ASB alarmiert: PUEG scheitert klar an Zielen! / Pflegeversicherung in kritischer Lage

"Pressemitteilungen"."

Inhaltsverzeichnis

Über uns:
Seit über 20 Jahren sind wir im Bereich Marketing und Kommunikation tätig und unterstützen Verbände, Organisationen und Institutionen mit fundierter Praxis- und Branchenexpertise. Unsere Arbeit wird durchweg positiv bewertet – unter anderem auf Trustpilot, ProvenExpert und in Google Bewertungen.

Weitere Themen die Sie interessieren könnten: | | | | | | |

ASB kritisiert Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz

Das Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) hat die Erwartungen nicht erfüllt, die ambulante Pflege zu stärken und die An- und Zugehörigen der pflegebedürftigen Menschen zu entlasten, sagt der Bundesvorsitzende des ASB Deutschland Knut Fleckenstein. Die Maßnahmen, die nun gesetzlich beschlossen wurden, seien unzureichend. Der ASB-Hauptgeschäftsführer Dr. Uwe Martin Fichtmüller ergänzt, dass das Gesetz seinem Namen nicht gerecht werde und die kommenden Herausforderungen nicht bewältigt werden könnten.

Der ASB-Bundesverband ist ein bundesweit tätiger Träger von Pflegediensten und Pflegeeinrichtungen und versorgt täglich rund 50.000 Pflegebedürftige in über 700 Pflegeeinrichtungen und -diensten in ganz Deutschland. Die Zusammenlegung von Budget für Kurzzeit- und Verhinderungspflege zu einem Budget ohne Wartezeit sei zumindest ein kleiner Schritt in die notwendige Richtung, sagt Fleckenstein. Es sei jedoch nicht gelungen, die pflegerische Versorgung im häuslichen Umfeld auf sichere Füße zu stellen.

Kritisiert wird zudem, dass der Sozialen Pflegeversicherung weder die ausgelegten fünf Milliarden Euro Pandemie-Kosten erstattet werden, noch die Rentenbeiträge pflegender Angehöriger dauerhaft über Steuerzuschüsse finanziert werden. Auch die Leiharbeit in der Pflege wurde nicht begrenzt. Personaldienstleister werben mit dem Versprechen branchenunüblich hoher Gehälter, die Pflegekräfte dann zu überhöhten Kosten an Pflegeeinrichtungen verleihen, was die ohnehin schon schwierige Personallage verschärft. In den letzten Monaten mussten viele stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen schließen.

Der ASB fordert eine dauerhafte und verlässliche finanzielle Stabilisierung der Pflegeversicherung durch eine konsequente Erhöhung der Pflegeleistungen und eine Begrenzung der Leiharbeit in der Pflege. Weitere Informationen zur Arbeit des ASB gibt es auf der Website www.asb.de.

Für weitere Informationen, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel ASB enttäuscht: PUEG verfehlt Ziel klar! / Probleme der Pflegeversicherung werden …
Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

NACHRICHTEN ZUM THEMA
Weitere aktuelle Themen aus anderen Kategorien

10 Kommentare

  1. Ich finde es total übertrieben, wie die Pflegeversicherung immer als in kritischer Lage dargestellt wird.

    1. Da muss ich Ihnen leider widersprechen. Die Pflegeversicherung hat in den letzten Jahren bereits zahlreiche Reformen erfahren. Es liegt nun an den Akteuren, die vorhandenen Ressourcen effektiver zu nutzen und die Qualität der Pflege zu verbessern.

  2. Ich verstehe nicht, warum die Pflegeversicherung so viel Aufmerksamkeit bekommt. Was ist mit den anderen Versicherungen?

  3. Ich finde, die Pflegeversicherung sollte ganz abgeschafft werden. Es ist Zeit für Veränderung!

  4. Also ich finde es total übertrieben, dass die Pflegeversicherung in kritischer Lage sein soll. Das ist doch nur Panikmache!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge