BBM-Vorstand bestätigt: Prinzing bleibt Vorsitzender, Can Baltaci neu im Gremium

Der Bundesverband Betriebliche Mobilität (BBM) hat auf seiner Mitgliederversammlung in Heidelberg den Vorstand neu gewählt. Marc-Oliver Prinzing wurde für weitere drei Jahre als Vorstandsvorsitzender bestätigt, neu ins Gremium kam Ogulcan (Can) Baltaci. Die Wahl gilt bis 2028.
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Inhaltsübersicht

– Der Bundesverband Betriebliche Mobilität wählte auf seiner Mitgliederversammlung in Heidelberg einen neuen Vorstand.
– Marc-Oliver Prinzing bleibt bis 2028 Vorstandsvorsitzender, neu hinzu kommt Can Baltaci.
– Die Wahl fand im November 2025 im Rahmen der Nationalen Konferenz für Betriebliche Mobilität statt.

Kontinuität und Neuzugang: BBM-Vorstand bis 2028 bestätigt

Der Bundesverband Betriebliche Mobilität (BBM) wählte im Rahmen der Nationalen Konferenz für Betriebliche Mobilität (#NaKoBeMo®) in Heidelberg im November 2025 den Vorstand neu. Die Wahl signalisiert Vertrauen in die bestehende Strategie und bringt zugleich frisches Fachwissen an die Spitze.

Die Mitgliederversammlung bestätigte den amtierenden Vorstand für eine weitere Amtszeit. Marc-Oliver Prinzing ist für weitere drei Jahre zum Vorstandsvorsitzenden gewählt worden und führt damit seine langjährige strategische Arbeit für den Verband fort. Neu im Gremium ist Ogulcan (Can) Baltaci. Er rückt vom beratenden Vorstands-Beirat in den Vorstand auf und wurde zum weiteren stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des Mobilitätsverbandes bestellt. Baltaci, der für das Fleet Management der Eppendorf Group SE & Co. KG verantwortlich ist, erhielt am selben Abend der Konferenz seine Urkunde als zertifizierter Mobilitätsmanager. Seine Wahl stärkt das Vorstands-Gremium mit zusätzlicher praktischer Expertise aus dem betrieblichen Mobilitätsmanagement.

Der Vorstand des BBM (Stand: November 2025):

  • Marc-Oliver Prinzing (Vorsitzender)
  • Can Baltaci (stellv. Vorsitzender)
  • Axel Schäfer (Mitglied)*

    Verbandsstruktur im Wandel: Vom Fuhrpark zum Mobilitätsnetzwerk

Die interne Organisation des Bundesverbands Betriebliche Mobilität (BBM) spiegelt den inhaltlichen Wandel der vergangenen Jahre wider. Aus einem reinen Fuhrparkverband wurde ein breit aufgestellter Mobilitätsverband, wie Vorstandsvorsitzender Marc-Oliver Prinzing im November 2025 formulierte: "der BBM (hat sich) vom Fuhrparkverband zum Mobilitätsverband entwickelt"* Diese strategische Neuausrichtung erfordert auch strukturelle Anpassungen, um die Expertise der Mitglieder besser zu bündeln und den Vorstand zu unterstützen.

Vorstands‑Beirat: Rolle und Zusammensetzung

Eine zentrale Neuerung in diesem Prozess ist die Einrichtung eines beratenden Gremiums. Im März 2025 berief der Bundesverband Betriebliche Mobilität e.V. 15 Vertreterinnen und Vertreter von Mitgliedsunternehmen offiziell in den neuen Vorstands-Beirat, ein beratendes Gremium, das die Arbeit des Vorstands unterstützt.* Dieses Gremium dient als direkter Resonanzboden aus der Praxis und bringt vielfältige Perspektiven aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen ein. Der Beirat hat keine beschlussfassende, sondern eine empfehlende Funktion. Er berät den Vorstand in strategischen Fragen und trägt so dazu bei, dass die Verbandsarbeit nah an den tatsächlichen Bedürfnissen der Mitglieder bleibt.

Langfristige Kontinuität im Vorsitz

Während sich die Gremienstruktur erweitert, sorgt eine personelle Konstante für Kontinuität in der strategischen Führung. Marc-Oliver Prinzing hat den Vorstandsvorsitz seit 2010 inne.* Diese langjährige Amtszeit überspannt genau jene Phase der Transformation, die der Verband durchlaufen hat. Sie ermöglicht eine konsequente Verfolgung der eingeschlagenen strategischen Linie und gibt der Verbandsarbeit eine verlässliche, langfristige Ausrichtung. Die Kombination aus erfahrener Führung und frischem Input durch den Beirat bildet die strukturelle Grundlage für die künftige Arbeit des Verbands.

Mehr als ein Branchentreff: Warum Verbandsarbeit alle betrifft

Die Personalentscheidungen und strategischen Weichenstellungen in einem Fachverband mögen auf den ersten Blick wie interne Angelegenheiten einer Branche wirken. Beim Bundesverband Betriebliche Mobilität (BBM) geht die Bedeutung jedoch weit über den Kreis der Mitglieder hinaus. Die Professionalisierung der Verbandsstrukturen und die konsequente Neuausrichtung vom traditionellen Fuhrparkverband zum ganzheitlichen Mobilitätsverband (Stand: 11.11.2024)* haben direkte Auswirkungen auf Unternehmen, Beschäftigte und gesellschaftliche Ziele.

Auswirkungen auf Flottenmanagement und Mobilitätskonzepte

Für Unternehmen ist betriebliche Mobilität längst kein Randthema mehr, sondern ein zentraler Faktor für Wettbewerbsfähigkeit, Kostenkontrolle und Arbeitgeberattraktivität. Hier agiert der BBM als wichtiger Impulsgeber. Die Erweiterung des Vorstands um einen erfahrenen Flottenmanager aus der Praxis und die Einrichtung eines Vorstands-Beirats mit 15 Vertreterinnen und Vertretern (Stand: März 2025)* stärken die fachliche Expertise. Diese gebündelte Kompetenz fließt in Leitlinien, Schulungen wie zum zertifizierten Mobilitätsmanager und praxisnahe Empfehlungen ein.

Ein mittelständisches Unternehmen, das seine Dienstwagenflotte elektrifizieren möchte, profitiert so von erprobten Handlungsrahmen. Die Kontinuität in der strategischen Führung – der Vorsitzende ist seit 2010 im Amt (Stand: November 2024)* – sorgt für Verlässlichkeit in einer sich rasant wandelnden Mobilitätslandschaft. Drei Bereiche, in denen sich Unternehmen heute oft neu aufstellen müssen:

  • Die Umstellung von Fahrzeugflotten auf alternative Antriebe.
  • Die Integration digitaler Plattformen für multimodale Mitarbeiterwege.
  • Die Gestaltung rechtssicherer und attraktiver Mobilitätsbudgets.

Öffentliche Relevanz: Klimaschutz, Kosten, Arbeitswege

Die Arbeit des Verbandes berührt zentrale gesellschaftliche Fragen. Wenn Betriebe ihre Fuhrparks effizienter und nachhaltiger gestalten, hat das unmittelbare Folgen für die Umwelt und die Verkehrsinfrastruktur. Jede elektrifizierte Firmenflotte reduziert lokale Emissionen, jeder geförderte ÖPNV-Nutzung senkt das Verkehrsaufkommen in Ballungsräumen. Damit wird betriebliche Mobilitätspolitik zu einem praktischen Hebel für kommunale Klimaschutzziele.

Gleichzeitig geht es um wirtschaftliche Stabilität. Steigende Energiekosten und komplexe regulatorische Vorgaben stellen viele Betriebe vor Herausforderungen. Eine professionelle Verbandsarbeit hilft, diese Hürden zu meistern und betriebliche Mobilität kosteneffizient zu gestalten – ein Faktor, der letztlich auch die Preise für Verbraucher beeinflussen kann. Für Millionen Beschäftigte schließlich entscheidet die Qualität des betrieblichen Mobilitätsangebots darüber, wie stressfrei, kostengünstig und zuverlässig der tägliche Weg zur Arbeit ist. Eine starke Interessenvertretung in diesem Feld setzt sich für Lösungen ein, die den Arbeitsalltag konkret verbessern. Die strategische Neuausrichtung des BBM ist daher kein Selbstzweck, sondern eine notwendige Antwort auf wirtschaftliche, ökologische und soziale Veränderungen, die uns alle betreffen.

Die Agenda der kommenden Jahre: Digitalisierung, E-Mobilität und Dienstverkehre

Die strategische Ausrichtung des Bundesverbandes Betriebliche Mobilität definiert die Arbeit an zentralen Zukunftsthemen der Branche. Der Vorstand des Bundesverbandes Betriebliche Mobilität e.V. wurde bis 2028 gewählt.* Die Schwerpunkte umfassen die Digitalisierung von Mobilitätsprozessen, das Feld der E-Mobilität sowie die Optimierung von Dienst- und Geschäftsverkehren.

Beobachtungspunkte: Die NaKoBeMo und die Vorstandsarbeit

Ein zentraler Ort, an dem Entwicklungen sichtbar und diskutiert werden, ist die Nationale Konferenz für Betriebliche Mobilität (NaKoBeMo). Im November 2025 fand hier die turnusgemäße Mitgliederversammlung mit den Vorstandswahlen statt.* Die NaKoBeMo bildet einen Rahmen für den fachlichen Austausch und die Verbandsarbeit.

Die personelle Kontinuität im Vorstand unter Vorsitz von Marc-Oliver Prinzing, ergänzt um die neue Expertise von Can Baltaci im Bereich Flottenmanagement, signalisiert Stabilität. Die Arbeit dieses Gremiums beeinflusst, wie der Verband die Transformation der Branche begleitet – von der politischen Interessenvertretung bis zur Entwicklung praxisnaher Leitfäden und Zertifizierungen.

Aktuelle Informationen zur Arbeit des Verbandes und zu kommenden Terminen finden Interessierte auf der offiziellen Verbandswebsite.

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung des Bundesverbandes Betriebliche Mobilität e.V.

Weiterführende Quellen:

8 Antworten

  1. ‚Der BBM hat sich vom Fuhrparkverband zum Mobilitätsverband gewandelt.‘ Das klingt gut! Welche konkreten Vorteile bringt diese Neuausrichtung für uns als Mitglieder?

  2. Das Thema betriebliche Mobilität ist so wichtig! Es betrifft uns alle irgendwie. Wie denkt ihr über die Umstellung auf alternative Antriebe? Ist das nicht eine große Herausforderung?

    1. Ich sehe das auch so! Die Umstellung kann teuer sein, aber langfristig muss es doch nachhaltig sein? Was sind eure Meinungen dazu?

    2. ‚Nachhaltigkeit‘ ist ein gutes Stichwort! Mich interessiert auch, wie der BBM dabei helfen kann, Unternehmen bei dieser Umstellung zu unterstützen.

  3. Die Wahl von Baltaci könnte wirklich einen Unterschied machen! Ich finde es super, dass er aus der Praxis kommt und so viel Erfahrung hat. Ich bin gespannt auf die nächsten Schritte des BBM.

  4. Ich finde es echt spannend, dass der BBM jetzt einen neuen Vorstand hat. Marc-Oliver Prinzing macht das ja schon lange und ich denke, das gibt Stabilität. Aber ist Can Baltaci wirklich die beste Wahl? Ich hoffe, er bringt frische Ideen mit.

    1. Ja, ich frage mich auch, wie die neuen Ideen von Baltaci die Arbeit des BBM beeinflussen werden. Gibt es schon konkrete Pläne für die Zukunft?

    2. Ich denke, Kontinuität ist wichtig! Aber man muss auch Veränderungen begrüßen. Wie wird sich der BBM konkret weiterentwickeln?

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