– Andreas Segler bei Mitgliederversammlung zum neuen Vorsitzenden der BDSW-Landesgruppe Hamburg gewählt.
– Er folgt auf Jens Müller und wird von vier Stellvertretern unterstützt.
– Private Sicherheitsbranche in Deutschland: rund 290.000 Beschäftigte, geschätzter Umsatz 14,13 Mrd €.
Neuer Vorsitzender der BDSW-Landesgruppe Hamburg: Andreas Segler an der Spitze
Andreas Segler ist zum neuen Vorsitzenden der BDSW-Landesgruppe Hamburg gewählt worden. Er folgt damit auf Jens Müller, der nach langjähriger Amtszeit nicht erneut kandidierte. Segler, Geschäftsführer der VSU Hamburg-Wacht GmbH, übernahm die Führungseinheit von seinem Vorgänger und wird im Vorstand von erfahrenen Stimmen unterstützt: Carsten Klauer von POWER PERSONEN-OBJEKT-WERKSCHUTZ GMBH und Kay Kohlermann von WEKO Sicherheitsdienste GmbH wurden als stellvertretende Vorsitzende bestätigt. Neu hinzugekommen sind Mathias Fiedler von Securitas GmbH Sicherheitsdienste und Daniel von Grumbkow von KÖTTER SE & Co. KG Security in Hamburg.
„Ich bedanke mich bei den Mitgliedsunternehmen für das mir entgegengebrachte Vertrauen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit den neu- und wiedergewählten Stellvertretern sowie allen Mitgliedern der Landesgruppe“, erklärte Segler unmittelbar nach der Wahl. Dabei zog er auch eine klare Verbindung zu seinem Vorgänger: „Jens Müller verlässt eine sehr aktive und gut aufgestellte Landesgruppe. Ich freue mich auf die weitere Verbandsarbeit in Hamburg und wünsche Herrn Müller alles Gute.“ Müller hatte die Landesgruppe über viele Jahre geprägt und zu einer starken Vertretung der regionalen Sicherheitsbranche entwickelt.
Die Bedeutung der Sicherheitsbranche unterstreichen aktuelle Zahlen: In Deutschland sind bundesweit rund 290.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in privaten Sicherheitsdiensten tätig. Der geschätzte Umsatz für das Jahr 2024 liegt bei etwa 14,13 Milliarden Euro. Die Unternehmen im BDSW konzentrieren sich auf hochwertige Dienstleistungen. Dazu zählen der Schutz kritischer Infrastruktur wie Kraftwerke und militärische Liegenschaften, ebenso wie Pforten- und Empfangsdienste sowie qualifizierte Objekt- und Werkschutzdienste. Besonders im Fokus steht heute die zunehmende Verbindung von moderner Sicherheits- und Überwachungstechnik mit personellen Leistungen, die sogenannte „Integrierte Sicherheitslösung“. Sie vereint technische Systeme und menschliche Expertise zu umfassenden Sicherheitskonzepten.
Mit dem personellen Wechsel an der Spitze der Landesgruppe Hamburg bleibt die Verbandsarbeit eng auf die aktuellen Herausforderungen und Anforderungen der Sicherheitswirtschaft ausgerichtet. Die Landesgruppe gilt als starke Plattform, die sowohl die Interessen der Sicherheitsdienstleister in Hamburg vertritt als auch neue Impulse für die Branche setzt.
Privater Objektschutz im Wandel: Herausforderungen und Perspektiven in Hamburg und bundesweit
Private Sicherheitsunternehmen spielen eine zentrale Rolle beim Schutz von Menschen, kritischen Infrastrukturen und Eigentum in Deutschland. Mit rund 290.000 Beschäftigten und einem geschätzten Jahresumsatz von über 14 Milliarden Euro im Jahr 2024 zählt die Sicherheitswirtschaft zu den bedeutenden Branchen. Insbesondere in Hamburg übernimmt der private Objektschutz wichtige Aufgaben, etwa den Schutz von Kraftwerken, militärischen Anlagen sowie Empfangs- und Werkschutzdienste. Dabei steht die Branche vor einem tiefgreifenden Wandel, der sowohl wirtschaftliche, gesellschaftliche als auch technologische Faktoren umfasst.
Ein aktueller Indikator für diese Entwicklungen ist der Führungswechsel innerhalb der BDSW-Landesgruppe Hamburg. Andreas Segler, Geschäftsführer der VSU Hamburg-Wacht GmbH, hat den Vorsitz von Jens Müller übernommen und wird künftig die Interessen der Sicherheitsunternehmen in der Hansestadt vertreten. Solche Wechsel auf Verbandsebene spiegeln nicht nur interne Veränderungen wider, sondern sind auch von gesellschaftlicher Bedeutung: Sie prägen die Ausrichtung der Branche, beeinflussen die Zusammenarbeit mit Behörden und Kommunen und setzen Impulse für die Weiterentwicklung von Sicherheitsdienstleistungen.
Sicherheitswirtschaft zwischen Fachkräftemangel und technologischem Fortschritt
Die private Sicherheitsbranche steht derzeit vor mehreren Herausforderungen, die den Wandel in Hamburg und bundesweit beschleunigen. Fachkräftemangel erschwert die Besetzung qualifizierter Stellen, während steigende Anforderungen an Qualität und Professionalität die Ausbildung und Weiterbildung der Beschäftigten in den Fokus rücken. Gleichzeitig verändert technischer Fortschritt die Leistungsangebote erheblich: Überwachungstechnik, digitale Zutrittskontrollen oder videobasierte Analyseverfahren ergänzen zunehmend klassische personelle Schutzkonzepte. Diese integrierten Sicherheitslösungen kombinieren technisches Equipment mit menschlichem Fachwissen und erhöhen so Effizienz und Reaktionsfähigkeit.
Die Bedeutung privater Sicherheitsdienste wächst dadurch auch in gesellschaftlicher Hinsicht. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Menschen und sensiblen Einrichtungen, entlasten öffentliche Sicherheitsorgane und unterstützen die Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit im Alltag.
Zu den wichtigsten aktuellen Herausforderungen der Branche zählen:
- Fachkräftemangel und qualitative Sicherung der Ausbildung
- Integration moderner Sicherheits- und Überwachungstechnologien
- Anpassung an wachsende und komplexere Sicherheitsanforderungen
- Stärkung der Zusammenarbeit zwischen privaten und öffentlichen Sicherheitsakteuren
- Nachhaltigkeit und Flexibilität in dynamischen Einsatzlagen
Der Wandel zeigt sich zudem in der zunehmenden Komplexität der Verbandarbeit, die über reine Interessenvertretung hinausgeht. Ein neuer Vorsitzender stellt sich nicht nur administrativen Aufgaben, sondern prägt die strategische Entwicklung und sorgt für den Austausch zwischen Mitgliedsunternehmen, Politik und Gesellschaft. In Hamburg führt Andreas Segler die Landesgruppe in eine Phase, in der technische Innovationen und gesellschaftliche Erwartungen gleichermaßen berücksichtigt werden müssen.
Insgesamt steht die private Sicherheitswirtschaft vor der Aufgabe, traditionelle Schutzkonzepte mit modernen Technologien und gesellschaftlichen Anforderungen zu vereinen – ein Prozess, dessen Auswirkungen weit über die Branche hinaus spürbar sind.
Die im Beitrag verwendeten Informationen und Zitate beruhen auf einer Pressemitteilung des BDSW Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft.
10 Antworten
Die neuen stellvertretenden Vorsitzenden bringen bestimmt frische Ideen mit! Ich hoffe, dass sie auch auf Nachhaltigkeit achten werden. Was denkt ihr über diesen Aspekt im Sicherheitsdienst?
Das Thema Nachhaltigkeit ist wichtig! Wir sollten darauf achten, wie unsere Dienste umweltfreundlicher gestaltet werden können.
Ich finde auch, dass wir nachhaltige Lösungen brauchen müssen für eine bessere Zukunft.
Das ist eine spannende Zeit für die BDSW-Landesgruppe Hamburg! Ich frage mich, wie sich die Zusammenarbeit mit öffentlichen Sicherheitsbehörden entwickeln wird. Gibt es dazu bereits Pläne?
Gottfried, das wäre interessant zu wissen! Die Zusammenarbeit könnte viele Probleme lösen und helfen, effizienter zu arbeiten.
Ich bin gespannt auf die Veränderungen unter Andreas Segler. Die Sicherheitswirtschaft hat viel Potenzial! Aber wie können wir sicherstellen, dass auch die Qualität hoch bleibt?
Andreas Segler hat viel zu tun, aber ich glaube, er ist der richtige Mann für den Job. Die Zahlen zur Sicherheitsbranche sind beeindruckend! Was denkt ihr über die Fachkräftemangel-Thematik?
Ja, Regine! Der Fachkräftemangel ist echt ein großes Problem. Vielleicht sollten wir mehr in Ausbildung investieren? Welche Ideen habt ihr dazu?
Ich finde es toll, dass Andreas Segler jetzt der neue Vorsitzende ist. Seine Erfahrung wird sicher helfen, die Sicherheitsbranche in Hamburg voranzubringen. Wie denkt ihr über die Herausforderungen, die wir aktuell haben?
Ich stimme zu, Gudrun! Die Branche braucht frischen Wind und neue Ideen. Was haltet ihr von der Integration moderner Technologien in den Sicherheitsdienst? Ist das wirklich nötig?