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Bezahlbarer Wohnraum dringend: Hamburg und Schleswig-Holstein handeln

Hamburg und Schleswig-Holstein stehen vor einer immensen Herausforderung: Die Prognosen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung deuten auf einen deutlichen Bevölkerungsanstieg bis 2045 hin. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), fordert in diesem Zusammenhang entschlossene Maßnahmen zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Laut Breitner müssen Wohnungsbauprogramme langfristig abgesichert und Kommunen ermutigt werden, Grundstücke strategisch zu erwerben, um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Bereits jetzt sei der Wohnungsmarkt angespannt, und mit der erwarteten Zuwanderung wird sich dieser Druck weiter erhöhen.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR).

Immobilienkrise im Norden: Wohnungen werden knapp

Hamburg und Schleswig-Holstein stehen vor einer Herausforderung, die ihre städtische Entwicklung nachhaltig prägen dürfte. Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung prognostiziert bis 2045 einen deutlichen Anstieg der Bevölkerung. Hamburg soll dann über zwei Millionen Einwohner zählen – ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zu 2021. Auch in Schleswig-Holstein wird ein Wachstum um 3,8 Prozent auf mehr als drei Millionen Menschen erwartet.

Diese Zahlen sind kein Grund zur Panik, aber eindeutig ein Weckruf. „Es müssen vor allem bezahlbare Wohnungen geschaffen werden“, warnt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW). Für Breitner ist der Handlungsbedarf offensichtlich. Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte hätten gezeigt, dass insbesondere Zuwanderung den Druck auf den ohnehin angespannten Wohnungsmarkt erhöht.

Die Forderung des VNW: eine langfristige und umfassende Planung zur Schaffung neuen Wohnraums. "Wohnungsbauprogramme sind in den Haushalten abzusichern", betont Breitner. Diese Maßnahmen sollten sich nicht nur auf eine Legislaturperiode beschränken, sondern über mehrere Jahre konsequent verfolgt werden. Nur so könne dem steigenden Bedarf angemessen begegnet werden.

Ein weiterer zentraler Punkt ist die Bodenpolitik. Kommunen sollten Grundstücke „auf Vorrat“ kaufen und diese Flächen strategisch nutzen. In diesem Zusammenhang plädiert Breitner für die Erstellung eines Bodenkataster durch alle Städte und Gemeinden. "Nur durch eine kluge und vorausschauende Nutzung der zur Verfügung stehenden Flächen kann das ehrgeizige Ziel erreicht werden."

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Ein Blick auf die nackten Zahlen zeigt die Dimension des Problems: Hamburg braucht etwa 100.000, Schleswig-Holstein rund 57.000 zusätzliche Wohnungen. Um diese Aufgabe zu bewältigen, sei laut Breitner "eine gemeinsame Anstrengung" erforderlich. Es bedarf ihrer Meinung nach einer konzertierten Aktion von öffentlichen Stellen, privaten Investoren und der Gesellschaft insgesamt.

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen vertritt 443 Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Diese verwalten zusammen 742.000 Wohnungen, in denen etwa 1,5 Millionen Menschen leben. Obwohl die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter bei den VNW-Unternehmen moderaten 6,59 Euro beträgt, zeigt sich, dass bezahlbarer Wohnraum bereits jetzt Mangelware ist.

„Das ist ein dickes Brett, das nur in einer gemeinsamen Anstrengung durchbohrt werden kann“, resümiert Breitner und erinnert daran, dass schnelles und beherztes Handeln erforderlich ist.

Im Kern bleibt der Appell des VNW-Direktors klar und eindringlich: Wenn wir die Wohnsituation im Norden auch in der Zukunft menschenwürdig gestalten wollen, müssen wir heute die Weichen dafür stellen. Nur durch entschlossenes Handeln können wir sicherstellen, dass in den kommenden Jahren genügend bezahlbare Wohnungen entstehen – zum Wohle aller.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Steigende Einwohnerzahlen: Hamburg und Schleswig-Holstein brauchen ein dauerhaftes und …

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Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW)
  • Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)
  • Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
  • Oliver Schirg, Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), Referat Kommunikation

Meldung einfach erklärt

Gerne erkläre ich den Beitrag in leichter Sprache und nutze dazu Aufzählungen sowie mögliche Fragen und Antworten:

1. Worum geht es im Beitrag?
– Der Beitrag wurde am 19. Juni 2024 veröffentlicht.
– Er stammt vom Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V.
– Es werden wichtige Punkte zum Thema Wohnungspolitik in Norddeutschland besprochen.

2. Wer ist Andreas Breitner?
– Andreas Breitner ist der Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen.

3. Was sagt Andreas Breitner?
– Es müssen vor allem bezahlbare Wohnungen gebaut werden.
– Die Programme für den Wohnungsbau müssen im Staatshaushalt gesichert werden.
– Die Städte sollen Grundstücke “auf Vorrat” kaufen, also im Voraus sichern.

4. Warum ist das wichtig?
– Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung erwartet, dass die Bevölkerung in Hamburg und Schleswig-Holstein bis 2045 stark wächst.
– In Hamburg wird es voraussichtlich mehr als zwei Millionen Menschen geben (10% mehr als 2021).
– In Schleswig-Holstein werden es über drei Millionen Menschen sein (3,8% mehr als 2021).

5. Wie kann man sich darauf vorbereiten?
– Man sollte langfristig planen, wie zusätzliche Wohnungen gebaut werden können.
– Diese Planung muss auch im Staatshaushalt abgesichert werden, auch über mehrere Regierungszeiten hinaus.
– Städte sollten schnell ein Verzeichnis der verfügbaren Grundstücke erstellen und diese im Voraus kaufen. Sie sollten auch langfristig planen, wie diese Flächen genutzt werden.

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6. Wie viele neue Wohnungen werden gebraucht?
– Wenn die Bevölkerung steigt, braucht man entsprechend mehr Wohnungen.
– In Hamburg wären etwa 100.000 neue Wohnungen nötig.
– In Schleswig-Holstein bräuchte man rund 57.000 neue Wohnungen.

7. Wer ist der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)?
– Der VNW vertritt 443 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.
– Diese verwalten zusammen 742.000 Wohnungen, in denen ca. 1,5 Millionen Menschen leben.
– Die durchschnittliche Miete bei den VNW-Unternehmen liegt bei 6,59 Euro pro Quadratmeter.

8. Wer hat den Beitrag veröffentlicht?
– Verantwortlich ist Oliver Schirg, Leiter des Kommunikationsreferats beim VNW.
– Man kann ihn per Telefon oder E-Mail erreichen.

Zusammenfassend:
– Es muss mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.
– Städte sollen Grundstücke auf Vorrat kaufen und einen langfristigen Plan haben.
– Hamburg und Schleswig-Holstein brauchen viele neue Wohnungen wegen steigender Bevölkerung.

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