AfD bedroht Demokratie: SoVD ruft zur Wahl anderer Parteien auf

Berlin (ots) - Vor dem Hintergrund wachsender politischer Spannungen hat der Sozialverband Deutschland (SoVD) eine deutliche Stellungnahme gegen die Alternative für Deutschland (AfD) veröffentlicht. Der SoVD, der seit über 100 Jahren für solidarische und freiheitliche Rechte kämpft, verurteilt die rechtsextremen Positionen und fremdenfeindlichen Tendenzen der AfD aufs Schärfste. Laut dem Oberverwaltungsgericht Münster wurde die AfD zurecht als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft. "Die AfD verfolgt das Ziel, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu beseitigen," warnt Bernhard Sackarendt, Vorsitzender des SoVD-Verbandsrates. Mit einem eindringlichen Aufruf appelliert die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier an die Bürgerinnen und Bürger: „Wählen Sie eine demokratische Partei – aber nicht die AfD!“

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Der Sozialverband Deutschland (SoVD) steht seit über einem Jahrhundert fest für Werte wie Toleranz und Solidarität ein. Diese Grundprinzipien sind in Zeiten wachsender politischer Meinungsverschiedenheiten und aufkommenden Extremismus besonders wichtig. Die jüngste Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster hat die Einstufung der AfD und ihrer Jugendorganisation “Junge Alternative” als rechtsextremistischen Verdachtsfall durch das Bundesamt für Verfassungsschutz bestätigt. Dies sorgt bei vielen weiterhin für Unverständnis und Empörung.

Bernhard Sackarendt, Vorsitzender des SoVD-Verbandsrates, betont: „Dies ist mit den Werten unseres Verbandes wie Toleranz und Solidarität unvereinbar. Aber es geht uns dabei nicht um programmatische Unterschiede. Denn eine ganze Reihe von Positionen des SoVD werden von verschiedenen Parteien nicht geteilt. Die AfD ist aber keine Partei im demokratischen Parteienspektrum von Rechts bis Links. Denn Ziel der AfD ist die Beseitigung der freiheitlichen und demokratischen Grundordnung. Aber schon das Grundgesetz sagt: ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar.‘ Für alle demokratisch wählbaren Parteien hat das Grundgesetz in Stein gemeißelt zu sein.“

Dieser Appell an die unveräußerliche Würde des Menschen findet sich in Artikel 1 Absatz 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Die Bedeutung dieses Artikels kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, da er das Fundament unserer demokratischen Gesellschaft bildet.

Lesen Sie auch:  Die Vorteile eines gesunden Lebensstils: Warum tägliches Essen von Kartoffeln, Gemüse und Fleisch förderlich ist

Doch die Programmatik der AfD widerspricht diesen Grundwerten zutiefst. Die Partei propagiert ein homogenes Volksbild und marginalisiert all jene, die ihrer Ansicht nach keine “deutsche Identität” besitzen. Besonders bedenklich sind ihre Vorschläge zur Begrenzung von Hilfe und Solidarität nur auf jene innerhalb eines vage definierten Nationenkollektivs.

Michaela Engelmeier, Vorstandsvorsitzende des SoVD, äußert sich entschieden gegen eine solche Politik: „Vor diesem Hintergrund ist die AfD aus unserer tiefsten Überzeugung nicht wählbar – auch nicht aus Protest. Wir – als ein Verband, der sich 1933 unter dem Druck der Nazis hat auflösen müssen und dessen Gründer im Konzentrationslager von Nazis ermordet wurde – rufen daher alle Menschen in unserem Land auf: Bildet ein Bündnis für Deutschland, geht eine demokratische Partei wählen – aber wählt nicht die AfD!“

Diese Worte erinnern eindringlich daran, wie wichtig es ist, aus der Geschichte zu lernen. Der Aufruf des SoVD zum demokratischen Handeln mag sentimentale Züge tragen, ist aber in seiner Klarheit und Entschlossenheit ein kraftvolles Plädoyer für eine Gesellschaft, die sich aktiv gegen Rechtsextremismus und Intoleranz stellt.

Im Lichte dieser Entwicklungen sollten wir uns als Gesellschaft darauf besinnen, was es heißt, solidarisch und tolerant zu sein. Nur so können wir sicherstellen, dass unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung bewahrt bleibt – für die Zukunft und kommenden Generationen.

Lesen Sie auch:  Grüner Wertstoffhof: Deutsche Umwelthilfe zeichnet Recyclinghof Plus Gradestraße der BSR aus

Pressekontakt:
SoVD-Bundesverband
Pressestelle
Peter-Michael Zernechel
Pressesprecher (V.i.S.d.P.)
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22 333
Fax: 030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de

Dieser Beitrag basiert auf Original-Inhalten vom Sozialverband Deutschland (SoVD), verbreitet durch news aktuell.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Die AfD ist nicht wählbar – auch nicht aus Protest

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Meldung einfach erklärt

Was sagt der Beitrag aus?

– Der Beitrag stammt vom Sozialverband Deutschland (SoVD), einer Organisation, die sich seit über 100 Jahren für Solidarität und Freiheit einsetzt.
– Der SoVD ist gegen Diktatur und Rechtsextremismus.

Warum wird die AfD kritisiert?

– Die AfD hat rechtspopulistische, fremdenfeindliche und rechtsextreme Meinungen.
– Das Oberverwaltungsgericht Münster hat bestätigt, dass die AfD und ihre Jugendorganisation “Junge Alternative” als rechtsextremistischer Verdachtsfall eingestuft werden dürfen.

Was sind die Werte des SoVD?

– Der SoVD steht für Toleranz und Solidarität.
– Der SoVD meint, die AfD passt nicht in das demokratische Parteienspektrum von Rechts bis Links.
– Für den SoVD muss das Grundgesetz unantastbar sein. Vor allem: “Die Würde des Menschen ist unantastbar.”

Was sagt der Artikel 1 Absatz 1 des Grundgesetzes?

Lesen Sie auch:  SoVD bemängelt deutsches Zeugnis vor UN: Handlungsbedarf!

– “Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.”

Was bedeutet dies für den SoVD?

– Der SoVD sagt, dass die AfD die Menschen abwertet, die keine “deutsche Identität” haben.
– Der SoVD glaubt, dass die AfD will, dass Hilfe und Solidarität nur für Menschen “innerhalb unseres Volkes” gelten sollen.

Was sagt die Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier?

– Michaela Engelmeier betont: Die AfD ist ihrer Meinung nach nicht wählbar – auch nicht aus Protest.
– Sie ruft dazu auf, eine demokratische Partei zu wählen und keine Partei wie die AfD, die gegen die demokratische Grundordnung steht.

Wer kann bei Fragen helfen?

– Pressekontakt des SoVD:
– Peter-Michael Zernechel, Pressesprecher
– Stralauer Str. 63, 10179 Berlin
– Tel.: 030/72 62 22 333
– Fax: 030/72 62 22 328
– E-Mail: pressestelle@sovd.de
– Twitter: @sovd_bund

Zusammenfassung:

– Der SoVD ist gegen die AfD, weil diese rechtsextreme Positionen hat.
– Der SoVD ruft dazu auf, demokratische Parteien zu unterstützen und nicht die AfD zu wählen.
– Der SoVD steht für die Werte Toleranz und Solidarität und schützt die Würde jedes Menschen.

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Die AfD ist nicht wählbar - auch nicht aus Protest

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

114 Millionen Menschen auf der Flucht: Rekordzahlen erreichen Krisenlevel

Dramatische Zunahme der weltweiten Flüchtlingskrise fordert dringende Hilfe

Bonn (ots) – Die Zahl der weltweit Geflüchteten hat laut dem UNHCR im September 2023 die Rekordmarke von 114 Millionen Menschen erreicht – darunter erschreckende 43,3 Millionen Kinder. Diese alarmierende Statistik, die sich seit 2013 nahezu verdoppelt hat, ist eine direkte Folge von gewaltsamen Konflikten, Kriegen und den Folgen der Klimakrise. Besonders dramatisch ist die Situation der rund 75,9 Millionen Binnenvertriebenen, die innerhalb ihrer eigenen Länder auf der Flucht sind. In dieser prekären Lage leistet "Aktion Deutschland Hilft" humanitäre Unterstützung bei 178 Projekten weltweit, um das Überleben und die Zukunftsperspektiven von Millionen Betroffenen zu sichern.

Jetzt lesen »

Apothekenreform: Risiko für Arzneimittelversorgung

Berlin (ots) – In einem heute veröffentlichten Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) wird der lange erwartete Referentenentwurf für das "Gesetz für eine Apothekenhonorar- und Apothekenstrukturreform" des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) vorgestellt. Gabriele Regina Overwiening, Präsidentin der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, kritisiert den Entwurf scharf: "Er bedroht die Arzneimittelversorgung der Menschen und ist ein Rückschritt in der apothekerlichen Tätigkeit." Besonders problematisch sei laut Overwiening, dass Apotheken künftig auch ohne fachkundige Apotheker Medikamente abgeben dürften, was nicht nur auf große Bedenken trifft, sondern als ein schwerer Tabubruch gesehen wird.

Jetzt lesen »

Erneuter Baustopp für Gasbohrungen vor Borkum erfolgreich

Den Haag, 12. Juni 2024 – Ein Triumph für Klima- und Naturschutz:
Das höchste niederländische Gericht in Den Haag hat erneut den Baustopp für die umstrittenen Gasbohrungen vor Borkum verlängert. Nach einem Eilantrag der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und ihrer Partner dürfen bis zur finalen Entscheidung keine Arbeiten erfolgen. Diese Entwicklung bedeutet einen erheblichen Sieg für den Schutz des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer und das maritime Ökosystem. Die DUH fordert nun die niedersächsische Landesregierung auf, keine Genehmigungen mehr zu erteilen und bereits bestehende zu widerrufen.

Jetzt lesen »

ZIA-Innovationsradar 2024: Bewerbungsphase für kreative Ideen gestartet

Bewerbungsphase für ZIA-Innovationsradar 2024 gestartet

Berlin, 12. Juni 2024 – Startschuss für das ZIA-Innovationsradar 2024: Der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V., lädt ab sofort Startups, etablierte Unternehmen sowie Städte und Gemeinden ein, ihre Best-Practice-Innovationen einzureichen. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 11. August 2024. „Kreative Ideen transformieren unsere Branche“, betont Aygül Özkan, Hauptgeschäftsführerin des ZIA. Mit KPMG als neuem starken Partner setzt der Wettbewerb auf wegweisende Lösungen, die die Zukunft der Immobilienwirtschaft gestalten sollen. Die herausragendsten Innovationen werden am 12. November 2024 auf dem ZIA-Innovationskongress in Berlin prämiert.

Jetzt lesen »

FREIE WÄHLER verlangen verpflichtendes Gesellschaftsjahr

Noch keine 1:1 Übernahme, trotzdem Einführung: Am 12. Juni 2024 äußerte sich Joachim Streit, zukünftiger Europaabgeordneter der FREIEN WÄHLER, zum neuen Konzept einer Wehrpflicht und einem verpflichtenden Gesellschaftsjahr. Junge Menschen sollen so die Möglichkeit erhalten, der Gesellschaft und dem Staat aktiv etwas zurückzugeben. Eine Maßnahme, die laut Streit, den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und die Demokratie festigen soll. Verteidigungsminister Pistorius’ Entscheidung für ein neues Wehrpflichtmodell bekommt breite Unterstützung – und fordert zugleich eine Erhöhung des Wehretats sowie bessere Arbeitsbedingungen in der Bundeswehr.

Jetzt lesen »

DLRG Trophy: 200 Rettungsschwimmer starten in Haltern am See

DLRG Trophy 2024: Über 200 Rettungsschwimmer treten in Haltern am See an

Am 15. Juni verwandeln mehr als 200 Rettungssportler der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) das Strandbad im Halterner Stausee in eine Arena voller Wettkampfatmosphäre. Zu Beginn der DLRG Trophy 2024 werden Athleten aus 25 verschiedenen Vereinen um den begehrten Tagessieg kämpfen. Besonderes Augenmerk gilt den Titelverteidigern aus Lüneburg sowie starken Teams aus Harsewinkel und Halle an der Saale. Besucher sind herzlich eingeladen, die spannenden Wettbewerbe mitzuerleben und die Sportler lautstark zu unterstützen.

Jetzt lesen »

BGA kritisiert Ausgleichszölle auf chinesische E-Autos

Berlin (ots) – 12. Juni 2024 – Das brisante Thema der EU-Zölle auf chinesische Elektroautos sorgt für hitzige Debatten. Dr. Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), lehnt politisch motivierte Maßnahmen zur Abschottung des EU-Marktes entschieden ab und warnt vor den weitreichenden Konsequenzen solcher Entscheidungen. Vorläufige Ausgleichszölle könnten Gegenmaßnahmen auslösen und unbeteiligte Unternehmen in Mitleidenschaft ziehen. Jandura fordert zudem mehr Transparenz und eine ernsthafte Prüfung, ob zusätzliche Zölle die gesamten Interessen der EU vertreten oder nur protektionistische Ziele verfolgen. Er betont die Notwendigkeit neuer Freihandelsabkommen, wie beispielsweise das lange erwartete MERCOSUR-Abkommen, um den Handel zu erleichtern und protektionistischen Tendenzen weltweit entgegenzuwirken.

Jetzt lesen »

PKV wächst stark: Fast jeder zweite ist privatversichert

Berlin (ots) – Inmitten wirtschaftlicher Unsicherheiten verzeichnet die Private Krankenversicherung (PKV) ein beachtliches Wachstum: Die Anzahl der Versicherungen stieg im vergangenen Jahr um 432.700 auf beeindruckende 38,3 Millionen. „Fast jeder zweite Bundesbürger ist nun privatversichert," verkündete Thomas Brahm, Vorsitzender des PKV-Verbandes, auf der Jahrestagung in Berlin. Besonders bemerkenswert sei auch der Zuwachs bei den Zusatzversicherungen und der Trend, dass immer mehr Menschen von der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zur PKV wechseln. Mit diesen Entwicklungen unterstreicht die PKV ihre Rolle als stabiler Partner für eine umfassende gesundheitliche Vorsorge.

Jetzt lesen »

Pharmatempo für Gen- und Zelltherapien erhöhen

Berlin (ots) – Am 12. Juni 2024 wurde ein entscheidender Meilenstein für die deutsche Gesundheitsforschung erreicht: Die Nationale Strategie für Gen- und Zelltherapien (GCT) wurde an die Bundesregierung übergeben. Dr. Kai Joachimsen, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), betont die Bedeutung einer zügigen Umsetzung im Rahmen der Pharmastrategie, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit konkreten Maßnahmen in Kooperation mit Wissenschaft, Wirtschaft und Politik sollen Deutschlands Stärken im Bereich der innovativen Therapien ausgebaut und die Versorgung schwerkranker Patienten verbessert werden.

Jetzt lesen »

„Psychotherapie-Kongress in Berlin: 1.500 Experten erwartet“

Berlin, 12. Juni 2024 – Heute beginnt der 3. Deutsche Psychotherapie Kongress (DPK) im Estrel Congress Center Berlin unter dem Motto „Licht und Schatten“. Mehr als 1.500 Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Politik werden erwartet, um über die neuesten Erkenntnisse in der psychotherapeutischen Forschung zu diskutieren. Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach übernimmt auch dieses Jahr die Schirmherrschaft. Der Kongress, der verschiedene Formate wie Symposien, Round Tables und Workshops umfasst, zielt darauf ab, die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu verbessern. Besondere Beachtung finden dabei berufspolitische Panels, die sich mit den Herausforderungen in der Ausbildung und Versorgung beschäftigen. Alle Veranstaltungen sind sowohl vor Ort als auch per Livestream zugänglich, was eine umfangreiche Teilnahme ermöglicht.

Jetzt lesen »

Geheimpreise: Milliardenverluste belasten Gesundheitsversorgung

Am 12. Juni 2024 warnte Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, während einer Anhörung im Gesundheitsausschuss eindringlich vor drohenden Mehrkosten in Milliardenhöhe für die gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Grund hierfür seien geheime Erstattungsbeträge, die laut Reimann nicht nur signifikante Kostensteigerungen zur Folge hätten, sondern auch die wirtschaftliche Arzneimittelversorgung erschweren würden. Sie kritisierte den aktuellen Gesetzesentwurf zum Medizinforschungsgesetz als unzureichend und prognostizierte immense finanzielle Belastungen für die Beitragszahlenden der GKV, ohne dass ein entsprechender Nutzen in der Versorgung ersichtlich sei.

Jetzt lesen »

Keine Steuersorgen trotz Rentenerhöhung ab Juli 2024

Am 1. Juli 2024 steht eine bedeutende Rentenerhöhung von 4,57 Prozent bevor, die viele Rentnerinnen und Rentner veranlassen könnte, erstmals eine Steuererklärung abzugeben. Doch diese Möglichkeit muss nicht zwangsläufig zu einer Steuernachzahlung führen. Die Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) klärt auf, unter welchen Bedingungen Rentner steuerpflichtig werden und welche Ausgaben sie geltend machen können – denn oft sind die Steuersorgen unbegründet. Erfahren Sie mehr über den Rentenfreibetrag, die Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung und wie Rentner ihre Steuerlast mindern können.

Jetzt lesen »

Kostenfreie DIN VDE 0132 für Feuerwehreinsätze online abrufbar

Kostenfreie Feuerwehrnorm für sichereren Umgang mit elektrischen Anlagen veröffentlicht

Berlin (ots) – Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) verkündet eine wichtige Neuerung: Die deutsche Norm DIN VDE 0132 "Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung im Bereich elektrischer Anlagen" steht ab sofort kostenfrei im Internet zur Verfügung. Diese maßgebliche Richtlinie, die essenzielles Wissen zu Mindestabständen bei elektrischen Anlagen sowie zu Elektromobilität, Lithium-Ionen-Energiespeichern und Photovoltaikanlagen enthält, ist jetzt direkt zugänglich. Dies stellt einen bedeutenden Fortschritt für Feuerwehrkräfte dar, wie der Branddirektor Björn Maiworm betont, da die Norm bislang verpflichtend nur über Lehrunterlagen verfügbar war. Die umfassende Verfügbarkeit dieser Informationen soll die Sicherheit und Effektivität im Einsatz deutlich erhöhen.

Jetzt lesen »

ver.di: Krankenhausreform für wohnortnahe, hochwertige Versorgung

Krankenhausreform gefordert: Ver.di drängt auf Qualität und Entökonomisierung

Am heutigen Mittwoch, den 12. Juni 2024, beginnt in Lübeck-Travemünde die Gesundheitsministerkonferenz, zu der die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) dringende Forderungen nach einer umfassenden Krankenhausreform erhebt. Im Mittelpunkt stehen eine wohnortnahe, hochwertige Versorgung und die Einlösung des Versprechens zur Entökonomisierung des Gesundheitswesens. Ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler betont die Notwendigkeit einer gerechten Einigung zwischen Bund und Ländern für bessere Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern und kritisiert die finanziellen Herausforderungen, die viele Kliniken an den Rand der Insolvenz treiben.

Jetzt lesen »

ver.di ruft zu neuem Streik in Bremerhavener Seehafen auf

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten der Seehäfen in Bremerhaven für Mittwoch, den 12. Juni 2024, zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Die Arbeitsniederlegung beginnt um 6:00 Uhr morgens und soll bis in den späten Abend andauern. Hintergrund des Streiks ist das Fehlen eines verhandlungsfähigen Angebots seitens der Arbeitgeber, vertreten durch den Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS). Ver.di fordert eine deutliche Erhöhung der Stundenlöhne, um den gestiegenen Lebenshaltungskosten gerecht zu werden, während der bisherige Verlauf der Verhandlungen ergebnislos blieb. Bereits in den vergangenen Tagen hatten Beschäftigte in Hamburg und Bremen ihre Arbeit niedergelegt, um Druck auf die Arbeitgeber auszuüben.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING