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BAH fordert Maßnahmen zur Stärkung der EU-Pharmaindustrie

Berlin, 23. Mai 2024 – Im Vorfeld der Europawahl 2024 appelliert der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH) eindringlich an die zukünftigen Abgeordneten des Europäischen Parlaments, sich für eine starke und wettbewerbsfähige europäische Pharmaindustrie einzusetzen. Die Hauptgeschäftsführerin Dorothee Brakmann betont die zentrale Rolle der EU in der Arzneimittelversorgung und fordert gezielte politische Maßnahmen zur Sicherstellung einer stabilen Gesundheitsversorgung und Förderung von Innovationen. Dies ist nicht nur entscheidend für die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für die wirtschaftliche Stärke der Europäischen Union. Mit einem detaillierten 10-Punkte-Positionspapier gibt der BAH konkrete Handlungsempfehlungen für die zukünftige Ausrichtung der EU-Pharmapolitik.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR).

In einem wegweisenden Appell fordert der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH), Deutschlands mitgliederstärkster Pharmaverband, die zukünftigen Abgeordneten des Europäischen Parlaments zur Unterstützung einer starken und wettbewerbsfähigen europäischen Pharmaindustrie auf. Diese Forderung begleitet die bevorstehenden Europawahlen vom 6. bis 9. Juni 2024, die entscheidend für die Zukunft des Kontinents und der pharmazeutischen Versorgung sind.

Die Hauptgeschäftsführerin des BAH, Dorothee Brakmann, unterstreicht die dringende Notwendigkeit politischer Maßnahmen, um Europa als führenden Pharmastandort zu sichern: „Die Zukunft der europäischen Pharmaindustrie steht auf dem Spiel. Wir brauchen politische Maßnahmen, um eine sichere Gesundheitsversorgung zu gewährleisten und gleichzeitig Innovationen voranzutreiben.“ Ihre Worte spiegeln die Sorgen wider, dass ohne eine gezielte Unterstützung essenzielle Fortschritte in der Arzneimittelentwicklung ins Stocken geraten könnten.

Der Verband hat ein umfassendes Positionspapier zur EU-Wahl ausgearbeitet, das zehn zentrale Forderungen enthält:

  1. Verteidigung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit: Ein starkes Europa braucht stabile Grundwerte.
  2. Optimierung des EU-Rechtsrahmens für Arzneimittel: Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit müssen gestärkt werden.
  3. Bekämpfung von Arzneimittelengpässen: Stärkere Lieferketten für eine zuverlässige Versorgung.
  4. Förderung digitaler Innovationen im Gesundheitswesen: Der Europäische Gesundheitsdatenraum (EHDS) muss umgesetzt werden.
  5. Anpassung bestehender EU-Gesetze: Die Arzneimittelversorgung braucht rechtliche Sicherheit.
  6. Bürokratieabbau und Förderung von Innovationen: Weniger Bürokratie und eine bessere Industriepolitik.
  7. Förderung von Gesundheitskompetenz und Vorsorge: Wissen und Prävention als Schlüssel zur Gesundheit.
  8. Nachhaltigkeit und Umweltschutz: Kooperation mit dem Pharmasektor für eine grüne Zukunft.
  9. Verbesserung der EU-Medizinprodukteverordnung: Sicherere und effektivere Medizinprodukte.
  10. Effiziente EU-HTA-Prozesse: Harmonisierung klinischer Bewertungsprozesse.
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Diese Forderungen zeigen die tiefgreifenden Herausforderungen, aber auch die Chancen auf, die mit der künftigen Ausrichtung der europäischen Pharmapolitik verbunden sind. Die Erhaltung der Innovationskraft und der Lieferketten ist zentral, um Engpässe bei lebenswichtigen Medikamenten zu vermeiden und die Patientenversorgung in ganz Europa sicherzustellen.

Europa befindet sich an einem Scheideweg. Die Wahl des neuen Europäischen Parlaments bietet eine unersetzliche Gelegenheit, den Kurs für eine stabile und fortschrittliche pharmazeutische Zukunft zu setzen. Der BAH appelliert deshalb eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Stimme abzugeben: „Eine starke europäische Pharmaindustrie ist entscheidend für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger Europas sowie für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der EU“, so Brakmann.

Wer sich detaillierter informieren möchte, kann das vollständige 10-Punkte-Positionspapier des BAH online einsehen. Der Verband selbst steht nicht nur aufgrund seiner Größe und Bedeutung in Deutschland an vorderster Front, sondern hat kürzlich auch strukturelle Neuerungen durchgesetzt. So wurde am 14. März 2024 eine neue Satzung verabschiedet, die eine Umbenennung in “Pharma Deutschland” beinhaltet und eine verstärkte Interessenvertretung auf europäischer Ebene vorsieht, inklusive des Aufbaus eines eigenen Büros in Brüssel.

Diese Entwicklungen und die klaren Forderungen betonen die Dringlichkeit und den Weckruf an die politischen Entscheidungsträger: Nur durch entschlossenes Handeln kann Europa seine Position als führender Standort für innovative und sichere Arzneimittel halten und ausbauen.

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Für weitere Informationen stehen Hannes Hönemann, Leiter der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, und Aileen Wagefeld-Dalitz, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, zur Verfügung. Die Geschäftsstelle des BAH ist sowohl in Berlin als auch in Bonn ansässig, und weitere Details können auf der offiziellen Webseite abgerufen werden.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
BAH-Pressemitteilung: Europawahl 2024 – BAH fordert starke Maßnahmen für Europas …

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Meldung einfach erklärt

Hier ist der Beitrag in leichter Sprache zusammengefasst:

Wann wurde der Beitrag veröffentlicht?

  • Am 23. Mai 2024 um 9:01 Uhr.

Wer hat den Beitrag geschrieben?

  • Der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH).

Worum geht es im Beitrag?

  • Es geht um die Europawahl 2024 und wichtige Maßnahmen für die Pharmaindustrie in Europa.

Was fordert der BAH?

  • Der BAH möchte, dass die zukünftigen Mitglieder des Europäischen Parlaments sich für eine starke, gerechte und wettbewerbsfähige europäische Pharmaindustrie einsetzen.

Warum ist die EU wichtig?

  • Die EU spielt eine zentrale Rolle in der Versorgung mit Arzneimitteln.

Was fordert die Hauptgeschäftsführerin Dorothee Brakmann?

  • Politische Maßnahmen, um die Zukunft der europäischen Pharmaindustrie zu sichern.
  • Sicherstellung einer sicheren Gesundheitsversorgung.
  • Förderung von Innovationen.

Welche zehn Forderungen hat der BAH?

  1. Verteidigung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit.
  2. Optimierung des EU-Rechtsrahmens für Arzneimittel.
  3. Bekämpfung von Arzneimittelengpässen und Stärkung der Lieferketten.
  4. Förderung digitaler Innovationen im Gesundheitswesen.
  5. Anpassung bestehender EU-Gesetze zur Sicherung der Arzneimittelversorgung.
  6. Bürokratieabbau und Anpassung der EU-Industriepolitik.
  7. Förderung von Gesundheitskompetenz und Vorsorge.
  8. Nachhaltigkeit und Umweltschutz.
  9. Verbesserung der EU-Medizinprodukteverordnung.
  10. Effiziente EU-HTA-Prozesse zur Harmonisierung klinischer Bewertungsprozesse.
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Warum sollte man bei der Europawahl wählen gehen?

  • Die Wahl entscheidet über die Zukunft Europas und der pharmazeutischen Industrie.
  • Eine starke Pharmaindustrie ist wichtig für Gesundheit, Wohlbefinden und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit.

Wo findet man das ausführliche Positionspapier des BAH?

  • Auf der Webseite www.pharmadeutschland.de.

Was ist der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V.?

  • Es ist der größte Branchenverband der Arzneimittelindustrie in Deutschland.
  • Er vertritt rund 400 Mitgliedsunternehmen mit etwa 80.000 Mitarbeitern.
  • Die Mitgliedsunternehmen stellen fast 80 Prozent der rezeptfreien und zwei Drittel der rezeptpflichtigen Arzneimittel bereit.

Was hat sich beim BAH geändert?

  • Am 14. März 2024 wurde eine neue Satzung und der neue Name „Pharma Deutschland“ beschlossen.
  • Es wird ein neues Büro in Brüssel eröffnet, um die deutsche Pharmabranche besser auf europäischer Ebene zu vertreten.

Wen kann man kontaktieren für weitere Informationen?

  1. Hannes Hönemann (Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
    • Tel.: 030/3087596-138
    • E-Mail: hoenemann@pharmadeutschland.de
  2. Aileen Wagefeld-Dalitz (Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
    • Tel.: 030/3087596-123
    • E-Mail: wagefeld@pharmadeutschland.de

Wo befinden sich die Geschäftsstellen des Verbandes?

  • In Berlin, Friedrichstraße 134, 10117 Berlin.
  • In Bonn, Ubierstraße 71-73, 53173 Bonn.

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