Fahrgastverband PRO BAHN e.V.

Forderungen und Antworten zur Verbandsumfrage 2021

Wunsch

Was ist 2021 Ihr größter Wunsch für Ihre Organisation?

Wir wünschen uns, dass der Aufschwung des öffentlichen Verkehrs, der bis vor der Pandemie anhielt, sich ungebremst nach deren Auslaufen fortsetzt.

Sie wollen dem Verband antworten?

Corona

Welche Auswirkungen hatte die Corona-Pandemie auf Ihre Verbandsleben?

räsenzveranstaltungen wurden weithgehend auf virtuelle Termine umgestellt. Dies hat dazu geführt, dass mehr Neue zu den Terminen dazugekommen sind und aktiv wurden, als das bisherige Aktive diese Angebote nicht wahrgenommen haben.

Wie ist Ihre Meinung? Wie können Sie dem Verband unterstützen?

Politik

Welche Forderungen haben Sie an die Politik?

Wir erwarten eine Verkehrspolitik die „Öffentlicher Verkehr first“ ausgerichtet ist und höchste Priorität auf den Umweltverbund setzt.

Dabei müssen die Fahrgäste einbezogen werden und deutlich mehr Transparenz geschaffen werden.

Wir wünschen uns, dass eine zweite Bahnreform angegangen wird, die folgende Punkte umsetzt:

  1. Der Fahrgastverband PRO BAHN sieht große Herausforderungen für die Verkehrspolitik der nächsten Jahre. Unsere Kernforderungen dazu sind: Verantwortlich für Entscheidungen in Hinblick auf Investitionen und Handlungen bei allen Verkehrsträgern ist die Politik. Diese Verantwortung ist endlich wahrzunehmen.

  2. Für Politik und alle Mitwirkenden am Öffentlichen Verkehr gilt es alles als System zu betrachten und deutlich mehr miteinander zu entwickeln. (Entscheidend sind die durchgehende Reisekette, funktionierende und verlässliche Anschlüsse, eine deutlich einfachere und kundenfreundlichere Fahrpreisstruktur.)

  3. Die Steuern und Gebühren der einzelnen Verkehrsträger müssen angeglichen werden.

  4. Die Infrastruktur der Eisenbahn gehört in Eigentum und Besitz der Öffentlichen Hand, organisiert in einer öffentlich-rechtlichen oder gemeinnützigen Rechtsform. Der Verkehr (Personen- und Güterverkehr) kann in einer privatrechtlichen Rechtsform organisiert sein. Bei dieser Gelegenheit ist die Struktur des gesamten Konzerns Deutsche Bahn AG zu bereinigen.

  5. Wir brauchen für den Schienenpersonenfernverkehr einen Wechsel von eigenwirtschaftlichen auf bestellten Verkehr, umgesetzt durch einen Bundesaufgabenträger.

  6. Die Vorhaben des Deutschlandtakts, des Bundesverkehrswegeplans und der weiteren Vorhaben müssen im Bundeshaushalt entsprechend langfristig finanziell hinterlegt sein um Planungssicherheit zu gewähren. Auch für die Eisenbahninfrastruktur, die nicht dem Bund gehört, müssen Wege der Finanzierung gefunden werden.

  7. Es gilt, Planung und Bau von Aus- und Neubaustrecken der Eisenbahn deutlich zu beschleunigen.

  8. Es muss möglich werden, Stationen und Strecken mit geringem Aufwand auf ein besseres Niveau anzuheben (Stichwort Bestandsschutz).

  9. Die Regelwerke der Eisenbahnen und das Handeln der Aufsichtsbehörden sind daraufhin zu untersuchen, dass Bahnverkehr nicht verhindert, sondern ermöglicht wird. Genehmigungsverfahren sind zu vereinfachen.

  10. In den Hauptverkehrszeiten die Kapazitäten maximal ausnutzen. Die gilt für den Fern-, Nah-, S-Bahn- und Stadtverkehr.

Sie sind Politiker? Geben Sie hier eine Stellungnahme ab.

Wirtschaft

Welche Forderungen haben Sie an die Wirtschaft?

Wir erwarten von den Verkehrs- und Infrastrukturunternehmen eine bessere Leistung. Nur, wenn die Züge zuverlässig und pünktlich fahren, können diese eine nachhaltige Alternative darstellen

Diese Forderung  richtet sich primär an die Verkehrswirtschaft.

Sie füllen sich angesprochen? Geben Sie hier eine Stellungnahme ab.

Zivilgesellschaft

Welche Forderungen haben Sie an die Zivilgesellschaft?

In erster Linie wünschen wir uns ein geeintes Engagement der Aktiven des Umweltverbundes. Der Gegner ist nicht das Rad, der Fußgänger oder der andere Fahrgastverband, sondern es geht darum, den Umweltverbund attraktiver zu machen, als das Auto.

Sie füllen sich angesprochen? Geben Sie hier eine Stellungnahme ab.

Kontakt

Stellvertretender Vorsitzender
Lukas Iffländer

Bitte senden Sie uns Ihr Anliegen und Ihre vollständgen Kontaktdaten per E-Mail an verbandsumfrage@verbandsbuero.de

Wir leiten diese dann weiter. Ob der Autor sich meldet liegt selbstverständlich in seinem Ermessen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir keine Kontaktdaten herausgeben.