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ADAC-Tipps: So trotzen Autofahrer den hohen Spritkosten und sparen bares Geld – Fünf einfache Maßnahmen mit großer Wirkung

Hohe Spritkosten belasten derzeit viele Autofahrer in Deutschland. Der ADAC gibt fünf einfache Tipps, wie sich die Ausgaben im Alltag reduzieren lassen. Dazu gehören die richtige Fahrzeugvorbereitung, eine sparsame Fahrweise und strategisches Tanken. Auch der Wechsel zu E10 kann bei geeigneten Fahrzeugen bares Geld sparen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Reifendruck mindestens einmal im Monat prüfen und bei Bedarf um 0,2 bar erhöhen, um Verbrauch zu senken.
  • Unnötiges Gewicht und aerodynamische Hindernisse wie Dachboxen entfernen, um Kraftstoff zu sparen.
  • Vorausschauend und gleichmäßig fahren, früh hochschalten und im Rollen den Gang eingelegt lassen.
  • Tankstellenpreise vergleichen, Autobahntankstellen meiden und idealerweise kurz vor 12 Uhr mittags tanken.
  • E10 ist im Schnitt sechs Cent günstiger als Super E5 und für die meisten Benziner freigegeben.

– Fünf ADAC-Tipps sollen hohe Spritkosten reduzieren.
– E10 ist im Schnitt sechs Cent günstiger als Super E5.
– Günstigster Tankzeitpunkt ist kurz vor 12 Uhr mittags.

Hohe Spritpreise: ADAC sieht Sparpotenzial bei Fahrweise, Reifendruck und Tankzeit

Die Spritpreise in Deutschland bleiben nach Einschätzung des ADAC für viele Autofahrer eine spürbare Belastung. Der Club verweist darauf, dass sich die Kraftstoffkosten seit Wochen auf hohem Niveau bewegen und vor allem Vielfahrer die Folgen unmittelbar im Alltag merken.

Aus Sicht des ADAC lässt sich die finanzielle Belastung jedoch zumindest teilweise abfedern. Wer beim Fahren, beim Tanken und bei der Fahrzeugnutzung auf einige Grundregeln achtet, kann laufende Kosten senken. Der Club sieht dabei „VIEL POTENZIAL BEI GERINGEM AUFWAND / ACHTUNG BEI DER WAHL DER TANKSTELLE“.

Reifendruck, Gewicht und Fahrverhalten im Blick behalten

Ein Teil des Sparpotenzials beginnt laut ADAC schon vor der eigentlichen Fahrt. Wichtig sei vor allem der Reifendruck. „Mindestens einmal im Monat sollte der Reifendruck kontrolliert werden.“ Wenn kein gesonderter Eco-Wert angegeben ist, könne der Druck „um 0,2 bar erhöht werden, um den Rollwiderstand zu verbessern“.

Hinzu kommt nach Angaben des Clubs alles, was das Fahrzeug unnötig schwer oder weniger aerodynamisch macht. Nicht benötigte Dachboxen, Fahrradanhänger oder dauerhaft mitgeführte Gegenstände im Kofferraum erhöhen den Verbrauch und sollten entfernt werden, wenn sie nicht gebraucht werden.

Auch die Fahrweise selbst hat aus Sicht des ADAC erheblichen Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch. Empfohlen wird ein möglichst gleichmäßiges und vorausschauendes Fahren. Das senke nicht nur den Verbrauch, sondern reduziere auch das Unfallrisiko. Bei Fahrzeugen mit Handschaltung solle beim Beschleunigen früh hochgeschaltet werden, „meist bei ca. 2000 Umdrehungen pro Minute“.

Wer auf eine rote Ampel zufährt oder bergab rollt, sollte das Auto mit eingelegtem Gang ausrollen lassen. Nach ADAC-Angaben wird in solchen Situationen die Treibstoffzufuhr zum Motor deaktiviert. Zusätzlich verweist der Club auf die Kurzzeit-Verbrauchsanzeige vieler Fahrzeuge, mit der sich der aktuelle Verbrauch direkt beobachten lässt. Auch Energiesparreifen können nach ADAC-Angaben den Kraftstoffverbrauch senken.

Beim Tanken auf Preisvergleich und Zeitpunkt achten

Nach Darstellung des ADAC steckt weiteres Sparpotenzial in der täglichen Tankroutine. Preisunterschiede zwischen Tankstellen könnten die Kosten spürbar beeinflussen. Deshalb rät der Club, Preise vor dem Tanken zu vergleichen, etwa über Spritpreis-Apps.

Besonders deutlich fällt die Warnung vor dem Tanken direkt an der Autobahn aus. Dort seien die Preise in der Regel besonders hoch. Aus Sicht des ADAC sollte das Tanken an Autobahntankstellen deshalb die Ausnahme bleiben.

Für den richtigen Zeitpunkt nennt der Club ebenfalls eine klare Orientierung. Seit Einführung des sogenannten Österreich-Modells sei Tanken „meist um kurz vor 12 Uhr am Mittag“ am günstigsten. Hintergrund ist laut ADAC, dass dann vor der einzigen möglichen Preiserhöhung des Tages getankt wird. Gerade Berufspendler sollten demnach eher vormittags als abends tanken.

E10 bleibt aus Sicht des ADAC eine günstige Alternative

Bei Benzinern hebt der ADAC zudem den Preisvorteil von E10 hervor. Der Kraftstoff sei „im Schnitt sechs Cent günstiger“ als Super E5. Zugleich verweist der Club darauf, dass fast alle Fahrzeuge im aktuellen Bestand dafür freigegeben seien, statistisch aber nur jeder dritte Autofahrer zu E10 greife.

Als Faustregel nennt der ADAC alle Benziner, die nach 2011 verkauft wurden. Wer unsicher ist, sollte die Freigabe im Bordbuch oder an der Tankklappe prüfen. Zwar weist der Club darauf hin, dass mit E10 ein „minimaler Mehrverbrauch“ möglich ist. In ADAC-Tests habe dieser „bei etwa einem Prozent im Vergleich zu Super E5“ gelegen. Grundsätzlich ändere das jedoch nichts am Preisvorteil des Kraftstoffs.

Der ADAC verweist in diesem Zusammenhang auch auf andere Länder: In Österreich oder Frankreich sei E10 an vielen Tankstellen bereits Standard.

Hohe Kraftstoffpreise erhöhen die Relevanz kleiner Einsparungen

Wie angespannt die Lage an den Zapfsäulen ist, zeigt nach Darstellung des Ausgangstextes auch die Preisentwicklung Anfang Mai. Trotz eines seit dem 1. Mai 2026 geltenden Tankrabatts, bei dem die Steuern auf Diesel und Benzin für zwei Monate um jeweils rund 17 Cent pro Liter gesenkt wurden, blieb das Preisniveau hoch.

Nach Angaben des ADAC lag der Tagesdurchschnittspreis am 4. Mai 2026 für Super E10 bei 2,019 Euro pro Liter, für Diesel bei 2,101 Euro pro Liter. Vor diesem Hintergrund gewinnen auch kleinere Einsparungen im Alltag aus Sicht des Clubs deutlich an Bedeutung.

ADAC warnt vor Additiven und OBD-Steckern

Kritisch äußert sich der ADAC zu vermeintlichen Sparhilfen aus dem Internet. Dort kursierten viele Gerüchte über OBD-Stecker oder Additive, die den Verbrauch direkt senken sollen. Der Club rät davon ab und verweist darauf, dass solche Produkte nachweislich keine Auswirkungen auf den Spritverbrauch hätten.

Während sich OBD-Stecker laut ADAC eher als „blinkendes Spielzeug“ erwiesen hätten, verursachten Spritsparzusätze vor allem zusätzliche Kosten, ohne einen verlässlichen Nutzen zu bringen.

Mit seinen Hinweisen setzt der ADAC damit vor allem auf Maßnahmen, die sich ohne größere Umstellungen umsetzen lassen: Reifendruck prüfen, unnötigen Ballast vermeiden, vorausschauend fahren, Tankstellenpreise vergleichen und den Tankzeitpunkt bewusst wählen. Solange die Kraftstoffpreise hoch bleiben, können solche Routinen nach Einschätzung des Clubs helfen, die laufenden Ausgaben im Alltag zu begrenzen.

So wird aus vielen kleinen Handgriffen am Ende eine spürbare Ersparnis

Wenn Sprit dauerhaft teuer bleibt, hilft oft kein großer Befreiungsschlag, sondern eine kluge Routine. Wer einmal im Monat den Reifendruck prüft, unnötiges Gewicht aus dem Auto räumt und Tankstopps nicht erst im letzten Moment plant, nimmt dem Thema ein gutes Stück Stress. Gerade im Alltag summieren sich kleine Unterschiede schneller, als man denkt: ein paar Cent pro Liter hier, etwas weniger Verbrauch dort, dazu weniger spontane Umwege zur nächstbesten Tankstelle.

Praktisch ist deshalb eine einfache Drei-Punkte-Regel: Fahrzeug kurz durchsehen, Fahrten bündeln, Preise vorab checken. Das kostet nur wenige Minuten, bringt aber oft mehr als teure Wundermittel aus dem Netz. Auch ein Blick auf andere laufende Kosten lohnt sich in solchen Phasen, denn wer an der Zapfsäule genauer hinschaut, entdeckt häufig auch bei Strom, Mobilfunk oder Versicherungen stilles Sparpotenzial. Für genau solche Bereiche kann eine Sammlung mit finanzielle Vorteile im Alltag hilfreich sein, wenn es um mehr Planung und weniger Dauerbelastung im Monatsbudget geht.

Die nachfolgenden Informationen stammen aus einer aktuellen Pressemitteilung des ADAC e.V.

Weiterführende Quellen:

  • „Seit dem 1. Mai 2026 gilt ein Tankrabatt für zwei Monate, bei dem die Steuern auf Diesel und Benzin um jeweils rund 17 Cent pro Liter gesenkt wurden.“ – Quelle: https://www.zdfheute.de/wirtschaft/spritpreise-aktuell-diesel-benzin-tankpreise-spritpreis-entwicklung-deutschland-100.html
  • „Am 4. Mai 2026 lag der Tagesdurchschnittspreis für Super E10 bei 2,019 Euro/Liter und für Diesel bei 2,101 Euro/Liter (Stand: 4. Mai 2026).“ – Quelle: https://www.adac.de/news/aktueller-spritpreis/
  • „Mit Energiesparreifen können bis zu 0,5 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer gespart werden (Stand: ADAC Reifentest, laufend).“ – Quelle: https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/tipps-zum-tanken/sprit-sparen-tipps/

Update: Warum das Thema wichtig bleibt

Spritkosten treffen viele Autofahrer im Alltag – besonders Vielfahrer. Der ADAC zeigt deshalb, dass sich die Belastung nicht nur durch den Preis an der Tankstelle steuern lässt, sondern auch durch Routinen rund um Fahrweise, Reifendruck, Fahrzeuggewicht und die Wahl des Tankzeitpunkts.

Für Betroffene bedeutet das: Mit kleinen, regelmäßig umsetzbaren Schritten lassen sich laufende Kosten senken, ohne „Wundermittel“ aus dem Internet zu brauchen. Auch für Pendler kann die Planung der Tankroutine spürbar helfen, während Organisationen und Unternehmen mit viel Fahrzeugnutzung vor allem auf einfache Verhaltens- und Wartungsmaßnahmen setzen können.

Was Leserinnen und Leser jetzt wissen sollten

Wie oft sollte ich den Reifendruck prüfen?
Der ADAC empfiehlt mindestens einmal im Monat eine Kontrolle.

Welche Faktoren erhöhen den Verbrauch außer dem Fahrstil?
Unnötiges Gewicht und weniger aerodynamische Beladung wie dauerhaft mitgeführte Gegenstände oder Dachboxen können den Verbrauch steigern.

Wann ist tanken nach ADAC am günstigsten?
Als Orientierung nennt der ADAC „kurz vor 12 Uhr am Mittag“ nach dem sogenannten Österreich-Modell.

Lohnt sich E10 bei Benzinern?
Laut ADAC ist E10 im Schnitt etwa sechs Cent günstiger als Super E5; wer unsicher ist, soll die Freigabe im Bordbuch oder an der Tankklappe prüfen.

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