ADAC Stauprognose 16.-18. Januar 2026: Entspannte Lage, aber Winterwetter und Staugefahr in Richtung Alpen

Der ADAC rechnet am Wochenende (16. bis 18. Januar) mit einer insgesamt entspannten Verkehrslage auf Deutschlands Autobahnen. Allerdings können winterliche Straßenverhältnisse regional zu Verzögerungen führen, und in Richtung Alpen ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Am 16.-18. Januar 2026 erwartet der ADAC eine insgesamt entspannte Verkehrslage mit regionalen winterlichen Verzögerungen.
  • Erhöhtes Verkehrsaufkommen und Staugefahr bestehen besonders in Richtung Alpen an Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag.
  • Das Timmelsjoch ist winterbedingt gesperrt, was zu mehr Verkehr auf Ausweichrouten führt.
  • Glatteis durch Tief 'Gunda' am 12. Januar erhöhte das Unfallrisiko und verursachte Verkehrsbehinderungen.
  • Reisende sollten aktuelle Wetter- und Verkehrsinformationen beachten und Zeitpuffer einplanen.

– ADAC prognostiziert entspannte Verkehrslage in Deutschland vom 16. bis 18. Januar.
– Winterwetter und Wintersportverkehr können regional zu Staus in Richtung Alpen führen.
– Stichprobenartige Grenzkontrollen und witterungsbedingte Behinderungen sind möglich.

Entspanntes Verkehrswochenende trotz winterlicher Risiken an den Feiertagen

Der ADAC rechnet am dritten Januar-Wochenende insgesamt mit einer entspannten Verkehrslage auf den deutschen Autobahnen. Laut der aktuellen Stauprognose (Stand: 12.01.2026, ADAC Pressemeldung) ist der Berufs- und Reiseverkehr vergleichsweise gering, sodass größere Staus voraussichtlich ausbleiben, sofern das Wetter mitspielt. Die Prognose basiert auf dem dritten Januar-Wochenende, das insgesamt eine moderate Reisestruktur aufweist, allerdings können winterliche Wetterbedingungen regional für Verzögerungen sorgen.*

Wetterbedingt bleibt die Verkehrssituation fragil

Wettereinflüsse wie Schneefälle, Glätte und winterliche Straßenverhältnisse können die Fahrt deutlich verlangsamen und in manchen Regionen für Behinderungen sorgen. Diese Risiken gelten unabhängig von der erwarteten insgesamt entspannten Verkehrslage. Daher sollten Reisende eine flexible Planung einhalten und die aktuellen Verkehrsmeldungen beachten.*

Bereits jetzt erhöhte Verkehrsbelastung in Richtung Alpen

Der ADAC weist darauf hin, dass „insbesondere am Freitagnachmittag, am Samstagvormittag sowie am Sonntagnachmittag mit erhöhtem Verkehrsaufkommen in Richtung Alpen und bei der Rückreise gerechnet werden“ (Stand: 12.01.2026). Die meisten Wintersportlerinnen und Wintersportler nutzen die Autobahnen in den Alpenländern an diesen Tagen. Das Verkehrsaufkommen auf den wichtigsten Routen wird in den Vormittags- und späten Nachmittagsstunden am höchsten erwartet.*

Lesenswert ist außerdem ADAC Stauprognose 23.-25. Januar 2026: Ruhiges Wochenende, aber Staugefahr Richtung Alpen.

Staugefährdete Strecken in Deutschland

Im Hinblick auf die Fahrtstrecken in Deutschland nennt der ADAC die folgenden Abschnitte, die verstärkt von Verkehrsberuhigung oder Staus betroffen sein könnten:

  • A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg – Lübeck
  • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
  • A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau – Linz
  • A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe – Dresden – Görlitz
  • A5 Darmstadt – Heidelberg – Karlsruhe – Basel
  • A6 Mannheim – Heilbronn
  • A7 Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Nürnberg – München
  • A10 Berliner Ring
  • A12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
  • A27 Bremen – Bremerhaven
  • A81 Singen – Stuttgart – Heilbronn
  • A93 Rosenheim – Kiefersfelden
  • A95 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A99 Autobahnring München

Wintersporturlaub im Alpenraum

In den Nachbarländern steigt die Nutzung der Autobahnen für Wintersportzwecke ebenfalls an. Während keine großflächigen Staus erwartet werden, könnten einzelne Strecken voll sein, vor allem an den Spitzenzeiten. Laut Prognose sind das:

  • Österreich: West-, Tauern-, Inntal-Autobahn, Fernpass-Route sowie Straßen zu Skigebieten
  • Schweiz: Gotthard-, San-Bernardino-Route und Zufahrten zu Skigebieten
  • Italien: Brenner-Route sowie Zufahrten ins Puster-, Grödner- und Vinschgau-Tal

An den Grenzen ist mit stichprobenartigen Kontrollen bei der Wiedereinreise zu rechnen. Besonders betroffen sind die Übergänge Suben, Walserberg und Kiefersfelden sowie die Übergänge bei der Ausreise nach Dänemark, den Niederlanden, Frankreich und Polen. Vor allem an Übergängen wie A4 Ludwigsdorf, A11 Pomellen, A12 Frankfurt (Oder) und A15 Forst ist mit Stau zu rechnen.*

Hinweise für sichere Fahrt bei winterlichen Bedingungen

Die winterliche Situation erfordert besondere Vorsicht: „Schneefälle und Glatteis sind auch in tieferen Lagen jederzeit möglich“, warnt der ADAC. Viele Alpenpässe, wie das Timmelsjoch, sind derzeit aufgrund von Wintersperren geschlossen.* Die Rettungsgasse ist bereits bei stockendem Verkehr zu bilden. In engen Baustellen sollte versetzt gefahren werden, mit genügend Abstand.*


Übersicht: Staugefährdete Strecken in Deutschland

  • A1 Köln – Dortmund – Münster – Osnabrück – Bremen – Hamburg – Lübeck
  • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
  • A3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau – Linz
  • A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe – Dresden – Görlitz
  • A5 Darmstadt – Heidelberg – Karlsruhe – Basel
  • A6 Mannheim – Heilbronn
  • A7 Hannover – Kassel – Fulda – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Nürnberg – München
  • A10 Berliner Ring
  • A12 Berliner Ring – Frankfurt (Oder)
  • A27 Bremen – Bremerhaven
  • A81 Singen – Stuttgart – Heilbronn
  • A93 Rosenheim – Kiefersfelden
  • A95 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A99 Autobahnring München

Weitere Informationen und aktuelle Verkehrsmeldungen sind beim ADAC verfügbar.*

Auswirkungen winterspezifischer Sperren und Glatteis auf den Straßenverkehr im Januar 2026

Bei winterlichen Straßenverhältnissen wirken sich Sperrungen und Glatteis erheblich auf die Verkehrslage aus. Im Januar 2026 führt die Sperrung des Timmelsjochs aufgrund der winterlichen Witterung zu höheren Belastungen auf benachbarten Routen, während eine überregionale Glatteis-Lage am 12. Januar das Unfallrisiko deutlich erhöht.*

Sperrung des Timmelsjochs: Mehr Verkehr auf Alternativrouten

Das Timmelsjoch ist bereits winterbedingt gesperrt (Stand: Anfang Januar 2026), was in der aktuellen Wintersaison typische Auswirkungen hat.* Diese Sperre betrifft vor allem die Alpenregionen und führt dazu, dass der Verkehr von und nach Italien, Österreich und der Schweiz auf andere Straßen ausweicht. Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer müssen mit einer verstärkten Belastung in den benachbarten Tälern und auf den Hauptverkehrsachsen rechnen, da sich die ursprünglichen Verbindungen zwischen Süd- und Nordalpinen verlagern.

Gefahren durch Glatteis: Tief 'Gunda' sorgt am 12. Januar für Verkehrschaos

Am 12. Januar 2026 führte das Tief 'Gunda' im Westen, der Mitte und im Süden Deutschlands zu einer landesweiten Glatteis-Lage.* Dieser Zustand entstand durch gefrierenden Regen, der die Straßen erheblich rutschfester machte und das Unfallrisiko signifikant steigerte.* Die glatten Straßen führten vor allem in ländlichen und bergigen Regionen zu erhöhter Gefahr für Unfälle, was zu Verkehrsbehinderungen und Verzögerungen führte. Die Witterungslage verlangt besondere Vorsicht beim Fahren, insbesondere bei niedrigen Temperaturen und bei Fahrten durch bergiges Gelände.

Bedeutung für die Alltagstauglichkeit

Die aktuellen Fakten zeigen, dass Sperrungen wie das des Timmelsjochs sowie witterungsbedingte Glatteisphänomene die Verkehrssicherheit beeinflussen. Während die Sperren mehr Verkehr auf alternative Routen umlenken, erhöhen Glatteislagen das Risiko für Unfälle signifikant. Beide Aspekte verdeutlichen, wie wichtig eine vorsichtige Fahrweise bei winterlichen Bedingungen ist, um Gefahren zu minimieren. Die präzisen Verfügbarkeiten und Sperrzeiten helfen Reisenden, ihre Routen entsprechend zu planen und sich auf die Witterung einzustellen, um sicher ans Ziel zu kommen.

Auswirkungen für Reisende und Ausblick: So gelingt die Planung in der Wintersaison

Für Berufspendler, Urlaubsfahrer und Tagesgäste ist es wichtig, stets aktuelle Informationen im Blick zu behalten. Wetterbedingte Behinderungen und zeitweise Sperrungen, insbesondere in Bergen und bei den Grenzen, können trotz insgesamt entspannter Verkehrslage zu Verzögerungen führen.

Um gut durch den Winter zu kommen, empfiehlt es sich, bei der Reiseplanung einige grundlegende Maßnahmen zu beachten* . Neben Routen-Checks sollten Fahrende regelmäßig die aktuelle Wetterlage prüfen und ausreichend Zeit einplanen, um unerwartete Verzögerungen abzufedern.

Hier drei praktische Tipps für die Reisetage:

  • Route vor Reisebeginn genau prüfen: Speziell bei Pass- und Straßenperren, die derzeit aufgrund von Wintersperren geschlossen sein können*.
  • Aktuelle Wetter- und Straßeninformationen beobachten: Besonders in den alpinen Regionen kann Schneefall und Glatteis den Verkehr stark beeinflussen*.
  • Zeitpuffer einplanen: Flexibilität schafft Sicherheit bei unerwarteten Verzögerungen durch Winterwetter oder Staus.

Die Situation bleibt wetterabhängig und kann sich kurzfristig ändern. In den kommenden Wochen ist es sinnvoll, regelmäßig Updates zu prüfen, um auf Änderungen vorbereitet zu sein*. Für konkrete Informationen zu Sperrungen und Verkehrsbedingungen bieten die jeweiligen Quellen der Wetter- und Verkehrsdienste eine zuverlässige Orientierung*.

Eine gelungene Reise im Winter erfordert Aufmerksamkeit und kurzfristige Anpassungen. Nach aktuellen Erkenntnissen bleibt die Wetterlage eine entscheidende Einflussgröße, weshalb eine flexible Planung und das Abwarten aktueller Meldungen stets zu empfehlen sind.

Die Informationen und Zitate in diesem Beitrag beruhen auf einer Pressemitteilung des ADAC e.V.

Weiterführende Quellen:

  • „Das Timmelsjoch ist bereits winterbedingt gesperrt (Stand: Anfang Januar 2026), was das Staurisiko auf verbleibenden Routen in die Wintersportgebiete erhöht.“ – Quelle: https://trans.info/de/adac-stauprognose-2026-447446
  • „Tief ‚Gunda‘ führte am 12. Januar 2026 zu überregionaler Glatteis-Lage durch gefrierenden Regen im Westen, Mitte und Süden Deutschlands, was das Unfallrisiko erhöht.“ – Quelle: https://www.adac.de/news/glatteis-deutschland-verkehrschaos-2026/

Update: Warum das Thema wichtig bleibt

Winterliches Reisechaos entscheidet sich oft nicht im Vorausplan, sondern vor allem an Wetter und Spitzenzeiten. Auch wenn der ADAC am dritten Januar-Wochenende insgesamt eine entspannte Verkehrslage erwartet, bleiben Schneefall, Glätte und einzelne Sperrungen ein echtes Risiko. Gleichzeitig kann sich das Verkehrsaufkommen in Richtung Alpen bereits an bestimmten Tagen und Tageszeiten deutlich erhöhen.

Für Reisende, aber auch für Anbieter von Ausflügen, Wintersport- und Veranstaltungsorganisationen heißt das: Planung braucht Puffer und ständige Lagebeobachtung. Organisationen wie Vereine oder Betriebe, die Fahrten und Dienstreisen organisieren, sollten Reisepläne so ausrichten, dass kurzfristige Umplanungen möglich sind. Für die Verkehrssicherheit wird zudem wichtig, dass alle Verkehrsteilnehmenden bei stockendem Verkehr konsequent die Rettungsgasse bilden und vorausschauend fahren.

Was Leserinnen und Leser jetzt wissen sollten

Wie kann es trotz „entspannter“ Lage zu Staus kommen?
Wetter und winterliche Straßenverhältnisse können regional Verzögerungen auslösen, auch wenn insgesamt weniger Verkehr erwartet wird.

Welche Tage und Zeiten sind besonders kritisch Richtung Alpen?
Laut Beitrag besonders der Freitagnachmittag, der Samstagvormittag sowie der Sonntagnachmittag – jeweils für Hin- und Rückreise.

Warum verlagert sich der Verkehr bei Sperrungen wie dem Timmelsjoch?
Wenn eine Verbindung gesperrt ist, weichen Fahrzeuge auf benachbarte Routen aus. Dadurch steigt dort die Belastung.

Wo bekomme ich kurzfristige Informationen für meine Route?
Eine passende Anlaufstelle können Fachstellen, Beratungsstellen oder zuständige Behörden sein; im Beitrag wird außerdem auf die jeweiligen Quellen der Wetter- und Verkehrsdienste verwiesen.

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