Er plädiert dafür, dass sozialer Wohnungsbau als öffentliche Daueraufgabe verstanden wird. Nur so könne man eine potenzielle Wohnungsnot in den kommenden Jahren vermeiden.

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen vertritt insgesamt 443 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Rund 1,5 Millionen Menschen leben in den 708.000 Wohnungen dieser Unternehmen. Mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 6,59 Euro pro Quadratmeter setzen sie ein bedeutendes Zeichen gegen die zunehmend unerschwinglichen Mieten in vielen deutschen Städten.

Dieser Einsatz für bezahlbaren Wohnraum unterstreicht die Rolle des VNW als „Verband der Vermieter mit Werten“. Es bleibt zu hoffen, dass andere Regionen diesem Beispiel folgen und verstärkt in sozialen Wohnungsbau investieren, um die Last der Mietkosten für viele Menschen tragbarer zu machen.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Soziale Vermieter zum Zensus 2022

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Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW)
  • Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)
  • Bürger in Hamburg
  • Bürger in Schleswig-Holstein
  • Bürger in Mecklenburg-Vorpommern
  • Mitgliederunternehmen des VNW
  • Zensus 2022
  • Bevölkerung von Hamburg
  • Bevölkerung von Schleswig-Holstein
  • Bevölkerung von Mecklenburg-Vorpommern
  • Rund 1,5 Millionen Menschen im Norden
  • Versorgungsträger von rund 710.000 Wohnungen eines VNW-Mitgliedsunternehmens
  • Sozialer Wohnungsbau
  • Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation

Meldung einfach erklärt

Gern erkläre ich den Beitrag in leichter Sprache:

  • Datum und Zeit: Der Beitrag wurde am 25.06.2024 um 13:56 Uhr veröffentlicht.

  • Verantwortlicher Verband: Er kommt vom Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW).

  • Wichtige Aussagen von VNW-Direktor Andreas Breitner:

    1. Die Durchschnittsmieten bei den VNW-Unternehmen sind oft niedriger als die im Zensus angegebenen Werte.
    2. Soziale Vermieter bieten mehr als 1,5 Millionen Menschen im Norden Deutschlands ein bezahlbares und sicheres Zuhause.
    3. Öffentliche Gelder für bezahlbares Wohnen sollten dauerhaft bereitgestellt werden.
  • Was ist der Zensus?:

    • Am Dienstag wurden in Berlin erste Ergebnisse des Zensus 2022 vorgestellt.
    • Der Zensus misst unter anderem, wie hoch die Mieten durchschnittlich sind.
    • Ergebnisse:
    • In Hamburg: 9,16 Euro pro Quadratmeter
    • In Schleswig-Holstein: 7,41 Euro pro Quadratmeter
    • In Mecklenburg-Vorpommern: 5,91 Euro pro Quadratmeter
  • Aussage von Andreas Breitner zu den Ergebnissen:

    • Im Norden gibt es keine großen Mieterhöhungen.
    • Wer bei einem VNW-Unternehmen wohnt, zahlt weniger als der Durchschnitt im Zensus.
  • Genauere Mietpreise bei VNW-Unternehmen:

    • Aktuelle Zahlen:
    • In Hamburg: 7,41 Euro pro Quadratmeter
    • In Schleswig-Holstein: 6,70 Euro pro Quadratmeter
    • In Mecklenburg-Vorpommern: 5,67 Euro pro Quadratmeter
    • Vergleich mit dem Jahr 2022:
    • In Hamburg: 7,22 Euro pro Quadratmeter
    • In Schleswig-Holstein: 6,46 Euro pro Quadratmeter
    • In Mecklenburg-Vorpommern: 5,54 Euro pro Quadratmeter
  • Wichtiger Punkt: Soziale Vermieter fordern keine Höchstpreise, sondern bieten günstigen Wohnraum an, obwohl die Nachfrage sehr groß ist.

  • Investitionen der VNW-Unternehmen:

    • Letztes Jahr haben die VNW-Unternehmen etwa 2,11 Milliarden Euro in Neubauten, Instandhaltung und Modernisierung investiert.
    • Sie arbeiten trotz Herausforderungen weiter daran, bezahlbare Wohnungen anzubieten.
  • Forderung von VNW:

    • Öffentliche Förderung für den Bau bezahlbarer Wohnungen muss dauerhaft sein.
    • Langfristige Sicherheitsplanung ist wichtig.
    • Sozialer Wohnungsbau sollte eine dauerhafte öffentliche Aufgabe sein, um zukünftige Wohnungsnot zu verhindern.
  • Informationen über VNW:

    • Der Verband vertritt 443 Wohnungsgenossenschaften und Gesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.
    • Insgesamt werden 708.000 Wohnungen verwaltet, in denen rund 1,5 Millionen Menschen leben.
    • Durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter bei VNW-Unternehmen: 6,59 Euro.
    • VNW steht für Vermieter mit Werten.
  • Kontaktpersonen:
    • Verantwortlich für Kommunikation: Oliver Schirg.
    • Telefon: +49 40 52011 226
    • Mobil: +49 151 6450 2897
    • E-Mail: schirg@vnw.de
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Soziale Vermieter zum Zensus 2022

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