Ausbildungsmarkt 2025 in der Krise: DGB warnt vor Fachkräftemangel und fordert entschlossenes Handeln

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Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist laut der aktuellen BIBB-Bilanz erneut gesunken. Der Deutsche Gewerkschaftsbund warnt vor den Folgen: Weniger Ausbildung verschärft den Fachkräftemangel und gefährdet die wirtschaftliche Entwicklung. Von den ausbildungsinteressierten Jugendlichen konnte 2025 nur etwa zwei Drittel eine Stelle antreten.

Inhaltsverzeichnis

– Die Ausbildungsverhältnisse sanken 2025 erneut um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
– Bis 2029 gehen rund 5 Millionen Menschen in Rente und fehlen dann als Fachkräfte.
– Der DGB fordert gezielte Maßnahmen für einen besseren Übergang von der Schule in die Ausbildung.

Ausbildungskrise verschärft sich: DGB warnt vor enormen Folgekosten

Die neuesten Zahlen zum Ausbildungsmarkt zeigen eine Entwicklung, die weit über die Betriebe hinausreicht. Eine schwache Ausbildung heute bedeutet weniger Fachkräfte morgen.

Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack reagierte unmittelbar mit einer deutlichen Warnung. Ihre Kernaussagen, veröffentlicht in einer Pressemitteilung vom 10. Dezember 2025, fassen die Krise prägnant zusammen.

„Die wirtschaftliche Krise erfasst den Ausbildungsmarkt immer stärker. Erneut sind 2,1 Prozent weniger Ausbildungsverhältnisse abgeschlossen worden. Damit sinkt die Zahl zum zweiten Mal in Folge und ist auch fünf Jahre nach der Corona-Pandemie noch deutlich niedriger als 2019. Betriebe bilden immer weniger aus und verfestigen damit ihren eigenen Fachkräftemangel – das ist kurzsichtig und gefährdet die wirtschaftliche Entwicklung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wenn wir nicht entschlossen gegensteuern, drohen uns in den kommenden Jahren enorme Folgekosten.“

„Wir dürfen nicht länger aufschieben, die Ausbildung zu stärken und den Übergang von der Schule in den Beruf zu verbessern. Von den 730.000 ausbildungsinteressierten Jugendlichen im Jahr 2025 konnten aber nur 65,3 Prozent eine Ausbildung beginnen. „Nach wie vor verlieren wir zu viele junge Menschen, nachdem sie die Schule verlassen haben, in Warteschleifen und Übergangsmaßnahmen. Der Großteil kann direkt in eine Ausbildung starten und hat eine Chance verdient, erfolgreich ins Berufsleben zu starten.“

„Wir brauchen endlich zielgerichtete Maßnahmen, um den Übergang zwischen Schule und Ausbildung zu verbessern. Kein junger Mensch darf in Zukunft mehr unbemerkt aus dem System fallen. Schulen, Bundesagentur für Arbeit und Betriebe müssen noch enger zusammenarbeiten. Jugendberufsagenturen, Assistierte Ausbildung und viele andere Hilfsangebote müssen gestärkt und besser aufeinander abgestimmt werden. In Regionen, in denen Ausbildungsplätze fehlen, muss die außerbetriebliche Ausbildung stärker ausgebaut werden.“

Diese klaren Worte markieren einen dringenden Handlungsauftrag. Die Forderungen des DGB zielen auf eine systemische Verbesserung der Berufsorientierung und Ausbildungsplatzsicherung. Die folgenden Kapitel beleuchten die Hintergründe der aktuellen Bilanz, analysieren die strukturellen Probleme und zeigen konkrete Lösungsansätze auf.

Warum die Ausbildungszahlen sinken

Viele Betriebe reagieren auf die wirtschaftliche Lage und unsichere Zukunftsaussichten, indem sie ihre Investitionen in die Ausbildung zurückfahren. Eine aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zeigt das Ausmaß dieser Zurückhaltung: 26 Prozent der Betriebe haben ihr Ausbildungsplatzangebot im Jahr 2025 reduziert *. Dem stehen lediglich 15 Prozent gegenüber, die mehr Plätze anbieten. Dies ergibt ein klares Netto-Minus von 11 Prozentpunkten bei den Angebotssignalen der Unternehmen *.

Diese kurzfristige betriebliche Rechnung steht jedoch in einem paradoxen Verhältnis zum langfristigen Bedarf. Die wirtschaftliche Krise führt damit zu einem kurzsichtigen Verhalten, das den eigenen Fachkräftemangel in Zukunft noch verschärft.

Warum Betriebe weniger ausbilden

Die Gründe für die Zurückhaltung der Betriebe sind vielfältig und wirken zusammen. Im Kern geht es um wirtschaftliche Risiken und veränderte Rahmenbedingungen.

  • Die angespannte konjunkturelle Lage zwingt viele Unternehmen zu Sparmaßnahmen. Ausbildung wird dabei oft als kostenintensive Investition mit unsicherem Ertrag betrachtet.
  • Die demografische Entwicklung und schulische Trends erschweren die Besetzung von Ausbildungsplätzen mit passenden Bewerberinnen und Bewerbern, was den Aufwand für Betriebe erhöht.
  • Viele Unternehmen klagen über mangelnde Ausbildungsreife bei Schulabgängern, was zusätzliche Betreuungs- und Nachqualifizierungsleistungen erfordert.

Diese Faktoren führen dazu, dass Betriebe ihre Kapazitäten für Ausbildung zurückfahren – eine Strategie, die aus Sicht von Gewerkschaften und Forschung die Probleme der Zukunft vergrößert.

Langfristige Vermittlungsprobleme junger Menschen

Während die Betriebe ihre Angebote reduzieren, bleibt die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen hoch. Das eigentliche strukturelle Problem liegt jedoch im Übergangssystem zwischen Schule und Beruf. Jahr für Jahr gelingt es nicht, einen großen Teil der ausbildungsinteressierten Jugendlichen direkt in eine betriebliche Ausbildung zu lotsen. Stattdessen landen viele in Warteschleifen und Übergangsmaßnahmen, wo sie Zeit verlieren und ihre Motivation schwinden kann.

Diese Kluft zwischen betrieblicher Zurückhaltung und den ungenutzten Potenzialen junger Menschen stellt eine doppelte Gefahr dar: Sie verschärft den Fachkräftemangel und gefährdet den gesellschaftlichen Zusammenhalt, weil sie Perspektiven verbaut. Die Lösung erfordert mehr als konjunkturelle Erholung. Sie braucht eine engere Verzahnung von Schulen, Berufsberatung und Betrieben sowie gezielte Unterstützungsangebote, damit kein junger Mensch nach der Schule unbemerkt abgehängt wird.

Der Ausbildungsmarkt in Zahlen

Die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt lässt sich anhand einer Reihe von Schlüsselindikatoren präzise beschreiben. Die jüngsten verfügbaren Daten zeigen ein Bild mit klaren Herausforderungen. Im Jahr 2025 wurden rund 476.000 duale Ausbildungsverträge abgeschlossen (Stand: Dezember 2025, Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung*). Das Angebot an Ausbildungsplätzen lag bei etwa 530.300 (Stand: Dezember 2025, Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung*), wobei die Zahl betrieblicher Ausbildungsplätze im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent zurückging (Stand: Dezember 2025, Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung*).

Bereits im Vorjahr zeichnete sich eine zentrale Problematik ab: 54.000 Ausbildungsstellen blieben unbesetzt (Stand: 2024, Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit*). Von den insgesamt 477.000 betrieblichen Ausbildungsstellen im Berichtsjahr 2024/25 (Stand: 2024/25, Quelle: Statistik der Bundesagentur für Arbeit*) konnte etwa ein Drittel der Betriebe nicht alle Plätze besetzen. In Kleinstbetrieben lag die Unbesetzungsquote sogar bei 58 Prozent (Stand: 2024, Quelle: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung*).

Regionale und strukturelle Besonderheiten

Strukturell bleibt der Übergang von der Schule in die Ausbildung eine Hürde. Eine Jugendbefragung der Bertelsmann Stiftung ergab zudem, dass 20 Prozent der Schülerinnen und Schüler nach der Schule zunächst arbeiten und keine formale Ausbildung beginnen möchten (Stand: 2025, Quelle: Bertelsmann Stiftung*).

Mögliche Tabelle: Wichtige Kennzahlen auf einen Blick

Jahr Indikator Wert Einheit Quelle Stand
2025 Abgeschlossene duale Ausbildungsverträge 476.000 Verträge Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Dezember 2025
2025 Angebot an Ausbildungsplätzen 530.300 Plätze Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Dezember 2025
2025 Rückgang betrieblicher Ausbildungsplätze 5 Prozent Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) Dezember 2025
2024 Unbesetzte Ausbildungsstellen 54.000 Stellen Statistik der Bundesagentur für Arbeit 2024
2024/25 Betriebliche Ausbildungsstellen gesamt 477.000 Stellen Statistik der Bundesagentur für Arbeit 2024/25
2024 Betriebe mit unbesetzten Plätzen 33 Prozent Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) 2024
2025 Schüler:innen, die zunächst arbeiten wollen 20 Prozent Bertelsmann Stiftung 2025

Hinweis zur Chronologie: Die Werte für unbesetzte Stellen (2024) und das Gesamtangebot (2025) zeigen die Entwicklung der Marktlage über die letzten beiden Berichtsjahre.

Auswirkungen für Jugendliche, Betriebe und Regionen

Die anhaltende Krise auf dem Ausbildungsmarkt hinterlässt tiefe Spuren. Sie verändert Lebenswege, gefährdet Betriebe und verschärft regionale Ungleichheiten. Die Folgen sind für jede Gruppe spürbar, aber auf ganz unterschiedliche Weise.

Für viele Jugendliche wird der direkte Einstieg in eine duale Ausbildung zur Hürde. Diese Warteschleifen können Motivation kosten und den Berufseinstieg verzögern. Gleichzeitig zeigt eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung eine veränderte Einstellung. Diese Präferenz für den direkten Job kann kurzfristig attraktiv erscheinen, birgt aber langfristige Risiken für die Qualifikation und den weiteren Karriereweg.

Wer besonders betroffen ist

Auf der anderen Seite stehen die Betriebe, die dringend Nachwuchs suchen. Im Jahr 2024 konnte ein Drittel (33 Prozent) aller ausbildenden Betriebe nicht alle angebotenen Plätze besetzen*. Besonders hart trifft es kleine Unternehmen. Bei Kleinstbetrieben lag die Unbesetzungsquote bei alarmierenden 58 Prozent (Stand: 2024)*. Für sie ist jede unbesetzte Stelle eine existenzielle Bedrohung, da sie oft auf wenige, spezialisierte Fachkräfte angewiesen sind. Sektoren wie das Baugewerbe, das Gastronomie- und Dienstleistungsgewerbe spüren diesen Mangel besonders früh und stark.

Regionale Disparitäten

Die Lage ist nicht überall gleich. Während in einigen Ballungsräumen vielleicht noch ein Wettbewerb um attraktive Plätze herrscht, kämpfen viele ländliche Regionen und strukturschwache Gebiete mit einem massiven Angebotsdefizit. Ein Blick nach Bayern illustriert das Problem: Bei knapp 430.000 Bewerbern standen im August 2025 rund 15.000 Ausbildungsstellen leer* (Stand: August 2025). Solche regionalen Engpässe zwingen Jugendliche zur Pendel- oder Abwanderung und entziehen den Heimatregionen ihre künftigen Fachkräfte.

Für Jugendliche Für Betriebe
Risiko, in Übergangsmaßnahmen zu verbleiben Hohe Unbesetzungsquoten, besonders bei Kleinstbetrieben
Trend zum direkten Job statt zur Ausbildung Verstärkter Fachkräftemangel in Schlüsselbranchen
Abhängigkeit von der regionalen Angebotslage Existenzielle Gefährdung, besonders in strukturschwachen Regionen

Die Krise zeigt sich somit als vielschichtiges Problem: Sie bedeutet verpasste Chancen für junge Menschen, wirtschaftliche Schwächung für Betriebe und eine weitere Vertiefung des Grabens zwischen prosperierenden und abgehängten Regionen.

Ausblick: Handlungsoptionen und Debatten

Die sinkenden Ausbildungszahlen sind ein strukturelles Problem, das nach konkreten Lösungen verlangt. Die Positionen dazu sind kontrovers und spiegeln unterschiedliche Verantwortungszuschreibungen wider.

Vorschläge aus Politik und Verbänden

Ein häufiger Ansatz ist die Stärkung der Jugendberufsagenturen, in denen Schulen, die Bundesagentur für Arbeit und Kammern enger zusammenarbeiten sollen. Ziel ist es, Jugendliche frühzeitig zu erreichen und passgenau zu vermitteln, um das Abrutschen in Warteschleifen zu verhindern.

Für Regionen mit einem strukturellen Mangel an betrieblichen Plätzen fordern Gewerkschaften und Sozialverbände einen Ausbau der außerbetrieblichen Ausbildung. Diese soll Jugendlichen einen qualifizierten Abschluss ermöglichen, auch wenn lokale Betriebe nicht ausbilden. Parallel dazu werden finanzielle Anreize für Unternehmen diskutiert, etwa höhere Zuschüsse oder eine Ausbildungsprämie, um die betriebliche Ausbildungsbereitschaft zu erhöhen.

Kontroversen und mögliche Nebenwirkungen

Gegen diese Vorschläge gibt es deutliche Vorbehalte. Viele Betriebe, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, verweisen auf hohe Kosten und wirtschaftliche Risiken. Die aktuelle DIHK-Fachkräftebedarf-Prognose (Stand: 2025) zeigt zwar einen anhaltenden Bedarf an Fachkräften in technischen und handwerklichen Bereichen. Gleichzeitig gibt ein Drittel der Betriebe an, das Ausbildungsangebot zu reduzieren oder konnte Ausbildungsplätze nicht besetzen (Stand: 2025, Quelle: DIHK)*. Aus Unternehmenssicht sind oft nicht die Anreize, sondern die Voraussetzungen bei den Jugendlichen das Problem.

Forschung und Bildungsverbände weisen hier auf tieferliegende Ursachen hin: mangelnde Berufsorientierung an Schulen und teilweise erhebliche Bildungsdefizite bei Schulabgängern. Kritiker warnen zudem, ein zu starker Fokus auf außerbetriebliche Ausbildung könne Betriebe aus ihrer Verantwortung entlassen und die Spaltung zwischen Theorie und Praxis vertiefen.

Die Herausforderung liegt darin, Maßnahmen zu finden, die sowohl die betriebliche Realität als auch die Bedürfnisse der Jugendlichen ernst nehmen. Eine reine Kostendebatte greift zu kurz; nötig ist eine gemeinsame Anstrengung für bessere Bildung, frühere Orientierung und verlässliche Partnerschaften zwischen allen Beteiligten. Für eine vertiefte Diskussion lohnt der Blick auf die vollständigen Analysen von DIHK, IAB und weiteren Forschungsinstituten.*

Die nachfolgenden Informationen stammen aus einer Pressemitteilung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

Weiterführende Quellen:

10 Antworten

  1. Die Ausbilungssituation ist echt nicht gut. Wenn wir nicht bald Lösungen finden, werden noch mehr junge Menschen ohne Perspektive bleiben.

  2. Es muss echt dringend was passieren! Wenn so viele Stellen unbesetzt bleiben und gleichzeitig Fachkräfte fehlen, ist das ein echtes Dilemma für unsere Wirtschaft.

  3. Die sinkenden Ausbildungszahlen sind ein alarmierendes Zeichen für unsere Gesellschaft. Ich frage mich, ob finanzielle Anreize für Unternehmen wirklich ausreichen oder ob wir grundlegendere Veränderungen brauchen.

    1. Das denke ich auch! Es braucht mehr als nur Geld – wie wäre es mit einer besseren Unterstützung für junge Menschen in ihrer Entscheidungsfindung?

    2. Das Problem scheint tiefer zu liegen; vielleicht müssen wir auch über die Bildungsinhalte in den Schulen sprechen.

  4. Es ist erschreckend zu sehen, wie viele Jugendliche nach der Schule in Warteschleifen landen. Warum wird nicht mehr getan, um diese Jugendlichen direkt in eine Ausbildung zu bringen? Die Zukunft hängt davon ab!

  5. Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist wirklich besorgniserregend. Wie kann es sein, dass wir so viele unbesetzte Ausbildungsplätze haben, während gleichzeitig die Zahl der Ausbildungsinteressierten sinkt? Ich finde, dass mehr Initiativen nötig sind, um Jugendliche besser auf das Berufsleben vorzubereiten.

    1. Ich stimme zu! Es ist wichtig, dass die Schulen und Betriebe enger zusammenarbeiten. Was denkt ihr über die Rolle der Jugendberufsagenturen? Können sie wirklich helfen?

    2. Ja, ich denke auch, dass mehr Unterstützung notwendig ist. Vielleicht sollten wir auch über eine bessere Berufsorientierung in den Schulen nachdenken.

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