Beschleunigung des Transfers aus der Grundlagenforschung: ErUM-Transfer startet fünf Pilotprojekte

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Wie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in einer aktuellen Mitteilung bekanntgab, hat das Ministerium den Aktionsplan ErUM-Transfer ins Leben gerufen. Dieser soll dazu dienen, Ergebnisse, Methoden und Technologien, die im Rahmen der Erforschung von Universum und Materie an Großgeräten entwickelt wurden, besser in die Anwendung zu bringen. Aktuell wurden die ersten fünf Pilotprojekte gestartet.

In einer Erklärung betonte Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger die Bedeutung der Grundlagenforschung für Innovationen und das zukünftige Wachstum und den Wohlstand des Landes. Der Aktionsplan ErUM-Transfer setze genau hier an, indem er den Transfer von der Grundlagenforschung hin zur Anwendung beschleunige. Die ersten Pilotprojekte sollen dazu beitragen, verschiedenste Technologien schneller in die Anwendung zu bringen und damit sowohl der Wirtschaft als auch der Gesellschaft zu nutzen. Als Beispiel führte die Ministerin an, dass ein Detektor zur Erforschung des Weltraums helfen kann, neue Therapieansätze im Kampf gegen Krebs zu entwickeln, während die Röntgenfluoreszenz-Bildgebung die Beobachtung der Bewegung von Zellen oder Wirkstoffen im Körper ermöglicht.

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Der Aktionsplan ErUM-Transfer wurde im April 2023 veröffentlicht und ist Teil des Rahmenprogramms “Erforschung von Universum und Materie” (ErUM). Dieses Programm zur Förderung der naturwissenschaftlichen Grundlagenforschung an Großgeräten existiert bereits seit 2017 und verfügt über ein jährliches Volumen von rund 1,5 Milliarden Euro. Im Rahmenprogramm ErUM wurden bereits die Aktionspläne ErUM-Pro (2019) zur Vernetzung von Hochschulen, Forschungsinfrastrukturen und Gesellschaft sowie ErUM-Data (2021) zur Digitalisierung in der Grundlagenforschung entwickelt.

Der neue Aktionsplan ErUM-Transfer verfolgt insgesamt drei übergeordnete Ziele. Zum einen sollen Ideen auf den Weg gebracht und zur Anwendung gebracht werden. Zum anderen sollen relevante Stakeholder in den Prozess einbezogen werden, um Synergien zu ermöglichen. Darüber hinaus ist es ein wichtiges Ziel, die Kompetenzen in der physikalischen Grundlagenforschung zu stärken. Im Zeitraum von 2023 bis 2033 sind verschiedene Maßnahmen geplant, darunter Fördermaßnahmen, Vernetzungsinitiativen, Nachwuchsförderung und Maßnahmen für einen lernenden Aktionsplan, um den Pool an Wissen, Methoden und Technologien aus der physikalischen Grundlagenforschung an Großgeräten für Wirtschaft und Gesellschaft nutzbar zu machen.

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Der Aktionsplan ErUM-Transfer leistet somit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft Deutschlands, indem er die Grundlagenforschung in die Anwendung bringt und Innovationen fördert. Die ersten Pilotprojekte sind ein vielversprechender Start und bringen verschiedene Technologien und Methoden aus der Grundlagenforschung einen Schritt näher zur Anwendung im Alltag. Dies wird sowohl der Wirtschaft als auch der Gesellschaft zugutekommen und das Potenzial haben, neue Therapieansätze und Erkenntnisse in verschiedenen Bereichen zu ermöglichen.

Quelle: Stark-Watzinger: Wir beschleunigen den Transfer aus der Grundlagenforschung

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9 Antworten

  1. Ich finde es total übertrieben, dass sie jetzt schon Pilotprojekte starten wollen. Lasst der Grundlagenforschung doch Zeit!

  2. Ich finde, dass diese Pilotprojekte eine Verschwendung von Ressourcen sind. Es gibt wichtigere Dinge zu erforschen!

  3. Also ich finde ja, dass die Beschleunigung des Transfers aus der Grundlagenforschung total überbewertet wird. Was bringt das wirklich?

  4. Wow, ich kann nicht glauben, dass sie Grundlagenforschung beschleunigen wollen. Was ist mit der Sorgfaltspflicht?

  5. Die Beschleunigung des Transfers aus der Grundlagenforschung ist überbewertet. Lasst der Wissenschaft ihre Zeit!

  6. Also ich finde, dass Grundlagenforschung viel zu lange dauert. Beschleunigung ist hier definitiv nötig! #ErUMTransfer

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