BDEW warnt nach Berliner Stromausfall: 10-Punkte-Plan für sichere Energie- und Wasserversorgung

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Nach einem mehrtägigen Stromausfall in Südwest-Berlin fordert der BDEW akute Maßnahmen zum Schutz der Energie- und Wasserversorgung. Der Verband sieht dringenden Handlungsbedarf, um die Infrastruktur widerstandsfähiger gegen Angriffe und Katastrophen zu machen. Dazu hat er ein Zehn-Punkte-Programm vorgelegt, das unter anderem eine dauerhafte Krisenkoordinierung von Bund, Ländern und Betreibern verlangt.

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– Ein mehrtägiger Stromausfall in Berlin folgte auf einen Brandanschlag und zeigt akuten Handlungsbedarf.
– Der BDEW fordert mit einem 10-Punkte-Papier schnellere Maßnahmen zur Stärkung der Infrastruktur-Resilienz.
– Zentrale Forderungen sind unter anderem angepasste Transparenzpflichten und eine gesicherte Finanzierung von Schutzmaßnahmen.

BDEW fordert schnelle Maßnahmen nach Stromausfall in Berlin: Zehn Kernforderungen für resilientere Infrastruktur

Der Stromausfall im Südwesten Berlins am 13. Januar 2026 zeigt die dringende Notwendigkeit, unsere Energie- und Wasserversorgung widerstandsfähiger zu gestalten. Die Ursache war ein Brandanschlag, der zahlreiche Haushalte ohne Strom ließ*. Die Präsenz von Angriffen und Katastrophen auf kritische Infrastruktur wird vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) als großes Risiko angesehen. In einer aktuellen Presseinformation vom Stand 13. Januar 2026 betonen die Verbandsvertreter den akuten Handlungsbedarf:

„ES BESTEHT AKUTER HANDLUNGSBEDARF!“ (Stand: 13. Jan. 2026, BDEW)

Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, unterstreicht: „Wie empfindlich Deutschland der Wegfall von Strom und Wärme treffen kann, hat uns der Stromausfall im Südwesten Berlins vor Augen geführt. Zahlreiche Haushalte waren durch einen Brandanschlag ohne Strom und damit bei winterlichen Minusgraden größtenteils auch ohne Heizung.“ Obwohl die Energiebranche bereits heute in den Schutz der Anlagen investiere, brauche es deutlich mehr Anstrengungen. Die große Herausforderung besteht darin, eine Infrastruktur zu schaffen, die auf Anschläge oder Naturkatastrophen bestmöglich vorbereitet ist, um Ausfälle zu minimieren oder schnell zu beheben. Dafür setzt der BDEW auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und kommunalen Akteuren, um die richtigen Maßnahmen rechtzeitig umzusetzen.

Im Mittelpunkt stehen die zehn Kernforderungen des Verbands, die die Resilienz der kritischen Infrastruktur deutlich verbessern sollen:

Die 10 Kernforderungen des BDEW

  1. Neubewertung und Anpassung von Transparenzpflichten
    Transparenz-, IFG-, Open-Data- und Datenlieferungspflichten müssen praxistauglich gestaltet werden, um die operative Sicherheit zu erhöhen.

  2. Datenschutz sicherheitspolitisch anpassen
    Rechtliche Vorgaben sollten so ausgelegt werden, dass eine sichere Überwachung kritischer Punkte im öffentlichen Raum möglich ist.

  3. Krisenresilienz durch Zusammenarbeit und Informationsaustausch
    Strukturierte Kooperationen zwischen Infrastrukturbetreibenden, Sicherheitsbehörden, Bundeswehr und Politik sollen die Business Continuity stärken.

  4. Finanzierung erhöhter Schutz- und Resilienzmaßnahmen
    Klare rechtliche Rahmenbedingungen sind notwendig, um Schutzmaßnahmen sowie Wiederherstellungs- und Resilienzstrategien zu sichern.

  5. Rechtssichere und effektive Drohnenabwehr
    Dezentrale Infrastrukturen benötigen praxistaugliche Regeln, etwa eine klare Beleihungsoption bei verdächtigen Drohnen.

  6. Regelungen für „vulnerable Kunden“
    Insbesondere Kliniken und Pflegeheime brauchen in Krisen besondere Unterstützung und verlässliche Versorgungssicherheit.

  7. Klare und eindeutige Führungsstrukturen in Krisensituationen
    Die Einbindung der kritischen Infrastruktur in die Krisenführung sollte vorab festgelegt sein.

  8. Maßnahmen für Versorgungs- und Netzwiederaufbau prüfen und umsetzen
    Strategische Lagerhaltung und personelle Ressourcen für den Wiederaufbau müssen effizient vorbereitet werden.

  9. Sofortige Beschleunigung des Infrastruktur-Ausbaus
    Der Ausbau kritischer Infrastruktur muss ohne Verzögerung erfolgen, um die Versorgungssicherheit zu erhöhen.

  10. Ausfallsichere Kommunikation
    Robuste Notfallkommunikation, beispielsweise mit einem spezialisierten 450-MHz-Funknetz, ist für schnelle Reaktionen essenziell.

Das vollständige Positionspapier sowie weiterführende Informationen sind online verfügbar. Ziel der Forderungen ist es, die Angriffspunkte für mögliche Störungen zu verringern und den Schutz der Infrastruktur langfristig zu verbessern.
Quelle: BDEW, Presseinformation vom Stand 13. Januar 2026*

Hintergrund und Einordnung: Warum der BDEW jetzt reagiert

Die Energiebranche sieht sich gegenwärtig mit einer Vielzahl komplexer Herausforderungen konfrontiert. Ein wesentlicher Aspekt ist die verstärkte Aufmerksamkeit auf die Sicherheit kritischer Infrastrukturen (KRITIS), deren Schutz in der öffentlichen Debatte zunehmend in den Mittelpunkt rückt. Insbesondere im Zusammenhang mit zunehmenden physischen Angriffen und Cyberattacken auf Energie- und Wassernetze wächst der Druck, die Resilienz der Systeme zu verbessern. Die Bundesregierung hat bereits nationale Notfallpläne aufgestellt, um in Krisensituationen schnell und gezielt reagieren zu können. So gilt seit dem 23. Juni 2023 in Deutschland die Alarmstufe (Stufe 2 von 3) des dreistufigen Notfallplans Gas, geregelt durch Verordnung (EU) 2017/1938*. Damit ist das Land auf einen möglichen Krisenfall vorbereitet, der in der dritten Stufe, dem sogenannten Notfall, besonders handlungsintensiv wird. Das Notfallkonzept gliedert sich in drei Phasen: Frühwarnstufe, Alarmstufe und Notfallstufe, wobei zuletzt die höchsten Maßnahmen ergriffen werden, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Dabei läuft die gemeinsame Absicht des Staates und der Wirtschaft auf eine enge Zusammenarbeit hinaus, um auf Gefahren schnell reagieren zu können. Angesichts solcher Rahmenbedingungen wird der Appell des BDEW an die Politik immer lauter, die organisatorischen und rechtlichen Voraussetzungen für eine stabile Versorgung zu stärken, was auch die Einrichtung einer dauerhaften Koordinierungsgruppe zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Betreibern vorsieht*. Dieser Handlungsbedarf betrifft auch Fragen zur physischen und IT-Sicherheit der kritischen Infrastrukturen, die durch ihre Vernetzung und Komplexität Angriffsflächen bieten. Die zentrale Herausforderung besteht darin, Sicherheitslücken zu schließen, ohne die Funktionsfähigkeit der Netze zu beeinträchtigen.

KRITIS und die Herausforderung physischer/IT-Sicherheit

Die Sicherung kritischer Infrastrukturen ist eine komplexe Aufgabe, die physische und digitale Aspekte umfasst. Die physischen Anlagen, wie Stromleitungen, Gasnetze und Wasserversorgungssysteme, erstrecken sich über weit verzweigte und oft schwer zugängliche Gebiete. Diese Strukturen sind anfällig für Anschläge, Naturkatastrophen oder Sabotage. Die zunehmende Vernetzung, insbesondere im Zuge der Digitalisierung und Digitalisierungsgeschwindigkeit, birgt neue Risiken: Cyberattacken können die Steuerungssysteme lahmlegen, während physische Angriffe die Versorgung unmittelbar unterbrechen. Die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen müssen deshalb kontinuierlich weiterentwickelt werden, um die Widerstandsfähigkeit gegen solche Bedrohungen zu erhöhen. Die Herausforderung besteht darin, eine Balance zu finden: Die Schutzmaßnahmen sollen umfassend sein, ohne die Netz- und Systemfunktionalität erheblich zu beeinträchtigen. Gemäß dem BDEW-Papier sollten künftig Schutzkonzepte auf eine breitere Basis gestellt, technische und organisatorische Maßnahmen intelligenter miteinander verzahnt werden, um eine flächendeckende Resilienz zu erreichen.

Warum Transparenz- und Datenschutzregeln zur Debatte stehen

Ein weiterer zentraler Punkt in der aktuellen Diskussion sind die Regelungen zu Transparenz und Datenschutz. Die Forderung lautet: Die bestehenden Vorgaben sollen so angepasst werden, dass sie zur Sicherheitssteigerung in kritischen Situationen beitragen, ohne die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger unverhältnismäßig zu gefährden. Auch aufgrund der aktuellen Sicherheitslage wird geprüft, inwieweit Überwachungs- und Datenübertragungsprozesse rechtssicher gestaltet werden können, um gezielt Risikoquellen zu identifizieren. Initiativen, wie die Erhöhung der Offenlegungspflichten im Rahmen von Open Data, sollen dem Schutz vor Angriffen dienen, da schnell verfügbare und transparente Informationen die Reaktionsfähigkeit erhöhen. Dabei ist es essenziell, die Balance zwischen notwendiger Sicherheit und Datenschutz zu wahren, um Akzeptanz in der Bevölkerung zu sichern und rechtliche Rahmenbedingungen zu erfüllen.

In der Gesamtschau zeigt sich, dass die Energie- und Wasserwirtschaft in einem Spannungsfeld zwischen dem Schutz der kritischen Infrastruktur und den gesetzlichen Vorgaben arbeitet. Die jüngsten Krisenerfahrungen, verbunden mit der wachsenden Bedrohungslage, unterstreichen die Notwendigkeit, organisatorisch, rechtlich und technisch zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen. Ziel ist es, die Versorgung zuverlässig sicherzustellen sowie Risiken zu minimieren und im Ernstfall rasch handeln zu können.

Überblick zu den bestehenden Notfallmechanismen bei Gas in Deutschland

Deutschland verfügt über einen dreistufigen Notfallplan für die Energieversorgung, der insbesondere bei Gasengpässen zum Tragen kommt. Seit dem 23. Juni 2023 gilt in Deutschland die Alarmstufe (Stufe 2 von 3) des Notfallplans Gas der Bundesregierung. Dieser Status ist durch die Verordnung (EU) 2017/1938 (Security of Supply-Verordnung, SoS-VO) geregelt (Stand: 23. Juni 2023)*.

Der Plan umfasst drei Stufen: die Frühwarnstufe, die Alarmstufe und die Notfallstufe. Während der Frühwarnstufe erfolgt eine Überwachung und Koordination im Krisenstab, verbunden mit Einsparungsmaßnahmen. Die Alarmstufe bedeutet eine erhöhte Alarmbereitschaft, bei der Maßnahmen zur Lastverteilung und Energieeinsparung intensiviert werden. Im Falle der Notfallstufe greifen hoheitliche Maßnahmen, darunter die hoheitliche Lastverteilung durch die Bundesnetzagentur, die gemäß dem Energiesicherungsgesetz (EnSiG) als Bundeslastverteiler agiert*.

Der Notfallplan Gas basiert auf einem etablierten, dreistufigen Mechanismus:

  • Frühwarnstufe: Überwachung und Warnung bei ersten Anzeichen von Engpässen, mit Maßnahmen wie Einsparungen durch Krisenstäbe.
  • Alarmstufe: Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen, Lastmanagement und koordinierte Einsparungen, um die Versorgung zu stabilisieren.
  • Notfallstufe: Hoheitliche Eingriffe in die Lastverteilung zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit, insbesondere durch die Bundesnetzagentur als Bundeslastverteiler.

Dieses mehrstufige System soll eine flexible Reaktion auf unterschiedliche Szenarien gewährleisten. Während bisher keine der höheren Stufen aktiviert wurde, bleibt die Notfallvorsorge im Hintergrund laufend aktualisiert und vorbereitet.

In der Praxis bedeutet das, dass Deutschland eine klare, rechtlich abgesicherte Reaktionskette besitzt, die im Falle extremer Versorgungslücken greift. Diese basiert auf gesetzlichen Vorgaben sowie auf europäischer Regulierung, um eine stabile Energieversorgung auch in Krisenzeiten zu sichern.

Gesellschaftliche Folgen eines mehrtägigen Stromausfalls: Schutz vulnerabler Gruppen im Fokus

Ausfälle der Stromversorgung können gravierende Folgen für Menschen und Institutionen haben, insbesondere wenn sie mehrere Tage andauern. Solche Ereignisse treffen die Gesellschaft in ihrer gesamten Breite, doch besonders verletzliche Gruppen wie Patienten in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen sind im Ernstfall erheblich gefährdet. Ein länger andauernder Stromausfall bedeutet für diese Menschen nicht nur den Wegfall gewohnter Komfortelemente, sondern auch akute gesundheitliche Risiken.

Konkrete Auswirkungen auf Haushalte und gefährdete Einrichtungen

Betroffene Haushalte, insbesondere in der kalten Jahreszeit, sind auf funktionierende Heizungen angewiesen. Der Ausfall der Heizung bei Temperaturen unter Null Grad kann innerhalb weniger Stunden zu gefährlicher Unterkühlung führen. Die Versorgung mit lebensnotwendigem Wasser, das für den Haushalt, die Hygiene und die Ernährung unverzichtbar ist, bricht bei Stromausfällen ebenfalls zusammen. Diese Folgen sind weitreichend und bringen den Alltag vieler Haushalte kurzfristig zum Stillstand.

In Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ist die Situation noch kritischer. Hier leben Menschen, die auf kontinuierliche medizinische Betreuung angewiesen sind. Geräte zur Beatmung, Infusionspumpen oder andere lebensrettende Technik funktionieren nur mit Strom. Fehlt dieser dauerhaft, steigen die Risiken für die Patientinnen und Patienten erheblich.

Gesellschaftlicher Handlungsbedarf und Forderung nach Schutzmaßnahmen

Die aktuelle Lage zeigt, wie fragil die Infrastruktur in Deutschland ist. Der Schutz vulnerabler Gruppen muss verstärkt werden, um eine zuverlässige Versorgung auch bei längeren Ausfällen sicherzustellen. Zudem ist die Kommunikationsinfrastruktur gegen Ausfälle zu sichern, damit im Katastrophenfall schnelle und wirksame Reaktionen möglich sind.

Eine zentrale Rolle spielt die Einrichtung einer dauerhaften Koordinierungsgruppe, die unter Beteiligung von Bund, Ländern, Kommunen und kritischen Infrastrukturbetreibern schnelle Entscheidungen trifft. Dabei sollen Versorgungslücken geschlossen, Notfallpläne entwickelt und präventiv für den Schutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen gesorgt werden. Konkrete Maßnahmen wie eine ausfallsichere Kommunikation sind wichtig, um Menschenleben zu schützen.

Im Zuge der Diskussion um Resilienz und Sicherheit wächst der Druck auf Politik und Wirtschaft, den Katastrophenschutz weiter zu verbessern. Die Herausforderung besteht darin, technische, rechtliche und organisatorische Maßnahmen so zu verzahnen, dass auch in Krisensituationen eine stabile Versorgung gewährleistet bleibt. Nur durch eine gemeinsame Anstrengung kann Deutschland das Risiko der Vulnerabilität minimieren und die gesellschaftliche Resilienz stärken.

Zukunftsweisende Schritte: Politischer Handlungsbedarf und praktische Maßnahmen

Der aktuelle Bedarf an schnellen, zielgerichteten Maßnahmen ist unübersehbar. Um die Resilienz der kritischen Infrastruktur dauerhaft zu stärken, sind konkrete politische und praktische Handlungen erforderlich. Eine zentrale Rolle wird dabei die Einrichtung einer dauerhaften Koordinierungsgruppe spielen, die auf Ebene von Bund, Ländern und Kommunen eine funktionierende Schnittstelle bildet. Ziel ist es, strategische Vorbereitungen zu treffen, auf Krisen schnell reagieren zu können und präventive Maßnahmen kontinuierlich zu optimieren.

Rechtliche Anpassungen stellen eine weitere zentrale Säule dar. Es gilt, bestehende Vorschriften, etwa im Bereich Datenschutz und Sicherheitsrecht, zügig an die Erfordernisse einer widerstandsfähigen Infrastruktur anzupassen. Insbesondere die rechtssichere Nutzung technischer Mittel wie Drohnen zur Gefahrenabwehr sowie klare Führungsstrukturen im Krisenfall sollen dazu beitragen, Schadenslagen effizient zu bewältigen.

Zur Finanzierung der stärkeren Resilienzmaßnahmen wird die Einrichtung eines speziellen Resilienzfonds empfohlen, der gleichwertig mit den Mitteln des Verteidigungshaushalts eingesetzt werden soll. Damit wird die erhöhte Investitionsnotwendigkeit für Ausfallsicherheit, Notfallkommunikation und Infrastruktur-Ersatzmaßnahmen gewährleistet. Zudem sind praktische Schritte wie der Ausbau der Notfallkommunikation in Krisenzeiten maßgeblich zu beschleunigen.*

Hier geht es unter anderem um die Sicherstellung eines ausfallsicheren, schwarzfallfesten Kommunikationsnetzwerks zur schnellen Koordination zwischen Betreibern und Behörden.*

Insgesamt zielt der Blick in die Zukunft darauf ab, durch gezielte politische Entscheidungen, rechtliche Anpassungen und praktische Maßnahmen die Resilienz der Energie- und Wasserversorgungsinfrastrukturen sichtbar zu verbessern – um Krisen künftig noch effizienter zu meistern und die Versorgungssicherheit nachhaltig zu sichern. Für Redaktionen bleibt die vollständige Positionsschrift die umfassende Quelle für detaillierte Hintergründe und Empfehlungen.*

Dieser Beitrag enthält Informationen und Aussagen, die aus einer Pressemitteilung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) stammen.

Weiterführende Quellen:

5 Antworten

  1. Die Betonung auf Krisenresilienz ist sehr wichtig! Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren könnte echt einen Unterschied machen. Was haltet ihr von den Maßnahmen zur Drohnenabwehr? Ist das nicht etwas übertrieben?

    1. Ich glaube nicht, dass es übertrieben ist. In der heutigen Zeit müssen wir alle Möglichkeiten nutzen! Wie sieht es mit der Finanzierung aus? Woher sollen die Gelder kommen?

  2. Ich finde den Artikel wirklich aufschlussreich, besonders die zehn Kernforderungen des BDEW. Es ist wichtig, dass wir die Resilienz unserer Infrastruktur dringend verbessern. Was denkt ihr über die Anpassung von Transparenzpflichten? Glaubt ihr, dass das wirklich helfen kann?

    1. Ja, ich denke auch, dass mehr Transparenz wichtig ist! Aber wie können wir sicherstellen, dass das nicht zu viel Bürokratie bringt? Ich hoffe, dass man auch an die vulnerablen Gruppen denkt!

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