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BDP: Dringende Reform für psychische Gesundheitsversorgung

Berlin, 02. April 2024 – In einer dringenden Forderung hebt der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) hervor, dass das lang erwartete Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz in seiner jetzigen Form weit hinter den Erwartungen zurückbleibt. Der Verband, der die Interessen von Psychologen und Psychotherapeuten vertritt, kritisiert die aktuelle gesetzliche Initiative als unzureichend für die Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland, insbesondere für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Trotz eines begrüßenswerten Ansatzes zur Einführung einer eigenen Bedarfsplanungsgruppe für Kinder- und Jugendtherapie, verbleiben die vorgeschlagenen Maßnahmen deutlich unterhalb der im Koalitionsvertrag versprochenen Verbesserungen. Der BDP und seine Fachsektion setzen sich nun entschlossen für konkrete Nachbesserungen ein, um sicherzustellen, dass die Versprechungen zur Verbesserung der psychischen Gesundheitsversorgung der Bevölkerung tatsächlich umgesetzt werden.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). In einem aktuellen Appell vom 2. April 2024 richtet der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) sowie seine Fachsektion Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (VPP) einen dringenden Ruf an die Verantwortlichen der Gesundheitspolitik. Im Kern der Forderung steht die Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung in Deutschland, die laut BDP weit hinter den erwarteten Maßnahmen zurückbleibt, die im Koalitionsvertrag angekündigt wurden.

Trotz der positiven Wahrnehmung eines Arbeitsentwurfs zum Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG) als wichtigen Schritt in die richtige Richtung, kritisiert der Verband, dass die aktuellen Bemühungen nicht ausreichen, um die Situation für psychisch erkrankte Menschen signifikant zu verbessern. Ein spezifischer Punkt, der hervorgehoben wird, ist die regionale Varianz bei den Wartezeiten auf einen Therapieplatz – mit extremen Beispielen wie dem Ruhrgebiet, wo Betroffene bis zu zwei Jahre warten müssen.

Ein positiver Aspekt des Entwurfstextes ist die Einführung einer eigenen Bedarfsplanungsgruppe für Leistungserbringer*innen, die Kinder- und Jugendliche behandeln sollen. Diese Planung könnte Faktoren wie die Entfernung zwischen Wohnort und Praxis berücksichtigen und zusätzliche Niederlassungsmöglichkeiten ermöglichen. Allerdings sieht der Verband auch für erwachsene Patient*innen, insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Regionen, dringenden Handlungsbedarf. Die VPP-Regionalgruppen-Vorsitzende in NRW, Dr. Johanna Thünker, bringt es auf den Punkt: „Vielerorts finden Patient*Innen keinen Therapieplatz… Die Bedarfsplanung muss sich deshalb am realen Bedarf der Betroffenen orientieren – für Patient*innen aller Altersgruppen.“

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Zudem wird die mangelnde Berücksichtigung von Psychotherapeut*innen mit Fachkunde in der Stellenplanung der deutschen Psychiatrien beanstandet, wodurch leitliniengerechte Behandlungen für Schwerstkranke nicht sichergestellt werden können. Susanne Berwanger, Vizepräsidentin des BDP, unterstreicht die Dringlichkeit dieses Problems, das vom Bundesgesundheitsministerium noch nicht angegangen wurde.

Die Verbesserung der Versorgung von psychisch erkrankten Menschen erfordert laut BDP nicht nur mehr ambulante Behandlungsmöglichkeiten, sondern auch eine bessere Vernetzung verschiedener Versorgungsbereiche. Zwar besteht momentan kein Fachkräftemangel im Bereich der Psychotherapie, doch die langfristige Sicherstellung der Versorgung durch qualifizierten Nachwuchs ist durch die fehlende Finanzierung der Weiterbildung seit der Reform 2019 gefährdet.

Ein Blick in die Zukunft zeigt: Es ist ein weiter Weg, um eine nachhaltige Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung zu erreichen. Der BDP und seine Sektion VPP appellieren an die Ampel-Koalition, den Versprechungen des Koalitionsvertrags Taten folgen zu lassen und das GVSG entsprechend nachzubessern, damit die Versorgung von psychisch erkrankten Menschen langfristig verbessert und gesichert werden kann.

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Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
BDP Pressemitteilung zum GVSG – Psychotherapeutische Versorgung wirklich verbessern!

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Pressemeldung:BDP: Dringende Reform für psychische Gesundheitsversorgung

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Rückzug von Staatssekretär Sibbel: Soziales Wohnen betroffen

Schleswig-Holstein: Staatssekretär Jörg Sibbel tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück

Am 16. Juli 2024 gab der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) bekannt, dass Jörg Sibbel, der Staatssekretär für Bauen und Wohnen, Kommunales und Landesplanung im Innenministerium Schleswig-Holsteins, sich auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurückzieht. Andreas Breitner, Direktor des VNW, würdigte Sibbel als einen engagierten und verlässlichen Partner in der sozialen Wohnungswirtschaft und bedankte sich für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Als Nachfolger tritt Frederik Hogrefe an, mit dem der VNW auf eine ebenso konstruktive Zusammenarbeit hofft. Der Rücktritt markiert einen Wendepunkt in einer schwierigen Zeit für den sozialen Wohnungsbau, doch bleiben die Hoffnungen auf innovative Lösungen wie eine moderne Landesbauordnung groß.

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Sänger Roland Kaiser spendet 10.000 Euro für mobile Tafel in der Lausitz

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Berlin (ots) – Am 17. Juli tritt die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) erneut in den Kampf für den Klimaschutz und erhebt zusammen mit elf jungen Menschen Verfassungsbeschwerde gegen das entkernte Klimaschutzgesetz der Bundesregierung. Trotz gesetzlicher Vorgaben bleibt die Regierung in puncto Klimaschutz unzureichend – wie auch der viel zu spät vorgelegte Klimaschutzbericht zeigt. Diese strukturellen Defizite gefährden nicht nur die aktuellen Klimaziele, sondern auch die Zukunft kommender Generationen. Weitere rechtliche Schritte und neue Klimaklagen sind bereits eingeleitet.

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SoVD kritisiert steuerliche Förderung von Luxus-Dienstwagen – Verbände fordern sozial gerechtere Mobilitätslösungen

Berlin (ots) – Ein breites Bündnis von Verbänden, darunter der Sozialverband Deutschland (SoVD), ruft die Bundesregierung auf, den Haushalt 2025 und die Wachstumsinitiative stärker an sozialer Gerechtigkeit und Klimaschutz auszurichten. Am Mittwoch wird das Bundeskabinett über Pläne beraten, die eine Ausweitung der steuerlichen Vorteile für Elektro-Dienstwagen vorsehen. Die Verbände kritisieren, dass diese Regelung hauptsächlich Spitzenverdienern zugutekommt, während keine zusätzlichen Mittel für das Deutschlandticket vorgesehen sind, von dem alle profitieren könnten. Die Unterstützer plädieren für gerechtere und klimaschonendere Maßnahmen, um eine nachhaltige Verkehrswende zu ermöglichen.

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Inklusionslauf Berlin 2024: Jetzt anmelden!

Berliner Inklusionslauf setzt Zeichen für gegenseitiges Verständnis

Berlin (ots) – Am 12. Oktober wird Berlin erneut zur Bühne eines besonderen sportlichen Ereignisses: Beim jährlichen Inklusionslauf des Sozialverbands Deutschland (SoVD) treffen sich hunderte Sportbegeisterte mit und ohne Beeinträchtigungen, um gemeinsam ein Zeichen für Inklusion zu setzen. Unter dem diesjährigen Motto "nicht-sichtbare Beeinträchtigungen" will der SoVD besonders jene in den Mittelpunkt rücken, die häufig übersehen werden. Paralympics-Siegerin Franziska Liebhardt übernimmt die Schirmherrschaft für den Lauf, bei dem vor allem das Miteinander und gegenseitige Unterstützung im Vordergrund stehen. Die Anmeldung ist ab sofort möglich, und auch dieses Jahr erwartet die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm auf dem Tempelhofer Feld.

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SAGA sichert bezahlbares Wohnen in Hamburg: VNW-Direktor Breitner

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Klarheit beim Bronze-Schwimmabzeichen durch neue Studie

15. Juli 2024 – Bad Nenndorf

In vielen Bundesländern sind die Sommerferien bereits in vollem Gange, und das warme Wetter lockt zahlreiche Familien ins Freibad. Für die jungen Badegäste ist das Schwimmabzeichen Bronze oft der erste Schritt zu mehr Selbstständigkeit im Wasser. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat zusammen mit der Deutschen Sporthochschule Köln ein neues Forschungsprojekt gestartet, um die Prüfungsstandards für dieses wichtige Zertifikat zu untersuchen und zu verbessern. Ziel ist es, die Bewertungskriterien klarer zu definieren und so eine einheitlichere Abnahme des Abzeichens zu gewährleisten. Dr. Christoph Freudenhammer von der DLRG betont die Bedeutung der wissenschaftlichen Erkenntnisse für die weitere Optimierung der Schwimmausbildung.

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Steinmeier unterzeichnet umstrittenes Klimagesetz: DUH kündigt Klage an

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Berlin (ots) – Am 15. Juli 2024, um 11:15 Uhr, trat das viel diskutierte und stark abgeschwächte Klimaschutzgesetz in Kraft – trotz vehementen Widerstandes aus der Zivilgesellschaft sowie klarer Warnungen von Klimaexperten und Juristen. Obwohl Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seine Entscheidung bis zur letzten Minute hinauszögerte, erfolgte schließlich die erforderliche Unterschrift. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat bereits angekündigt, diesen Schritt nicht hinnehmen zu wollen und rechtliche Maßnahmen zu ergreifen. DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch und sein Team planen, gemeinsam mit jungen Aktivisten eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht einzureichen, um wirkungsvollen Klimaschutz durchzusetzen. Am 16. Juli 2024 wird die DUH in einer digitalen Pressekonferenz ihre weiteren Schritte präzisieren.

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Berlin (ots) – 15. Juli 2024, 06:00 Uhr

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