– Der BDI-Präsident warnt vor der historisch tiefsten Krise des Wirtschaftsstandorts seit Bestehen der Bundesrepublik.
– Die Industrieproduktion geht 2025 voraussichtlich um zwei Prozent zurück, das vierte Jahr in Folge.
– Es wird eine wirtschaftspolitische Wende mit Priorität auf Wettbewerbsfähigkeit und Investitionen gefordert.
Alarmstufe Rot für die deutsche Industrie
Die deutsche Industrie steuert auf einen historischen Tiefpunkt zu. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) schlägt mit seinem aktuellen Industriebericht Alarm und fordert eine sofortige wirtschaftspolitische Wende. Die anhaltende Produktionskrise gefährdet Arbeitsplätze, untergräbt den Wohlstand und schränkt die finanziellen Handlungsspielräume des Staates für die Zukunft massiv ein.
Die zentralen Aussagen des BDI-Präsidenten Peter Leibinger verdeutlichen die Dramatik der Lage:
- „Der Wirtschaftsstandort befindet sich in seiner historisch tiefsten Krise seit Bestehen der Bundesrepublik, doch die Bundesregierung reagiert nicht entschlossen genug. Die deutsche Industrie steht am Ende des Jahres 2025 vor einem dramatischen Tiefpunkt.“
- „Wir erwarten für dieses Jahr einen Produktionseinbruch um 2 Prozent, somit geht die Industrieproduktion das vierte Jahr in Folge zurück. Das ist keine konjunkturelle Delle, sondern ein struktureller Abstieg.“ *
- „Die Industrieproduktion schrumpft das neunte Quartal in Folge, vom Peak 2018 sind wir weit entfernt. Die deutsche Industrie verliert kontinuierlich an Substanz. Im dritten Quartal ging die Produktion erneut um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal und um 1,2 Prozent im Jahresvergleich zurück.“ *
- „Deutschland braucht jetzt eine wirtschaftspolitische Wende mit klaren Prioritäten für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum. Jeder Monat ohne entschlossene Strukturreformen kostet weitere Arbeitsplätze und Wohlstand und engt künftige Spielräume des Staates massiv ein.“
- „Die Bundesregierung muss Investitionen Vorrang vor konsumtiven Ausgaben einräumen. Das Sondervermögen muss transparent für zusätzliche Investitionen genutzt werden.“
- „Der Bürokratieabbau bleibt ein ungenutzter Wachstumstreiber. Eine spürbare Entlastung wäre ein Konjunkturprogramm zum Nulltarif. Das Entlastungskabinett war zwar ein guter Anfang. Jetzt brauchen die Unternehmen aber weitreichende Entlastungen, die sie im Alltag wirklich spüren. Über 250 konkrete Vorschläge von uns liegen vor.“
Den vollständigen Industriebericht mit allen Analysen und Forderungen finden Sie auf der Website des BDI.
Die Industrie im Sinkflug: Strukturelle Ursachen hinter den Zahlen
Die aktuellen Daten zur Industrieproduktion zeichnen ein klares Bild: Es handelt sich nicht um eine vorübergehende Schwächephase, sondern um einen anhaltenden Abwärtstrend. Dieser Prozess begann nicht erst 2025, sondern hat eine längere Vorgeschichte. Nach einem historischen Hoch im Jahr 2018 setzte ein kontinuierlicher Rückgang ein, der sich bis heute fortsetzt. Die deutsche Industrieproduktion schrumpfte im Jahr 2024 um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und setzt damit einen dreijährigen Abwärtstrend fort (Stand: Januar 2025, BDI)*. Dieser langfristige Einbruch deutet auf tieferliegende, strukturelle Probleme hin, die über konjunkturelle Schwankungen hinausgehen.
Wie stark ist der Abwärtstrend wirklich?
Die Dimension des Rückgangs zeigt sich besonders im Vergleich über mehrere Jahre. Im dritten Quartal 2025 lag der Industrieumsatz in Deutschland bei 525 Milliarden Euro. Das bedeutet einen Rückgang von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Verglichen mit dem dritten Quartal 2022, also vor drei Jahren, beträgt das Minus sogar 6,2 Prozent (Stand: Oktober 2025, Handelsblatt)*. Diese Zahlen belegen, dass die Substanz der Industrie kontinuierlich schwindet. Die Produktion entfernt sich immer weiter vom Peak des Jahres 2018, ein Niveau, das aktuell in weiter Ferne liegt.
Treiber: Exporte, Nachfrage, Zölle
Zwei Hauptfaktoren beschleunigen diesen strukturellen Abstieg: schwächelnde Exporte und Produktionsverlagerungen. Der internationale Handel, lange eine Stärke der deutschen Wirtschaft, wird zunehmend zum Problem. Ein Beispiel ist der Handel mit den USA, einem der wichtigsten Absatzmärkte. Die Exporte deutscher Industrieprodukte in die USA gingen im dritten Quartal 2025 um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleich zurück (Stand: Oktober 2025, Handelsblatt). Ein wesentlicher Grund dafür sind handelspolitische Barrieren. US-Zölle auf EU-Produkte liegen durchschnittlich bei 15 Prozent (Stand: Oktober 2025, Handelsblatt). Solche Handelshemmnisse verteuern deutsche Güter erheblich und machen sie auf dem Weltmarkt weniger wettbewerbsfähig.
Parallel dazu verlagern immer mehr Unternehmen Teile ihrer Produktion ins Ausland, um näher an Absatzmärkten zu sein, Energiekosten zu senken oder bürokratischen Hürden in Deutschland zu entgehen. Diese Verlagerung von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen schwächt die industrielle Basis im Inland nachhaltig. Die Kombination aus sinkender Auslandsnachfrage und abwandernder Produktion führt zu dem beobachteten, anhaltenden Schrumpfungsprozess.
Dennoch ist ein Rückgang der Industrieproduktion nicht automatisch gleichbedeutend mit einer gesamtwirtschaftlichen Rezession. Die deutsche Wirtschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten stark in Richtung Dienstleistungen entwickelt. Sektoren wie Informationstechnologie, Consulting oder das Gesundheitswesen können industrielle Einbrüche teilweise kompensieren. Die Gesamtwirtschaft kann daher auch bei einer schwächelnden Industrie noch wachsen, wie aktuelle Wachstumsprojektionen für das Gesamtjahr 2025 zeigen. Allerdings verliert die Wirtschaft damit einen zentralen Innovations- und Wertschöpfungsmotor, der für Wohlstand und hochwertige Arbeitsplätze traditionell von großer Bedeutung war.
| Jahr/Periode | Indikator | Wert | Einheit | Quelle (Stand) |
|---|---|---|---|---|
| 2024 (gesamtes Jahr) | Industrieproduktion (Veränderung ggü. Vorjahr) | -4,8 | Prozent | BDI (Januar 2025)* |
| Q3 2025 | Industrieumsatz (Veränderung ggü. Q3 2024) | -0,5 | Prozent | Handelsblatt (Oktober 2025)* |
| Q3 2025 | Industrieumsatz (Veränderung ggü. Q3 2022) | -6,2 | Prozent | Handelsblatt (Oktober 2025)* |
| Q3 2025 | Exporte in die USA (Veränderung ggü. Q3 2024) | -16 | Prozent | Handelsblatt (Oktober 2025)* |
| 2025 | Durchschnittliche US-Zölle auf EU-Produkte | 15 | Prozent | Handelsblatt (Oktober 2025)* |
Zahlenbild einer Industrie in der Krise
Die aktuellen Wirtschaftsdaten zeichnen ein klares und besorgniserregendes Bild vom Zustand der deutschen Industrie. Die Entwicklung ist kein kurzfristiger Einbruch, sondern zeigt eine anhaltende Schwächephase. Die Industrieproduktion schrumpfte im Jahr 2024 um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Stand: Januar 2025). Dieser negative Trend setzte sich fort: Im August 2025 ging die Industrieproduktion insgesamt im Vergleich zum Vormonat um 4,3 Prozent zurück, was den größten Produktionsrückgang seit Beginn des Kriegs im März 2022 darstellt (Stand: Oktober 2025). Die Umsätze spiegeln diese Entwicklung wider. Im dritten Quartal 2025 lag der Industrieumsatz bei 525 Milliarden Euro, ein Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und ein deutlicher Rückgang von 6,2 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2022 (Stand: Oktober 2025)*.
Besonders die exportabhängigen Branchen leiden. Die Exporte deutscher Industrieprodukte in die USA brachen im dritten Quartal 2025 um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein (Stand: Oktober 2025). Ein wesentlicher Grund sind die durchschnittlich 15 Prozent betragenden US-Zölle auf EU-Produkte. Diese Belastungen führen zu konkreten Planungen in den Unternehmen: 68 Prozent der befragten Firmen denken über eine Produktionsverlagerung in den nächsten zwei bis drei Jahren nach, wobei 26 Prozent der Zielregionen außerhalb Europas, vor allem in den USA, liegen (Stand: Oktober 2025).
Die Kapazitätsauslastung, ein Schlüsselindikator für die Gesundheit der Industrie, sinkt in Kernbranchen bedenklich. In der Chemieindustrie lag sie im November 2025 bei nur noch 70 Prozent und damit unterhalb der Rentabilitätsschwelle (Stand: November 2025). Im Maschinenbau sank die Auslastung im dritten Quartal 2025 auf 80,8 Prozent – den tiefsten Stand seit der Hochphase der Corona-Pandemie (Stand: Oktober 2025).
Diese wirtschaftliche Eintrübung hat direkte Folgen für den Arbeitsmarkt. Die Beschäftigung in der gesamten deutschen Industrie sank im dritten Quartal 2025 um 2,2 Prozent im Vorjahresvergleich, was einem Verlust von 120.300 Stellen entspricht (Stand: 30. September 2025). Die Automobilindustrie, ein traditioneller Jobmotor, verzeichnete im selben Zeitraum einen noch stärkeren Beschäftigungsrückgang von 6,3 Prozent oder 48.800 Stellen (Stand: 30. September 2025). Die Perspektiven für das kommende Jahr sind düster: Für 2026 planen 36 Prozent aller Unternehmen einen Stellenabbau; im Industriesektor liegt dieser Wert mit 41 Prozent sogar über dem Durchschnitt (Stand: Oktober 2025)*.
Die Stimmung in den Führungsetagen ist entsprechend gedämpft. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer fiel im November 2025 auf 92,5 Punkte und erreichte damit den niedrigsten Wert seit über fünf Jahren (Stand: November 2025). Im Maschinenbau schätzten im Oktober 2025 nur noch 20 Prozent der Führungskräfte die Lage optimistisch ein (Stand: Oktober 2025). Trotz dieses deutlichen Industriekollapses wird das gesamtwirtschaftliche Wachstum in Deutschland für das Jahr 2025 mit lediglich 0,2 Prozent erwartet (Stand: Oktober 2025)*.
Zentrale Kennzahlen im Überblick
- Industrieproduktion 2024: Rückgang um 4,8 % (Stand: Januar 2025)*.
- Industrieumsatz Q3 2025: 525 Mrd. Euro, minus 6,2 % gegenüber Q3 2022 (Stand: Oktober 2025)*.
- Kapazitätsauslastung Chemie: 70 % im November 2025 (Stand: November 2025)*.
- Beschäftigungsrückgang Industrie Q3 2025: Minus 2,2 % (120.300 Stellen) (Stand: 30. September 2025)*.
- Exporte in die USA Q3 2025: Minus 16 % im Vorjahresvergleich (Stand: Oktober 2025)*.
- Unternehmen mit Relokationsplänen: 68 % (Stand: Oktober 2025)*.
Arbeitsplätze und Regionen unter Druck
Die Zahlen zur Industrieproduktion sind mehr als eine wirtschaftliche Kennziffer. Sie übersetzen sich direkt in veränderte Lebensrealitäten: in kürzere Arbeitsverträge, unsichere Zukunftspläne für Familien und schwindende Steuereinnahmen für Kommunen. Der strukturelle Abstieg der Industrie hinterlässt tiefe Spuren in der Gesellschaft und prägt ganze Regionen neu.
Besonders betroffen sind Schlüsselbranchen, die traditionell das Rückgrat des deutschen Industriestandorts bilden:
- Die Automobilindustrie verzeichnete im dritten Quartal 2025 einen Beschäftigungsrückgang von 6,3 Prozent, was einem Verlust von 48.800 Stellen entspricht (Stand: 30. September 2025)*.
- Im Maschinenbau lag die Kapazitätsauslastung im selben Quartal bei nur noch 80,8 Prozent (Stand: Oktober 2025)*.
- Die chemische Industrie operierte im November 2025 mit einer Auslastung von lediglich 70 Prozent (Stand: November 2025)*.
Diese Entwicklungen treffen nicht nur die großen Konzerne, sondern ziehen Wellen durch die gesamte Zulieferkette. Mittelständische Betriebe, die auf wenige Großkunden angewiesen sind, geraten in existenzielle Schwierigkeiten.
Regionen, deren Wohlstand über Jahrzehnte mit einer bestimmten Industrie verwoben war – wie Teile Baden-Württembergs, Sachsens oder Nordrhein-Westfalens – stehen vor fundamentalen Umbrüchen.
Die Krise der Industrie ist damit weit mehr als eine Bilanz der Unternehmen. Sie ist eine Bedrohung für lokale Gemeinschaften, für die Finanzierung von Kindergärten, Schwimmbädern und Straßen, und für die wirtschaftliche Identität ganzer Landstriche. Jeder verlorene Industriearbeitsplatz zieht ein komplexes Geflecht aus Folgen nach sich, das die Lebensqualität vor Ort unmittelbar beeinflusst.
Welche Wege führen aus der Krise?
Die aktuellen Daten zeichnen ein klares Bild: Die deutsche Industrie steckt in einer tiefgreifenden strukturellen Krise. Ein Gesamtwirtschaftswachstum von lediglich 0,2 Prozent im Jahr 2025 (Stand: Oktober 2025)* bietet keinen nennenswerten Schwung. Gleichzeitig planen laut Handelsblatt 68 Prozent der Unternehmen eine Verlagerung von Aktivitäten ins Ausland in den nächsten 2-3 Jahren, und für 2026 ist in der Industrie ein Planstellenabbau von 36 Prozent im Gespräch (Stand: Oktober 2025). Diese Zahlen sind mehr als konjunkturelle Signale – sie sind Alarmzeichen für den Standort.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage nach wirksamen politischen Antworten. Kurzfristige Stützungsmaßnahmen allein reichen nicht aus. Notwendig sind strukturelle Reformen, die die Wettbewerbsfähigkeit langfristig stärken. Drei Handlungsfelder stehen im Vordergrund: Erstens zielgerichtete staatliche Investitionen in Zukunftstechnologien und moderne Infrastruktur. Zweitens ein konsequenter und spürbarer Bürokratieabbau, der Unternehmen echte Entlastung bringt. Drittens eine klare außenwirtschaftliche Strategie, die Handelspartnerschaften stärkt und europäische Wertschöpfungsketten sichert. Parallel dazu sind massive Qualifizierungsinitiativen nötig, um die Belegschaften für den Wandel zu rüsten.
Doch selbst bei entschlossenem Handeln bleiben zentrale Fragen offen, die die öffentliche Debatte prägen werden:
- Wie lassen sich die notwendigen milliardenschweren Zukunftsinvestitionen langfristig finanzieren, ohne kommende Generationen übermäßig zu belasten?
- Mit welchen konkreten Instrumenten kann Europa seine kritischen Wertschöpfungsketten absichern und resilienter machen?
- Gelingt der Spagat, die Industrie zu transformieren und zu decarbonisieren, ohne dabei weitere Produktion und Arbeitsplätze zu verlieren?
Die Antworten auf diese Fragen werden den Pfad der deutschen Wirtschaft für die kommende Dekade bestimmen.
Die hier zusammengefassten Informationen und Zitate stammen aus einer Pressemitteilung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. (BDI).
Weiterführende Quellen:
- „Die deutsche Industrieproduktion schrumpfte im Jahr 2024 um 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr und setzt damit einen dreijährigen Abwärtstrend fort (Stand: Januar 2025).“ – Quelle: https://bdi.eu/artikel/news/industriebericht-01-2025
- „Im dritten Quartal 2025 lag der Industrieumsatz in Deutschland bei 525 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und 6,2 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2022 entspricht (Stand: Oktober 2025).“ – Quelle: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/industrie-die-krise-der-deutschen-wirtschaft-verschaerft-sich/100178286.html
- „Die Industrieproduktion in Deutschland sank im dritten Quartal 2025 erneut um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorquartal und um 1,2 Prozent im Jahresvergleich (Stand: Oktober 2025).“ – Quelle: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/industrie-die-krise-der-deutschen-wirtschaft-verschaerft-sich/100178286.html
- „Die Exporte deutscher Industrieprodukte in die USA gingen im dritten Quartal 2025 um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahresvergleich zurück; US-Zölle auf EU-Produkte liegen durchschnittlich bei 15 Prozent (Stand: Oktober 2025).“ – Quelle: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/industrie-die-krise-der-deutschen-wirtschaft-verschaerft-sich/100178286.html
- „Die Kapazitätsauslastung in der Chemieindustrie lag im November 2025 bei 70 Prozent, unterhalb der Rentabilitätsschwelle (Stand: November 2025).“ – Quelle: https://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsstandort-deutschland-im-freien-fall-was-sich-jetzt-aendern-muss_ccab446d-7be1-4317-a532-90e2260b8951.html
- „Die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau sank im dritten Quartal 2025 auf 80,8 Prozent, den tiefsten Stand seit der Hochphase der Corona-Pandemie (Stand: Oktober 2025).“ – Quelle: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/industrie-die-krise-der-deutschen-wirtschaft-verschaerft-sich/100178286.html
- „Die Beschäftigung in der deutschen Industrie sank im dritten Quartal 2025 um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was einem Verlust von 120.300 Stellen entspricht (Stand: 30. September 2025).“ – Quelle: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/industrie-die-krise-der-deutschen-wirtschaft-verschaerft-sich/100178286.html
- „Die Automobilindustrie verzeichnete im dritten Quartal 2025 einen Beschäftigungsrückgang von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, was 48.800 Stellenverlust bedeutet (Stand: 30. September 2025).“ – Quelle: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/industrie-die-krise-der-deutschen-wirtschaft-verschaerft-sich/100178286.html
- „Für August 2025 meldete die Kfz- und Kfz-Teile-Industrie einen Produktionsrückgang von 18,5 Prozent gegenüber dem Vormonat; zudem sanken die Auftragseingänge dieser Branche im gleichen Zeitraum um 6,4 Prozent (Stand: Oktober 2025).“ – Quelle: https://bga.de/im-fokus/artikel/industrieproduktion-ist-eingebrochen/
- „Die Auftragseingänge der Pharmabranche und der Hersteller von Daten-, elektrischen und optischen Geräten gingen im August 2025 um 13,5 beziehungsweise 11,5 Prozent gegenüber dem Vormonat zurück (Stand: Oktober 2025).“ – Quelle: https://bga.de/im-fokus/artikel/industrieproduktion-ist-eingebrochen/
- „Inlandsnachfrage bei Auftragseingängen stieg im August 2025 um 4,7 Prozent, während die Auslandsnachfrage um 2,3 Prozent sank, was die globale Exportabhängigkeit und Nachfrageschwäche verdeutlicht (Stand: Oktober 2025).“ – Quelle: https://bga.de/im-fokus/artikel/industrieproduktion-ist-eingebrochen/
- „68 Prozent der befragten Unternehmen planen in den nächsten 2–3 Jahren eine Produktionsverlagerung aufgrund von Zöllen, wobei 26 Prozent der Zielregionen außerhalb Europas, insbesondere in den USA liegen (Stand: Oktober 2025).“ – Quelle: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/industrie-die-krise-der-deutschen-wirtschaft-verschaerft-sich/100178286.html
- „Für 2026 planen 36 Prozent der Unternehmen Stellenabbau; im Industriesektor liegt dieser Wert mit 41 Prozent über dem Durchschnitt (Stand: Oktober 2025).“ – Quelle: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/industrie-die-krise-der-deutschen-wirtschaft-verschaerft-sich/100178286.html
- „Das Ifo-Beschäftigungsbarometer erreichte im November 2025 mit 92,5 Punkten den niedrigsten Wert seit über fünf Jahren, vergleichbar mit der Hochphase der Corona-Pandemie (Stand: November 2025).“ – Quelle: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/industrie-die-krise-der-deutschen-wirtschaft-verschaerft-sich/100178286.html
- „Das Maschinenbau-Barometer zeigte im Oktober 2025 einen Rückgang der optimistischen Einschätzung der Führungskräfte auf 20 Prozent, nach 25 Prozent vor Sommer 2025 (Stand: Oktober 2025).“ – Quelle: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/industrie-die-krise-der-deutschen-wirtschaft-verschaerft-sich/100178286.html
- „Im August 2025 ging die Industrieproduktion insgesamt im Vergleich zum Vormonat um 4,3 Prozent zurück, was den größten Produktionsrückgang seit Beginn des Kriegs im März 2022 darstellt (Stand: Oktober 2025).“ – Quelle: https://bga.de/im-fokus/artikel/industrieproduktion-ist-eingebrochen/
- „Das Gesamtwirtschaftswachstum in Deutschland für 2025 wird trotz des Industriekollapses mit 0,2 Prozent erwartet, was die Abhängigkeit von Dienstleistungen und Konsum hervorhebt (Stand: Oktober 2025).“ – Quelle: https://www.wiwo.de/politik/konjunktur/deutsche-industrie-faehrt-produktion-zurueck-heftiger-schlag-fuer-konjunktur/100160894.html
9 Antworten
‚Wettbewerbsfähigkeit‘ klingt gut auf dem Papier, aber wie soll das in der Realität funktionieren? Woher kommt das Geld für Investitionen? Gibt es bereits Vorbilder für solche Reformen?
‚Strukturelle Probleme‘ klingen so kompliziert! Was sind denn konkrete Vorschläge zur Verbesserung? Ich hoffe wirklich auf eine klare Strategie von der Politik.
‚Konkrete Vorschläge‘ wären sehr hilfreich! Ich denke auch an die Bürokratie – weniger Papierkram könnte Unternehmen helfen, effizienter zu arbeiten.
Die Zahlen zur Exporteinbußen sind alarmierend! Besonders die Automobilindustrie scheint betroffen zu sein. Hat jemand Informationen darüber, wie sich andere Branchen anpassen? Das könnte spannend sein!
Ja, vor allem Maschinenbau hat auch zu kämpfen. Es wäre gut zu wissen, ob Firmen bereits neue Märkte erschließen oder ob sie auf Innovation setzen.
Ich finde es interessant, dass trotz der Krise in der Industrie das Wachstum in anderen Sektoren weitergeht. Wie können wir diese Wachstumsfelder besser nutzen? Vielleicht sollten wir mehr über Digitalisierung reden.
Ich stimme zu, aber was ist mit den Arbeitsplätzen in der Industrie? Wir brauchen Lösungen, die auch die Beschäftigten schützen und neue Chancen schaffen.
Das ist ein wichtiger Punkt! Die Übergänge zwischen alten und neuen Branchen müssen besser gestaltet werden. Gibt es bereits gute Ansätze für Weiterbildungen oder Umschulungen?
Die Lage der deutschen Industrie ist wirklich besorgniserregend. Ich frage mich, welche Maßnahmen die Regierung ergreifen kann, um den Trend umzukehren. Wer hat Ideen oder kennt Beispiele aus anderen Ländern?