– 41 Prozent der Deutschen nutzen Airfryer für Tiefkühlprodukte (dti-Studie, TK-Trendbarometer)
– Pro-Kopf-Verbrauch von Tiefkühlprodukten erreicht Rekordwert von 50 kg; Absatz über vier Millionen Tonnen
– Ab 4. Oktober 2025 zeigt Anuga Frozen Food in Köln zahlreiche Airfryer-optimierte Neuheiten
Airfryer und Tiefkühlprodukte – ein Trend mit Wachstumspotenzial
41 Prozent der Menschen in Deutschland bereiten ihre Tiefkühlprodukte mit dem Airfryer zu – das zeigt die aktuelle Verbraucherbefragung „TK-Trendbarometer“ des Marktforschungsinstituts Innofact im Auftrag des Deutschen Tiefkühlinstituts (dti). Die Heißluftfritteuse ist längst ein fester Bestandteil vieler Haushalte, was auch der Home Electronic Market Index (HEMIX) unterstreicht: 2022 wurden hierzulande 1,5 Millionen Airfryer verkauft, ein Wachstum von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Laut Dr. Oetker besitzen inzwischen 43 Prozent der Deutschen eine Heißluftfritteuse, und die Mehrheit nutzt sie mindestens einmal pro Woche. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Tiefkühlprodukten steigt parallel auf einen Rekordwert von 50 Kilogramm, während der Verbrauch pro Haushalt erstmals die 100-Kilogramm-Marke überschreitet.
Sabine Eichner, Geschäftsführerin des dti, betont: „Verbraucher wünschen sich leckere Mahlzeiten, die sich unkompliziert und zeitsparend zubereiten lassen und gleichzeitig eine gesunde und ausgewogene Ernährung ermöglichen.“ Gerade die Kombination von Tiefkühlkost und Airfryer erscheint ihr deshalb ideal: „Tiefkühlprodukte enthalten viele Vitamine und Nährstoffe und sind meist schon vorportioniert oder fertig vorbereitet. Die Heißluftfritteuse macht die Zubereitung noch einfacher und ist oft schneller und energiesparender als der Backofen. Da Airfryer mit wenig oder ganz ohne Öl arbeiten, sind die Mahlzeiten leichter und fettärmer – ein zusätzliches Plus für alle, die auf eine gesunde Ernährung achten, die gut zum Alltag passt.“
Passend zu diesem Trend präsentieren zahlreiche Hersteller auf der Fachmesse Anuga Frozen Food, der weltgrößten Tiefkühlmesse ab dem 4. Oktober 2025 in Köln, neue Tiefkühlprodukte, die speziell für die Zubereitung im Airfryer optimiert sind. Das Angebot reicht von Pizza über Snacks bis zu Blätterteig-Gebäck. Damit reagiert die Branche auf die zunehmende Nachfrage nach praktischen und bewussten Alternativen bei der Essenszubereitung.
Eichner fasst die Bedeutung der Tiefkühlprodukte so zusammen: „Tiefkühlprodukte sind hoch relevant für eine leckere, frische und bezahlbare Lebensmittelversorgung. Sie sind dank der natürlichen Kraft der Kälte frischer als frisch und vor allem zeitsparend und unkompliziert zuzubereiten. Damit unterstützen sie die Menschen in ihrem modernen, beschäftigten Alltag, schenken Zeit für Gemeinschaft und unbeschwerten Genuss.“ Innovationen wie der Airfryer und die dazu passenden Produkte setzen genau hier an und verbinden Genuss mit Effizienz und Gesundheitsbewusstsein.
Warum der Airfryer Ernährung und Alltag verändert
Die Kombination aus Tiefkühlkost und Airfryer prägt zunehmend die Essgewohnheiten und den Küchenalltag vieler Menschen – gerade in Deutschland, wo fast jeder Zweite Tiefkühlprodukte mit der Heißluftfritteuse zubereitet. Dieses Duo steht beispielhaft für einen Wandel, der durch technologische Innovationen und sich verändernde Lebensweisen befeuert wird.
Tiefkühlprodukte bieten eine unkomplizierte Möglichkeit, Mahlzeiten schnell und portioniert zuzubereiten. Sie sind oft nährstoffreich, lange haltbar und reduzieren Lebensmittelverschwendung. Der Airfryer ergänzt diese Vorteile durch seine funktionsorientierte, moderne Technik: Er erlaubt eine fettärmere und zeitsparende Zubereitung mit Heißluft, die besonders für Berufstätige, Familien und Personen, die Wert auf eine ausgewogene Ernährung legen, attraktiv ist. Damit trägt er dazu bei, dass gesundheitsbewusste Ernährung leichter umzusetzen ist, ohne dass der Zeitaufwand steigt.
Die Beliebtheit des Airfryers ist Teil eines größeren Trends zur Technisierung der Küche. Smarte Geräte und clevere Küchentechnologien gewinnen schnell an Terrain, weil sie sich an die Bedürfnisse eines modernen Lebensstils anpassen: hohe Flexibilität, Effizienz und Nachhaltigkeit. Dabei spiegelt der Airfryer gesellschaftliche Veränderungen wider – etwa den Wunsch nach mehr Convenience, die steigende Zahl kleiner Haushalte und die wachsende Bedeutung umweltgerechter Verbrauchsmuster.
Aus wirtschaftlicher Sicht beeinflusst dieser Trend die Lebensmittelindustrie erheblich. Hersteller entwickeln gezielt "Airfryer-ready"-Produkte, die optimal für die Zubereitung in Heißluftfritteusen geeignet sind, zum Beispiel spezielle Tiefkühl-Pizzen, Snacks oder Gemüsevarianten. Dies schafft neue Marktsegmente und fördert Innovationen, die auch ökologische Aspekte berücksichtigen. Denn die Zubereitung im Airfryer ist häufig energieeffizienter als im klassischen Backofen und kommt mit weniger Öl aus, was den Fettgehalt der Speisen reduziert.
Der Airfryer im Kontext moderner Ernährungstrends
Das Interesse an gesunder Ernährung und bewusster Lebensmittelauswahl wächst beständig. Dabei spielen attraktive und einfache Zubereitungsmethoden eine immer wichtigere Rolle, um den Herausforderungen eines beschleunigten Alltags zu begegnen. Durch die fettarme Zubereitung mittels Heißluft werden klassische frittierte Speisen kalorienärmer und passen besser in eine vielseitige, ausgewogene Ernährungsweise. Gleichzeitig erleichtert der Airfryer die Nutzung von tiefgekühltem Gemüse, das unabhängig von Saison und Herkunft stets verfügbar ist und viele Vitamine bewahrt.
Der Trend zum Airfryer verdeutlicht außerdem, wie technische Innovationen Essgewohnheiten nachhaltig beeinflussen können. Er steht für eine Modernisierung der Haushalte ohne komplizierte Handhabung, die insbesondere jüngere und digital-affine Verbraucher anspricht. Die Integration solcher Geräte in den Küchenalltag fördert zudem die Bereitschaft, neue Rezepte und Lebensmittel zu entdecken, was wiederum das Bewusstsein für regionale und saisonale Produkte ergänzen kann.
Künftig alles „Airfryer-ready“? – Perspektiven für Verbraucher und Markt
Die zunehmende Verbreitung von Airfryern führt zu einem Wandel im Lebensmittelangebot und in der Produktentwicklung. Hersteller reagieren mit speziell abgestimmten Produkten, die sich nicht nur leichter, sondern auch schneller in der Heißluftfritteuse zubereiten lassen. Neben klassischen Tiefkühlkostarten wie Pommes, Fisch oder Pizza gewinnen innovative Varianten an Bedeutung, die den Geschmack optimieren und zusätzliche Ernährungsbedürfnisse erfüllen.
Technologische Weiterentwicklungen dürften die Anwenderfreundlichkeit weiter steigern. Typische Zukunftsmerkmale könnten sein:
- Intelligente Temperatur- und Zeitsteuerung für verschiedene Lebensmitteltypen
- Vernetzungsmöglichkeiten mit mobilen Apps zur Rezeptsteuerung und Einkaufsplanung
- Verbesserte Energieeffizienz für nachhaltigeres Kochen
- Erweiterte Funktionen wie Dämpfen oder Backen zur Mahlzeitenvielfalt
Für Verbraucher ergeben sich daraus Chancen, den Küchenalltag noch flexibler und gesünder zu gestalten. Gleichzeitig wächst mit dem „Airfryer-ready“-Segment der Druck auf Lebensmittelproduzenten, innovative und vielfältige Produkte anzubieten, die den modernen Ansprüchen gerecht werden und ökologische Aspekte integrieren.
Der Airfryer steht somit nicht nur für ein neues Küchengerät, sondern symbolisiert den Wandel hin zu einem Ernährungsalltag, der Technik, Nachhaltigkeit und Gesundheit miteinander verbindet. Dieser Trend ist eng verbunden mit der steigenden Bedeutung von Tiefkühlkost als frische, praktische und vielseitige Basis für Mahlzeiten, die zu unterschiedlichsten Lebenssituationen passen.
Aktuelle Informationen und Zitate stammen aus einer Pressemitteilung des Deutschen Tiefkühlinstituts e. V.