Betriebliche Mobilität nachhaltiger gestalten – Bundesverband Fuhrparkmanagement

Verbandsnachrichten Meldung aus den Vereinen und Verbänden

In diesen Tagen tritt das Thema Nachhaltigkeit zu oft in den Hintergrund. Doch viele Unternehmen arbeiten an einer Nachhaltigkeitsstrategie. Gerade der Bereich der betrieblichen Mobilität spielt dabei eine signifikante Rolle. Der Fuhrparkverband stellt nun die European Certification Of Sustainable Mobility vor. Damit werden Unternehmen und Organisationen zielgerichtet unterstützt, die richtigen Ziele zu setzen und wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Lesen Sie selbst.

Nachhaltigkeitszertifizierung

Betriebliche Mobilität nachhaltiger gestalten

FMFE bietet in sieben Ländern Europäische Zertifizierung für nachhaltige Unternehmensmobilität / Europaweit einheitliches Vorgehen / Vierjährige Begleitung zur Zielerreichung / Absolute Neuheit

Mannheim, im April 2021. Die vom Bundesverband Fuhrparkmanagement (BVF) mitgegründete Fleet and Mobility Management Federation Europe (FMFE), hat gemeinsam mit den sieben Landes-Mobilitätsverbänden einen Zertifizierungsprozess entwickelt, der ab sofort verfügbar ist: Die Europäische Zertifizierung für nachhaltige Unternehmensmobilität (ECSM für European Certification Of Sustainable Mobility). „Das ist ein Meilenstein auf dem Weg zum nachhaltigen Mobilitätsmanagement, denn erstmals wird durch uns ein Standard gesetzt, der europaweit gültig ist. Mit ihm wird nicht nur der Ist-Stand des Fuhrparks, sondern der gesamten Unternehmensmobilität in den Blick genommen, Ziele formuliert und Wege zur Weiterentwicklung und Verbesserung aufgezeigt. Profis begleiten das Unternehmen dann vier Jahre bei laufender Überprüfung der Zielerreichung und möglicherweise Anpassung der Maßnahmen“, berichtet Marc-Oliver Prinzing, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF). „Nachhaltig ist dabei nur die Mobilität, die nicht vermieden werden kann, ohne dass es für das Unternehmen nachteilige Wirkungen hat“, ergänzt der BVF-Vorsitzende.

Das Angebot richtet sich an alle Unternehmen, die die Verbesserung der Unternehmensmobilität hin zu mehr Nachhaltigkeit fördern und so einen Beitrag zu langfristigen ökologischen Verbesserungen unterstützen möchten. „Wer die Ziele erreicht und Schadstoffemissionen reduziert, agiert nicht nur im Sinne unserer Umwelt. Das allein wäre schon ein wichtiger Anlass. Zusätzlich können Kosten eingespart werden“, unterstreicht Prinzing. Über das europäische Netzwerk der FMFE können international agierende Unternehmen in allen beteiligten Ländern eine einheitliche Vorgehensweise nutzen und müssen dennoch nicht auf die Berücksichtigung der länderspezifischen Besonderheiten verzichten. Die Zertifizierung erfolgt in drei Schritten und ermöglicht Unternehmen, einen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Fuhrpark- und Mobilitätsmanagement zu leisten. Nach dem Auftrag zur Begleitung und Zertifizierung werden zunächst alle wesentlichen Informationen zur Unternehmensmobilität analysiert, Ziele definiert und ein Verbesserungsprogramm erarbeitet. In der Implementierungsphase werden die Maßnahmen umgesetzt bzw. implementiert und nachverfolgt. Vier Jahre lang erfolgt eine jährliche Evaluation.

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Das Hauptaugenmerk der Bewertung liegt beispielsweise auf der Organisation der betrieblichen Mobilität, auf der eingesetzten Technik und der Nutzung alternativer Antriebe. Da jedes Unternehmen anders aufgestellt ist, findet die Bewertung individuell statt. „Dazu kommt, dass nicht jeder alternative Antrieb auch automatisch umweltfreundlich ist. Falsch eingesetzt führen sie nicht nur zu erheblichen Mehrkosten gegenüber den fossilen Antrieben, sondern auch zu einer negativen Umweltbilanz“, weiß Axel Schäfer, Geschäftsführer des BVF. Auch mit herkömmlichen Antrieben kann die Umweltbilanz verbessert werden, etwa durch eine Reduktion des Kraftstoffverbrauchs.

Engagement für nachhaltige Mobilität

Durch die ECSM-Zertifizierung können die Unternehmen von der Außenwirkung auf Kunden und Partner profitieren, genauso wichtig ist aber die Innenwirkung. Mitarbeiter:innen sehen deutlich, dass das Unternehmen seine Nachhaltigkeitsstrategie ernst meint und es voran geht. Die soziale Verantwortung der Unternehmen wird sichtbar, die Mobilität verbessert sich und es wird ein Beitrag zur Emissionsminderung geleistet. Nach Erlangen einer festgesetzten Punktzahl wird das Zertifikat für „Nachhaltiges Mobilitätsmanagement“ von der FMFE und dem Fuhrparkverband verliehen.

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Durch die rasante Entwicklung im Bereich des nachhaltigen Mobilitäts- und Fuhrparkmanagements, hat das Zertifikat eine begrenzte Gültigkeit von einem Jahr. Es ist immer vorgesehen in Intervallen von zwölf Monaten eine Überprüfung durchzuführen. Durch die regelmäßige Erneuerung lassen sich die Erfolge für das Unternehmen messen. Der Prozess bietet in den verschiedensten Handlungsfeldern Verbesserungsmaßnahmen. So kann es die betriebliche Mobilitätsstrategie durch die Einführung einer nachhaltigen Mobilitätspolitik verändern und den Kunden und Lieferanten verschiedene Parameter für Nachhaltigkeit bieten. Weitere Handlungsfelder sind Themen wie die angemessenen Flottendimensionierung bis hin zu Änderung der Mobilitätsgewohnheiten der Mitarbeiter:innen. Übergeordnetes Ziel ist dabei immer, die bestmögliche und nachhaltigste Unternehmensmobilität zu erreichen, die letztlich durch die internationale Zertifizierung nach dem FMFE-Standard europäische Anerkennung findet. Alles in Allem zeigt das ECSM viele Ansätze für ein nachhaltigeres Mobilitäts- und Fuhrparkmanagement. „Das ist ein sehr strukturiertes und von Anfang an betreutes Programm, bei dem das Team des Fuhrparkverbandes intensiv unterstützt“, sagt Schäfer.

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Am 05.05.21 und 27.05.21 stellt der Verband interessierten Unternehmen die neue Zertifizierung in einem jeweils halbstündigen Info-Onlineseminar vor. Anmeldungen zum kostenfreien Event sind über die Homepage des Verbandes möglich.


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