Agrarstandort Deutschland in Gefahr: DRV-Präsident appelliert an die Handlungsbereitschaft der Ampelkoalition

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Der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV), Franz-Josef Holzenkamp, kritisiert in seiner Rede auf der DRV-Jahrespressekonferenz in Berlin die Handlungsschwäche der Ampelkoalition in Bezug auf eine gestaltende Agrarpolitik. Herr Holzenkamp warnt vor dem Sterben bäuerlicher Familienbetriebe und einer immer stärkeren Abhängigkeit vom Ausland. Er fordert die Umsetzung der Ergebnisse der Zukunftskommission Landwirtschaft und der Borchert-Kommission zur Vermeidung der Abwanderung tierischer Erzeugung ins Ausland und betont die Wichtigkeit von Innovation anstelle einer Verbotskultur sowie des freien Handels ohne Benachteiligung durch niedrigere Standards. Der DRV ist der politische Spitzenverband aller Genossenschaften und genossenschaftlich orientierten Unternehmen in der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft.


Pressemeldung:

Agrarstandort Deutschland: DRV-Präsident fordert Handeln der Ampelkoalition

Der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV), Franz-Josef Holzenkamp, kritisiert die Handlungsschwäche der Ampelkoalition bei der Versorgungssicherung in der Lebensmittelerzeugung. Holzenkamp zufolge beschleunigt der politische Stillstand das Sterben bäuerlicher Familienbetriebe und führt zu einer immer stärkeren Abhängigkeit vom Ausland. Stattdessen verliere sich die Ampel im Klein-Klein und setze falsche Prioritäten. Anstelle einer faktenbasierten Agrarpolitik dominieren ideologisch getriebenes Sendungsbewusstsein, Verbote und Umerziehungskultur.

Während der DRV-Jahrespressekonferenz in Berlin betonte Holzenkamp die Verantwortlichkeit der Landwirtschaft beim sicheren Erhalt der Ernährung und appellierte an die Ampelkoalition, den Unternehmen eine Zukunft zu ermöglichen. Er befürchtet andernfalls einen Verlust der Lebensgrundlage und Stabilisierung der ländlichen Räume und fordert eine zukunftsgerichtete Agrarpolitik.

Die Forderungen des DRV umfassen den Stopp der Abwanderung der tierischen Erzeugung ins Ausland, die Entwicklung und Anwendung von Innovationen anstelle einer Verbotskultur sowie den freien Handel als Voraussetzung für Ernährungssicherung und Wohlstand.

Der DRV vertritt als politischer Spitzenverband alle Genossenschaften und genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft. Mit einem Umsatz von 87,6 Milliarden Euro und 114.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 6.000 Menschen in Ausbildung sind die 1.693 Mitgliedsunternehmen wichtige Glieder der Wertschöpfungskette Lebensmittel.

Pressekontakt:
Dr. Claudia Döring
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +49 30 856214-440
E-Mail: presse@drv.raiffeisen.de

Original-Content von: Deutscher Raiffeisenverband, übermittelt durch news aktuell

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Weitere Informationen über den Verband

– Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) hat seinen Hauptsitz in Berlin und vertritt die Interessen von rund 2,5 Millionen Mitgliedern, die in landwirtschaftlichen, gartenbaulichen, Winzer- und Genossenschaftsbetrieben sowie ländlichen Dienstleistungsunternehmen tätig sind.
– Der Verband wurde 1893 gegründet und geht auf die Ideen des deutschen Genossenschaftsgründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen zurück, der im 19. Jahrhundert erste ländliche Genossenschaften ins Leben rief, um Bauern und Handwerkern bessere Absatzchancen zu eröffnen und ihre Lebenssituation zu verbessern.
– Der DRV umfasst 16 Landes- und Regionalverbände sowie zahlreiche Fachverbände und unterstützt seine Mitglieder in verschiedenen Bereichen, darunter Unternehmensberatung, Agrarpolitik, Wirtschaftsrecht, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit.
– Der Verband fördert den Austausch und die Vernetzung seiner Mitglieder und veranstaltet regelmäßig Tagungen, Seminare und Kongresse. Außerdem gibt er Publikationen heraus und betreibt eine eigene Online-Plattform für den Austausch von Fachwissen und Erfahrungen.
– Der DRV setzt sich für eine nachhaltige Landwirtschaft ein und engagiert sich in verschiedenen Gremien und Initiativen, um eine umwelt- und ressourcenschonende Produktion zu fördern. Dabei arbeitet er eng mit anderen Verbänden und Organisationen zusammen, sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene.
– Der Verband vertritt als Spitzenverband der deutschen Genossenschaften auch die Interessen anderer Branchen, wie beispielsweise des Handwerks, und arbeitet eng mit anderen Wirtschaftsverbänden zusammen.
– Insgesamt setzen die Mitgliedsbetriebe des DRV jährlich etwa 56 Milliarden Euro um und beschäftigen mehr als 680.000 Menschen.

8 Antworten

  1. Also ich finde, dass die Ampelkoalition sowieso nichts auf die Reihe kriegt. #AgrarstandortDeutschlandinGefahr

  2. Die Landwirtschaft ist überbewertet, wir sollten uns auf Technologie konzentrieren. #Zukunftsfähigkeit

    1. Die Landwirtschaft ist das Fundament unserer Existenz und eine nachhaltige Zukunft erfordert ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Technologie und Landwirtschaft. Ohne Nahrung können wir keine Technologie genießen. Also, lasst uns nicht vergessen, woher unser Essen kommt und die Landwirtschaft unterstützen.

  3. Also ich finde, dass die Ampelkoalition mal lieber was Sinnvolles tun sollte. Wie wärs mit mehr Unterstützung für alternative Landwirtschaft? #AgrarstandortInGefahr

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