AOK-Bundesverband lobt grundsätzliche Weichenstellungen, kritisiert Details

Der AOK-Bundesverband betont die "Schlüsselrolle" der elektronischen Patientenakte (ePA) und begrüßt die Pläne zur systematischen und effektiven Nutzung von Gesundheitsdaten. Die Digitalgesetze enthalten wichtige Weichenstellungen für die Digitalisierung des Gesundheitswesens, sind jedoch noch an zahlreichen Stellen nachzubessern. Erfahren Sie mehr über die geplanten Maßnahmen und die Forderungen der AOK für eine effiziente und sichere Patientenversorgung.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die elektronische Patientenakte (ePA) spielt eine “Schlüsselrolle” im Gesundheitswesen, so der AOK-Bundesverband anlässlich der Anhörung zu den beiden Digitalgesetzen im Gesundheitsausschuss. Die AOK begrüßt die Pläne zur systematischen Nutzung von Gesundheitsdaten, sieht jedoch noch Verbesserungsbedarf in den Gesetzentwürfen der Ampel-Regierung.

Der Ausbau der ePA zur zentralen Versichertenplattform ermöglicht eine transparente Einsicht in die eigenen Gesundheitsdaten für Versicherte und erleichtert den digitalen Austausch von behandlungsrelevanten Informationen für Ärzte. Das führt zu besser abgestimmten Behandlungsprozessen und vermeidet unnötige Mehrfachuntersuchungen. Allerdings könnte aufgrund von Effizienzgründen zukünftig auf die doppelte Speicherung von Notfalldaten in der ePA und der elektronischen Gesundheitsakte (eGK) verzichtet werden.

Des Weiteren begrüßt die AOK den Gesetzentwurf zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens (DigiG), der die Übertragung der ePA beim Kassenwechsel regelt. Dadurch können Krankengeschichten nahtlos über den Lebensverlauf hinweg abgebildet werden. Allerdings sollten auch Vorkehrungen für die Übermittlung von Widerspruchsbekundungen zwischen den Krankenkassen geschaffen werden, um unnötige Hürden bei der Nutzung des Opt-Out-Rechts für die ePA zu vermeiden.

Lesen Sie auch:  Rückgang bei nachhaltigen Geldanlagen - DIVAX-GA Bericht

Hinsichtlich der Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs) befürwortet die AOK die Aufhebung der pauschalen Begrenzung für ärztliche Videosprechstunden im Rahmen des DigiG. Damit wird die Inanspruchnahme digitaler ärztlicher Versorgung vereinfacht und gleichzeitig die Qualität und Kontinuität der Versorgung sichergestellt. Die geplante Erweiterung des Leistungsanspruchs bei DiGAs auf höhere Risikoklassen sieht die AOK jedoch kritisch. Es fehlt ein äquivalenter Nutzennachweis im Vergleich zur Standardtherapie, wodurch ein enormes Kostenrisiko für die gesetzlichen Krankenkassen entsteht. Die AOK fordert außerdem eine grundsätzliche Reform der Preisbildung bei DiGAs, um Innovation und Wirtschaftlichkeit in der Versorgung besser auszugleichen.

Im Gesetz zur verbesserten Nutzung von Gesundheitsdaten (GDNG) begrüßt die AOK vor allem die Möglichkeit für Krankenkassen, datengestützte Auswertungen zum individuellen Gesundheitsschutz und zur Verbesserung der Versorgung vorzunehmen. Auf Basis der vorhandenen Daten können beispielsweise mögliche Wechselwirkungen von verordneten Arzneimitteln aufgezeigt werden. Zudem lassen sich Krankheits- und Pflegerisiken analysieren und für gezielte Informationen nutzen. Die AOK unterstützt auch die Verknüpfung von Daten aus dem geplanten Forschungsdatenzentrum mit jenen aus den Krebsregistern zur Erforschung neuer Therapieformen bei Krebserkrankungen.

Lesen Sie auch:  BEE ruft zur Teilnahme an Demonstrationen für Rechtsstaat und Demokratie auf

Einige Punkte im GDNG-Entwurf erfordern jedoch Nachbesserungen aus Sicht der AOK. Die Vorabübermittlung der Kassendaten für den Forschungsdatensatz bedeutet einen erhöhten bürokratischen Aufwand, ohne einen äquivalenten Nutzen zu bieten. Außerdem sollte der Nutzerkreis für Daten des Forschungsdatenzentrums nicht uneingeschränkt geöffnet werden, um die Privilegierung der wissenschaftlichen Forschung zu wahren. Die mögliche Bereitstellung von Daten für kommerzielle Forschung gefährdet das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Digitalisierung des Gesundheitswesens, betont die AOK.

Insgesamt sieht die AOK die Digitalisierung des Gesundheitswesens als Chance für einen transparenten Zugang zu Gesundheitsdaten und eine Verbesserung der Versorgung. Allerdings sind noch Anpassungen erforderlich, um Effizienz, Qualität, und Vertrauen zu gewährleisten. Die Stellungnahme des AOK-Bundesverbandes zum DigiG und zum GDNG können auf der Webseite des Unternehmens eingesehen werden.

Quelle:
AOK-Bundesverband, übermittelt durch news aktuell

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
AOK zu Digitalgesetzen: Lob für grundsätzliche Weichenstellungen, Kritik im Detail

Lesen Sie auch:  Frauenquote in Leitung evangelischer Kliniken bei 17%

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

23 Antworten

  1. Also ich finde, dass der AOK-Bundesverband viel zu viel meckert. Lasst die Details doch mal außen vor und würdigt die grundsätzlichen Weichenstellungen!

    1. Typisch, immer nur meckern und nichts besseres vorbringen! Die AOK-Bundesverband hat sicherlich ihre Gründe, ihre Meinung zu äußern. Anstatt sie abzutun, sollten wir uns mit ihren Argumenten auseinandersetzen.

    1. Ach komm, reg dich doch nicht auf! Die AOK hat doch recht, wenn sie auf Missstände hinweist. Typisch für dich, immer gleich alles schlechtzureden. Informier dich lieber richtig, bevor du solche Kommentare abgibst.

  2. Ich finde die Details sind genauso wichtig wie die grundsätzlichen Weichenstellungen. Alles oder nichts!

    1. Na ja, das sehe ich ganz anders. Details können wichtig sein, aber letztendlich zählen die grundlegenden Entscheidungen. Wer sich zu sehr in Kleinigkeiten verliert, verpasst oft den großen Zusammenhang. Alles oder nichts ist vielleicht etwas übertrieben.

    1. Sorry, aber das ist eine ziemlich oberflächliche Aussage. Die Details sind wichtig, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Wenn der AOK-Bundesverband meckert, dann hat er wahrscheinlich gute Gründe dafür. Vielleicht solltest du dich genauer informieren, bevor du urteilst.

  3. Also, ich muss sagen, ich finde diese grundsätzlichen Weichenstellungen großartig, aber diese Details sind echt zum Kotzen!

  4. Ich finde es echt lächerlich, wie der AOK-Bundesverband immer nur rumnörgelt. Ändert doch selbst was!

  5. Ich finde es gut, dass der AOK-Bundesverband grundsätzliche Weichenstellungen lobt, aber Details sind immer wichtig!

  6. Ich finde es gut, dass der AOK-Bundesverband die grundsätzlichen Weichenstellungen lobt. Details können immer verbessert werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Pressemeldung:AOK-Bundesverband lobt grundsätzliche Weichenstellungen, kritisiert Details

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Strafzölle verteuern E-Mobilität in Deutschland enorm

Berlin (ots) – Angesichts der von der EU-Kommission geplanten Strafzölle auf chinesische Fahrzeuge äußert der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) massive Bedenken. Laut ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn könnten diese Maßnahmen sowohl Verbraucher als auch den Automobilhandel erheblich treffen. Die Importzölle könnten die Preise in die Höhe treiben und das ohnehin rückläufige Geschäft mit Elektrofahrzeugen weiter belasten. Zudem wird eine mögliche chinesische Gegenreaktion als gravierende Bedrohung für die deutsche Automobilindustrie gesehen.

Jetzt lesen »

Bäckerei-Weltmeister enthüllt: So erkennen Sie gutes Brot

Deutschland lüftet das Geheimnis guten Brotes: Ein Europameister spricht

Berlin, 14. Juni 2024 – Pünktlich zur Fußball-EM enthüllt der Bäcker-Europameister Alexander Weinhold die Kunst des perfekten Brotes. Während die deutsche Fußball-Elf um den Titel ringt, hat Weinhold bei der Euroskills in Danzig die Jury mit seiner Handwerkskunst überzeugt. Der junge Bäckermeister verrät, woran man qualitativ hochwertiges Brot erkennt und warum es besser ist, Brot nicht im Kühlschrank zu lagern. Er gibt zudem wertvolle Tipps zur optimalen Lagerung und Weiterverarbeitung von Backwaren. Weinholds Expertentipps sind nicht nur ein Gewinn für alle Brotliebhaber, sondern auch der ideale Begleiter für spannende Fußballabende.

Jetzt lesen »

Lauterbach sichert intensivpflichtige Versorgung bis 1. Juli

Berlin (ots) – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat heute ein Spitzengespräch mit den Krankenkassen und Pflegeverbänden anberaumt, um die zukünftige Versorgung von bis zu 30.000 intensivpflegebedürftigen Patientinnen und Patienten zu sichern. Vor dem Hintergrund einer neuen vertraglichen Basis, die ab dem 1. Juli gilt, sollen die bestehenden Versorgungsstrukturen nahtlos weitergeführt werden. Der Präsident des bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., Bernd Meurer, betont die dringende Notwendigkeit konkreter Vereinbarungen in den kommenden Tagen, um Verunsicherungen bei den Betroffenen zu vermeiden. Lauterbachs klare Zusage: Kein Patient bleibt unversorgt.

Jetzt lesen »

Mietpanik in Hamburg: VNW wehrt sich gegen falsche Zahlen

Einleitung

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) hat scharfe Kritik an den jüngsten Äußerungen des Hamburger Mietervereins geübt. VNW-Direktor Andreas Breitner wirft dem Mieterverein Panikmache und Irreführung vor, nachdem dieser angegeben hatte, dass die durchschnittliche Miete für Wohnraum in Hamburg bei 14,46 Euro pro Quadratmeter liege. Laut Breitner liegt die Angebotsmiete bei VNW-Unternehmen jedoch deutlich niedriger, nämlich bei 7,82 Euro pro Quadratmeter. Er betont zudem, dass ein Mietenstopp keine neuen Wohnungen schafft und somit die aktuelle Wohnungsnot nicht lösen kann.

Jetzt lesen »

Human Rights Institute Stands Firm Against Repeal of Supply Chain Law

Am 13. Juni stand im Bundestag ein brisantes Thema zur Debatte: Die Unionsfraktion brachte einen Gesetzentwurf zur Aufhebung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) ein. Das Deutsche Institut für Menschenrechte positioniert sich entschieden dagegen. „Unternehmen, die in ihre Risikomanagementprozesse investiert haben, dürfen jetzt nicht benachteiligt werden“, betont Michael Windfuhr, Stellvertretender Direktor des Instituts. Der anhaltende Trend zur Wahrnehmung der Verantwortung für Menschenrechte und Umweltschutz sei positiv und müsse weiter unterstützt werden. Eine Aufhebung des LkSG würde nicht nur die fortschrittlichen Bemühungen vieler Unternehmen torpedieren, sondern auch die Betroffenen in den globalen Lieferketten erneut gefährden.

Jetzt lesen »

Umwelthilfe: Verpasste Chance für Mobilitätswende

Am 14. Juni 2024, um 10:33 Uhr, gab die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine kritische Bewertung der jüngst vom Bundestag verabschiedeten Novelle des Straßenverkehrsgesetzes bekannt. Laut DUH stellt das überarbeitete Gesetz eine verpasste Gelegenheit für die Mobilitätswende dar. Der Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch erläuterte, dass entscheidende Reformen wie die Vision Zero und eine soziale Staffelung der Parkgebühren fehlen. Um Kommunen dennoch bei der rechtssicheren Nutzung der wenigen neuen Möglichkeiten zu unterstützen, plant die DUH, ein Rechtsgutachten in Auftrag zu geben. Weitere Informationen finden sich auf den digitalen Kanälen der DUH.

Jetzt lesen »

Leichter Verkehrsfluss gefährdet: Straßenverkehrsgesetz bremst Wirtschaft aus

Berlin (ots) – Der Deutsche Bundestag hat heute einem Kompromissvorschlag zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes zugestimmt, der sowohl den Umweltschutz als auch die Sicherheit und Fluss des Verkehrs berücksichtigt. Doch der ZDK Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V. sieht die Mobilität von Handwerksbetrieben durch diese Neuregelung erheblich beeinträchtigt. Sprecher Dr. Kurt Christian Scheel kritisiert die versäumte Berücksichtigung von Berufspendlern und handwerklichen Erfordernissen, während er die fehlende digitale Infrastruktur moniert – ein deutlicher Rückschritt für mittelständische Unternehmen im alltäglichen Straßenverkehr. Heute Nachmittag wird auch eine Entscheidung des Bundesrats zu diesem Vorschlag erwartet.

Jetzt lesen »

Genossenschaftsgeist: Migende betont Handlungskraft auf DRV-Treffen

Berlin (ots) – 14. Juni 2024: Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) hat Dr. Roman Glaser, seinen ehemaligen Vize-Präsidenten, im Rahmen der DRV-Mitgliederversammlung in Berlin mit der prestigeträchtigen Raiffeisen-Medaille geehrt. DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp würdigte Glaser als "Prototyp eines Genossenschaftlers", dessen Wirken auf tiefer Überzeugung fußt, dass Genossenschaften wirtschaftliches Streben ideal mit sozialer Verantwortung verbinden können. In diesem festlichen Rahmen wurden zudem wichtige Änderungen im DRV-Präsidium bekannt gegeben und die Herausforderungen des Geschäftsjahres 2023 erörtert, das für die Agrar- und Ernährungswirtschaft von Krisen geprägt war.

Jetzt lesen »

DFV direkt: Erfolgreiche Kommunikation im föderalen System

Föderale Zusammenarbeit: Schlüssel zum Erfolg für deutsche Feuerwehren

Berlin (ots) – Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) betont in seiner jüngsten Onlinefortbildungsreihe "DFV direkt" die Bedeutung beständiger Beziehungen in der Politik. Unter der Leitung von Claudia Crawford, Beiratsvorsitzende des DFV und ehemalige Bundespolitikerin, wurde den Teilnehmern erläutert, wie wichtig es ist, verschiedene politische Ebenen und örtliche Akteure in der Kommunikation zu berücksichtigen. Crawford unterstrich dabei: „Gute Beziehungen hängen von Stetigkeit ab.“ Nur durch kontinuierlichen Kontakt und gezielte Ansprache können Feuerwehranliegen erfolgreich platziert werden – sei es auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene.

Jetzt lesen »

Tarifeinigung im Baugewerbe schafft Planungssicherheit

Am 14. Juni 2024 einigten sich die Tarifgemeinschaft der Arbeitgeber, bestehend aus dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe, sowie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) auf einen neuen Lohn- und Gehaltstarifvertrag. Mit deutlicher Mehrheit stimmten die Gremien der Arbeitgeberverbände einem Kompromissvorschlag zu, der nicht nur eine dreistufige Lohnerhöhung vorsieht, sondern auch wesentliche Fortschritte bei der Ost-West-Angleichung und den Ausbildungsvergütungen beinhaltet. Der Tarifabschluss bringt damit dringend benötigte Planungs- und Kalkulationssicherheit für die deutsche Bauwirtschaft und setzt ein positives Signal für die Branche in herausfordernden Zeiten.

Jetzt lesen »

Wissenschaftsfreiheit schützen: ver.di fordert Stellungnahme

Am 14. Juni 2024 äußerte sich Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, zu den schweren Vorwürfen gegen das Bundesforschungsministerium. Im Zentrum der Diskussion stehen Behauptungen, dass Fördermittel für Wissenschaftler*innen gestrichen werden sollen, die sich kritisch zur Räumung einer propalästinensischen Besetzungsaktion geäußert haben. Bühler fordert von Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) eine klare Stellungnahme und betont die Bedeutung des Grundrechts auf Wissenschaftsfreiheit. Unabhängig davon unterstreicht sie die Notwendigkeit, Antisemitismus an Hochschulen entschieden entgegenzutreten.

Jetzt lesen »

Tarifverhandlung: Bauindustrie erzielt langfristige Einigung

Am 14. Juni 2024 wurde ein bedeutender Schritt für die deutsche Bauwirtschaft verkündet: Die Arbeitgeberverbände, bestehend aus dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie und dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe, haben dem Einigungsvorschlag zur aktuellen Lohn- und Gehaltstarifrunde zugestimmt. Nach der Zustimmung der Bundestarifkommission der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ist der Tarifkonflikt nun beigelegt. Damit können sich die Unternehmen auf eine stabile Planungsgrundlage und die dringend benötigte Kontinuität in den Bauaufträgen freuen.

Jetzt lesen »

Glyphosat: EU vor nationalen Alleingängen schützen

Bundesrat genehmigt Änderung der Pflanzenschutz-Verordnung: Weg frei für Glyphosat

Frankfurt/Main (ots) – Der Bundesrat hat heute eine weitere Änderung der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung beschlossen, um Konflikte mit EU-Recht zu beseitigen. Diese Anpassung war nötig, da das 2021 verhängte nationale Verbot von Glyphosat-haltigen Pflanzenschutzmitteln im Widerspruch zur erneuerten Wirkstoffgenehmigung des Herbizids aus dem Jahr 2023 steht. Der Industrieverband Agrar e.V. (IVA), Vertreter der deutschen Pflanzenschutzmittel-Produzenten, begrüßt die Entscheidung und warnt vor weiteren nationalen Alleingängen im Pflanzenschutz. Laut IVA ist eine europaweite Harmonisierung unerlässlich, um Rechtssicherheit und Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft zu gewährleisten. Die abgeänderte Verordnung muss bis spätestens 30. Juni 2024 offiziell verkündet werden, um wie geplant in Kraft treten zu können.

Jetzt lesen »

Bayern blockiert Einsicht in Akten zur Luftverschmutzung

Staatskanzlei verweigert Offenlegung: DUH reicht Klage ein

München (ots) — Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat Klage gegen die Bayerische Staatskanzlei eingereicht, nachdem diese trotz eines Antrags der DUH und dem Ablauf der gesetzlichen Zweimonatsfrist weiterhin die Herausgabe von Akten zum Luftreinhalteplan München verweigert. Nach Auffassung der DUH verstößt diese Weigerung eindeutig gegen das Bayerische Umweltinformationsgesetz. Die Staatskanzlei gibt an, aufgrund des Schutzes interner Mitteilungen und der Vertraulichkeit der Beratungen keine Dokumente herausgeben zu dürfen. Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, kritisiert diese Blockadehaltung als bewusst rechtswidrig und fordert dringende Transparenz angesichts der gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxidbelastung in München.

Jetzt lesen »

Prävention schützt: Wurmbefall bei Hunden bekämpfen

Gefahr durch Würmer: Hundekot als unterschätztes Gesundheitsrisiko

Bonn (ots) – Hunde sind oft von Würmern befallen, und diese Parasiten können nicht nur für die Vierbeiner, sondern auch für Menschen gefährlich werden. Besonders im Fokus stehen Zoonosen – Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Regelmäßige Wurmkuren und die hygienische Entsorgung von Hundekot sind daher unerlässlich, um Infektionsrisiken zu minimieren. Aktuelle Studien zeigen alarmierende Zahlen: In 57 % der westlichen Stadtparks wurden Nematoden entdeckt, und viele Infektionen bleiben leider unbemerkt. Vor allem Kinder sind anfällig für diese Parasiten, wodurch die Gefahr im alltäglichen Umgang steigt.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING