ADAC Stauprognose Osterferien 2026: Entspannung zum Ferienende, aber diese Strecken bleiben kritisch

Zum Ferienende in neun Bundesländern erwartet der ADAC für das Wochenende vom 10. bis 12. April ein insgesamt ruhigeres Verkehrsgeschehen als zum Ferienbeginn. Grund ist, dass sich viele Rückreisen bereits auf die Tage zuvor verteilen. Dennoch sind auf einzelnen Hauptstrecken und in Ballungsräumen weiterhin zeitweise Verzögerungen möglich.
ADAC Stauprognose Osterferien 2026: Entspannung zum Ferienende, aber diese Strecken bleiben kritisch

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– ADAC erwartet deutlich weniger Verkehr zum Ferienende in neun Bundesländern.
– Auf bestimmten Autobahnen und in Alpenregionen sind weiterhin Staus möglich.
– Grenzübergänge können durch Rückreiseverkehr und Kontrollen beeinträchtigt sein.

ADAC erwartet ruhigeres Wochenende auf den Autobahnen

Auf den deutschen Autobahnen dürfte es am Wochenende vom 10. bis 12. April deutlich entspannter zugehen als noch zum Start der Osterferien. Nach Einschätzung des ADAC geht das Verkehrsaufkommen spürbar zurück, weil in neun Bundesländern die Ferien enden und sich viele Rückreisen bereits auf die Tage vor dem letzten Ferienwochenende verteilen.

Der Automobilclub rechnet deshalb nicht mit flächendeckenden Behinderungen. In der aktuellen Stauprognose heißt es: „Lange Staus auf deutschen Autobahnen werden daher voraussichtlich ausbleiben. Auf einzelnen Rückreiserouten sind jedoch weiterhin zeitweise Verzögerungen möglich.“

Ferienende entlastet viele Strecken

Das Ferienende betrifft Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein. Damit fällt ein wesentlicher Treiber des Reiseverkehrs weg. Auch der Berufsverkehr unter der Woche dürfte laut ADAC etwas ruhiger ausfallen als sonst.

Noch nicht überall ist die Ferienzeit beendet: Im Saarland und in Thüringen dauern die Osterferien eine weitere Woche an. Entsprechend bleibt auf einzelnen Verbindungen weiterhin mit Rückreiseverkehr zu rechnen.

Diese Autobahnen bleiben anfällig für Verzögerungen

Trotz der insgesamt günstigeren Lage sieht der ADAC weiterhin Bereiche mit erhöhtem Staurisiko. Das gilt vor allem für Ballungsräume und stark frequentierte Fernverbindungen. Besonders betroffen sein können die Räume Berlin, Hamburg, Frankfurt, Stuttgart und München.

Als sensible Achsen nennt die Prognose unter anderem die A1, A3, A4, A5, A6, A7, A8, A9 und A44. Hinzu kommen Routen in Richtung Alpenraum, darunter A93, A95/B2, A96 und A99. Auch die Ringe um Berlin, Köln, Stuttgart und München bleiben aus Sicht des ADAC anfällig für Engpässe.

Baustellen und Sperrungen bleiben ein Risikofaktor

Zusätzliche Verzögerungen drohen dort, wo Baustellen oder besondere Störungen den Verkehrsfluss bremsen. Ein konkreter Belastungsfaktor ist in diesem Frühjahr die Sperrung der A81 am Engelbergtunnel bei Stuttgart nach Brandschäden. Nach Angaben der Autobahn GmbH des Bundes kann dies Umleitungen und Verzögerungen auf ohnehin stark beanspruchten Strecken verstärken.

Damit unterstreicht die Prognose, dass ein geringerer Ferienverkehr nicht automatisch freie Fahrt bedeutet. Gerade an bekannten Engstellen reichen einzelne Belastungsspitzen aus, um den Verkehr ins Stocken zu bringen.

Rückreiseverkehr auch aus dem Ausland relevant

Wer aus dem Ausland nach Deutschland zurückfährt, muss laut ADAC weiter mit höherem Verkehrsaufkommen rechnen. Auf vielen wichtigen Reiserouten in den Alpenländern sind weiterhin Osterurlauber unterwegs.

In Österreich betrifft das vor allem die West-, Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn. Auch die Fernpass-Route, der Raum Arlberg und wichtige Bundesstraßen im Alpenraum können zeitweise stark belastet sein. In der Schweiz gelten die Gotthard- und die San-Bernardino-Route als staugefährdet. Hinzu kommen mögliche Engpässe auf den Verbindungen zwischen Bern, Zürich, Basel und Chur.

Auch in Italien bleibt die Lage auf klassischen Reiserouten angespannt. Als Hauptbelastungspunkt nennt der ADAC die Brennerroute. Zudem können die Strecken zwischen Mailand und Bologna, Bologna und Florenz sowie Verona und Venedig zeitweise stark frequentiert sein.

Verzögerungen auch an Grenzen möglich

Nicht nur südlich von Deutschland ist mit mehr Verkehr zu rechnen. In den Niederlanden sorgt der Ausflugsverkehr rund um den Keukenhof für zusätzliche Belastung im Raum Amsterdam, Den Haag und Rotterdam. Auf den Hauptverbindungen aus Polen und Tschechien erwartet der ADAC ebenfalls verstärkten Rückreiseverkehr.

Gerade an Grenzübergängen sind Wartezeiten möglich. Das gilt auch für die Einreise nach Deutschland, wo Grenzkontrollen zu zusätzlichen Verzögerungen führen können.

Weniger Reiseverkehr, aber keine Entwarnung auf allen Strecken

Aus Sicht des ADAC ist das Wochenende insgesamt mit einer deutlich entspannteren Verkehrslage verbunden als der Ferienauftakt Ende März. Die bekannten Schwachstellen im Netz bleiben jedoch bestehen. Besonders auf großen Fernrouten, an Knotenpunkten in Metropolregionen sowie an Baustellen und Sperrungen sind weiterhin Verzögerungen möglich.

Die Prognose fällt damit insgesamt positiv aus, ohne einzelne Problemstrecken auszublenden: Lange Staus dürften weitgehend ausbleiben, auf stark belasteten Abschnitten und internationalen Rückreiserouten ist jedoch weiter mit zeitweisen Behinderungen zu rechnen.

Diese Meldung basiert auf einer Pressemitteilung des ADAC e.V.

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12 Kommentare

  1. Nette zusammenfassung, ADAC hat recht mit vorsichtiger prognose. Trotzdem leidet die reisenden wenn kontrollen an grenzuebergänge sind oder wenn in italien die Brennerroute stockt. Was sind eure erfahrungen mit langen warteschlangen an grenzen? Schaut auch /grenze/infos und /reisen/alpen-tipps

    1. Ich stand mal stunden an der grenze weil kontrollen waren, das war nervig. Besser plan und pufferzeit einbauen, und papier checken bevor los. Vielleicht sollte man mehr online infos geben zu wartezeiten /service/grenzwartezeit damit man planen kann.

    2. Manchmal hilft es auch regionale strecken zu nutzen statt hauptachsen, die sind zwar laenger aber oft schneller wenn stau auf A-routen. Ich nutz manchmal landstraßen oder ferienumfahrung, guckt mal /routen/landstrassen und /tipps/umfahrung

  2. Neutral gesagt: der artikel erklärt gut das grundproblem, weniger ferienverkehr = weniger stau, aber engstellen bleiben. Ich wünschte die politik würde mehr in verkehrsplanung investieren statt nur warntafeln. Gibt’s ideen wie man Baustellenzeit besser plant? Siehe /politik/verkehrspolitik und /projekte/entlastung

    1. Da stimme ich zu, mehr investition waer sinnvoll, und besser koordinierte sperrungen, nicht alle bauen gleichzeitig. Manchmal sind umleitungen schlecht ausgeschildert und das macht alles schlimmer. Vielleicht sollten kommunalverwaltungen besser zusammenplanen /kommunal/koordination

  3. Kurz und knapp: Ferienende entlastet ja, aber stau entsteht dennoch an engstellen wie A3 A5 A9 und an alpenzufahrten. Ich find die prognose realistisch, aber mehr live daten wären gut. Könnte die webseite mehr updates bringen? zb /live/stau oder /maps/traffic wäre hilfreich für leute unterwegs.

    1. Ja live daten sind wichtig, ich schau immer mein navii und dann noch ADAC seite, doch manchmal stimmt das nicht ganz. Baustellen info fehlt oft, und die sperrung vom Engelbergtunnel bringt umleitungen die keiner kennt. Gibt’s ne liste mit dauerbaustellen /baustellen/liste ?

    2. Ich fahre meist sehr früh vormittags weil dann weniger ruckreisverkehr is, klappt zwar nicht immer, aber hilft oft. Auch wenn die ADAC prognose sagt „weniger stau“ bleibt achtsam bei ringen und feriengebieten. Tipp: lokale radios und /service/verkehrsfunk anhören.

  4. Guter überblick vom ADAC, trotzdem glaub ich nicht das alles frei wird nur weil Ferienende is. Die Ringe um Berlin und München blei´ben eng, und Grenzübergänge könnens auch noch verzögern. Wer fährt oft über die Alpen, habt ihr erfahrungen oder bessere zeiten? Siehe auch /news/grenzverkehr und /tipps/reiseplanung

    1. Stimmt mit den ringe um stadtzenter, manchmal ist morz früh losfahren besser, aber ich vergesse immer zeitig. Die ADAC karte hilft zwar, abe rman soll auch baustellen seite checken /baustellen/aktuell sonst bleibt man stehn. Wer nutzt noch die B-routen statt autobahn?

    2. Ich war letztes jahr über die Brennerroute, das war zäh weils viel auslandrückkehrer gab. Vielleicht is nachts fahren ne idee, oder ferienfreie tage wählen. Noch ein link mit alternativen: /routen/alternativen und /service/stauinfo falls jemand nachschauen will.

  5. Danke für den text. Ich find das mit dem Ferienende auf den Autobahnen schon nachvollziehbar, aber die A81 und der Engelbergtunnel sind noch ne Baustelle die viel verkehr macht, und die Brennerroute bleibt voll. Hat wer tipps für alternative routen oder zeitfenster? Mehr dazu auch auf /verkehrsnews/stau-prognose-adac und /routen/alpen

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