BDP: Psychologen stärken Deutschlands Hitzeresilienz 2024

05.06.2024 – Berlin: Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) schließt sich einem breiten Bündnis von über 50 Gesundheitsakteuren und Organisationen an, um Deutschland hitzeresilient zu machen. Unter dem Motto „Deutschland hitzeresilient machen – wir übernehmen Verantwortung“ betont der BDP die Relevanz psychologischer Expertise im Umgang mit den weitreichenden Folgen des Klimawandels. Angesichts des wärmsten Jahres in Europa seit Beginn der Messungen fordert der Verband einen gesetzlich verankerten Hitzeschutz sowie umfassende Bewältigungsstrategien.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Am 5. Juni 2024 hat der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) angekündigt, sich einem breiten Bündnis zum Hitzeaktionstag anzuschließen. Unter dem Motto „Deutschland hitzeresilient machen – wir übernehmen Verantwortung“ vereinen sich über 50 Akteure des Gesundheitswesens und weitere Organisationen, um die fortschreitenden Folgen des Klimawandels zu bekämpfen.

Das vergangene Jahr war das heißeste in Deutschlands Geschichte und brachte Europa eine beunruhigende Erwärmung. Aufgrund demografischer Besonderheiten sind hierzulande größere Bevölkerungsteile von Hitzewellen stärker gefährdet. Besonders stark betroffen sind ältere Menschen und diejenigen mit gesundheitlichen Vorbelastungen. Diese meteorologischen Extremsituationen verursachen nicht nur physische, sondern auch erhebliche psychische Belastungen.

Der BDP betont die Bedeutung psychologischer Unterstützung bei diesen Herausforderungen. Durch wissenschaftlich fundierte Methoden tragen Psychologinnen und Psychologen dazu bei, die physischen und psychischen Auswirkungen des Klimawandels besser zu bewältigen. Sie fördern zudem die Akzeptanz notwendiger gesellschaftlicher Veränderungen und unterstützen bei der Entwicklung von Bewältigungsstrategien.

Im Rahmen seiner Bemühungen setzt sich der BDP für einen klaren gesetzlichen Rahmen für gesundheitlichen Hitzeschutz auf allen politischen Ebenen ein. Dazu gehört die Integration des Hitzeschutzes in die betriebliche Gefährdungsbeurteilung. Dies sind zentrale Forderungen des Bündnisses, die der BDP ausdrücklich unterstützt. Effektive Aktionspläne und Investitionen in mehr Hitzeresilienz sind dringend nötig, um den zukünftigen Wetterextremen begegnen zu können.

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Neben nationaler Zusammenarbeit engagiert sich der BDP auch international, beispielsweise in der Global Psychology Alliance (GPA) und der European Federation of Psychologists’ Associations (EFPA). Diese internationalen Zusammenschlüsse fördern den Austausch und die gemeinsame Bewältigung globaler Klimakrisenfolgen.

Die Arbeit des BDP ist unerlässlich, um das Bewusstsein in der Bevölkerung zu schärfen und nachhaltige Verhaltensänderungen anzustoßen. Psychologische Interventionen spielen dabei eine wichtige Rolle: Sie helfen Individuen, Gruppen und Organisationen, ihr Denken und Handeln an die neuen Bedingungen anzupassen und so langfristig Resilienz aufzubauen.

Falls Sie weiterführende Informationen wünschen oder den BDP unterstützen möchten, stehen Ihnen unsere Ansprechperson Bettina Genée unter der Telefonnummer +49 176 58868222 oder per E-Mail an presse@bdp-verband.de gerne zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Website und unseren Social-Media-Kanälen.

Dieser Schritt des BDP, gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen aktiv zu werden, zeigt deutlich, dass interdisziplinäre Zusammenarbeit und psychologisches Fachwissen entscheidend sind, um die weitreichenden Folgen des Klimawandels abzumildern und Deutschland zukunftsfähig zu machen.


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BDP Pressemitteilung zum Hitzeaktionstag 2024

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Meldung einfach erklärt

Beitrag in leichter Sprache:

Wann ist die Nachricht veröffentlicht worden?
– Die Nachricht wurde am 5. Juni 2024 um 10:10 Uhr veröffentlicht.

Wer hat die Nachricht geschrieben?
– Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP).

Worum geht es in der Nachricht?
– Es geht um einen Hitzeaktionstag in Deutschland.

Warum ist der Hitzeaktionstag wichtig?
– Der Klimawandel führt zu mehr heißen Tagen.
– Das Jahr 2023 war das wärmste Jahr in Deutschland und Europa.
– Besonders in Deutschland gibt es durch demografische Entwicklungen viele Risikopersonen, die von der Hitze betroffen sind.
– Wetterextreme wie Starkregen und lange Hitzeperioden belasten Menschen nicht nur körperlich, sondern auch psychisch.

Was macht der BDP am Hitzeaktionstag?
– Der BDP schließt sich einem breiten Bündnis an, um Deutschland hitzeresilient zu machen.
– Über 50 Akteure aus dem Gesundheitswesen und anderen Organisationen sind im Bündnis.
– Der BDP unterstützt die Forderungen des Bündnisses, z.B. gesetzliche Regelungen für Hitzeschutz zu schaffen.

Was genau fordert das Bündnis?
– Einen klaren gesetzlichen Rahmen für gesundheitlichen Hitzeschutz auf allen Ebenen (Bund, Länder, Kommunen).
– Hitzeschutz soll in die betriebliche Gefährdungsbeurteilung integriert werden.

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Wie kann Psychologie dabei helfen?
– Psycholog*innen können unterstützen, um besser mit den physischen und psychischen Belastungen der Hitze klarzukommen.
– Sie fördern Akzeptanz für notwendige gesellschaftliche Veränderungen.
– Psychologische Interventionen helfen Menschen, ihr Denken und Handeln an die veränderten Bedingungen anzupassen.

In welchen Organisationen ist der BDP aktiv?
– Global Psychology Alliance (GPA)
– European Federation of Psychologists‘ Associations (EFPA)
– National unterstützt der BDP Organisationen wie Psychologists/Psychotherapists for Future.

Wer ist die Ansprechpartnerin für weitere Fragen?
– Bettina Genée
– Telefon: +49176 58868222
– E-Mail: presse@bdp-verband.de

Informationen über den BDP:
– Der BDP vertritt die beruflichen Interessen der Psychologinnen und Psychologen in Deutschland.
– Gegründet am 5. Juni 1946 in Hamburg.
– Rund 11.000 Mitglieder gehören dem BDP an.

Wo kann man mehr Informationen bekommen?
– Auf der Webseite www.bdp-verband.de.
– Oder auf Social Media Kanälen wie LinkedIn, Facebook und Twitter.

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BDP Pressemitteilung zum Hitzeaktionstag 2024

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Gute Nachrichten für Privatpatienten und das Gesundheitswesen: Mit der Einführung der neuen sektorengleichen Vergütung (Hybrid-DRG) können privatversicherte Patienten künftig wahlärztliche Leistungen auch im Rahmen ambulanter Krankenhausaufenthalte in Anspruch nehmen. Dies bestätigten jüngst der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Damit bleibt den Patientinnen und Patienten weiterhin die freie Wahl von Ärzten und Kliniken gewährleistet, während die PKV mit über 2 Milliarden Euro jährlich zur Finanzierung dieser exklusiven medizinischen Leistungen beiträgt. Mehr als 7 Millionen Versicherte profitieren bereits von diesen erweiterten Optionen.

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Demokratie schützen: Foto-Termin zum Bundeshaushalt 2025

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