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ADAC Spritpreis-Analyse: Bremen und Brandenburg zahlen am meisten für Benzin und Diesel

Laut ADAC zahlen Autofahrer in Bremen und Brandenburg aktuell die höchsten Spritpreise in Deutschland. In Bremen kostet ein Liter Super E10 durchschnittlich 1,704 Euro, während Diesel in Brandenburg mit 1,681 Euro am teuersten ist. Die Daten basieren auf einer Momentaufnahme vom 13. November 2025.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Bremen und Brandenburg haben aktuell die höchsten Preise für Super E10 und Diesel in Deutschland.
  • Berlin und Saarland bieten die günstigsten Kraftstoffpreise für Super E10 und Diesel.
  • Dieselpreise in Berlin sind trotz niedrigerer Steuer fast so hoch wie Super E10-Preise.
  • Kraftstoffpreise schwanken regional stark und können innerhalb eines Tages bis zu 7 Cent variieren.
  • Verbraucher sollten Preise vor dem Tanken vergleichen und regionale Unterschiede beachten.

– Bremen und Brandenburg haben die höchsten Kraftstoffpreise in Deutschland.
– Berlin und Saarland bieten die günstigsten Preise für Super E10 und Diesel.
– Dieselpreise in Berlin liegen nur 0,3 Cent unter Super E10 trotz niedrigerer Steuer.

Tankkosten: Bremen und Brandenburg führen teures Ranking an

Die ADAC-Preiserhebung, Stand 13. November 2025, 11 Uhr, zeigt deutliche regionale Unterschiede bei den Kraftstoffkosten. Die Autofahrerinnen und Autofahrer in Bremen und Brandenburg müssen aktuell deutschlandweit die höchsten Preise beim Tanken bezahlen. Während Bremen mit 1,704 Euro je Liter Super E10 das Schlusslicht im Benzinranking bildet, liegt Brandenburg bei Diesel mit 1,681 Euro je Liter an letzter Stelle*.

Im Bundesländervergleich führt Berlin das Benzinranking mit 1,642 Euro je Liter Super E10 an, dicht gefolgt vom Saarland mit 1,644 Euro. Die Preisdifferenz zwischen günstigstem und billigstem Bundesland beträgt damit 6,2 Cent je Liter. Bei Diesel zeigt sich ein ähnliches Bild: Das Saarland hat – wieder einmal – die Nase vorn mit 1,605 Euro, während Brandenburgs Dieselpreis 7,6 Cent je Liter über diesem Spitzenwert liegt*.

Besonders auffällig ist die aktuelle Preisentwicklung in Berlin, wo Diesel in der heutigen Momentaufnahme nur noch 0,3 Cent günstiger als Super E10 ist – obwohl Diesel um rund 20 Cent je Liter niedriger besteuert wird*. Der ADAC sieht hier mehrere Ursachen: Der hohe Dieselpreis ist zwar auch auf die laufende Heizperiode und den dadurch erhöhten Bedarf an Heizöl zurückzuführen. Das Ausmaß des hohen Dieselpreises kann damit allein jedoch nicht erklärt werden, sondern dürfte ebenfalls dem Gewinnstreben der Mineralölkonzerne geschuldet sein.

Die Untersuchung basiert auf Daten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen (Stand: 13. November 2025, 11 Uhr). Als praktischen Rat für Verbraucher empfiehlt der ADAC: Die Autofahrerinnen und Autofahrer sollten vor dem Tanken die Kraftstoffpreise vergleichen und gezielt dort tanken, wo es am billigsten ist. Dabei kann die Spritpreis-App „ADAC Drive“ helfen, die stets die aktuellen Kraftstoffpreise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland anzeigt.

Kraftstoffpreise im Vergleich: Regionale Muster und zeitliche Schwankungen

Die ADAC-Auswertung vom 13. November 2025 zeigt eine klare regionale Verteilung der Tankkosten, doch andere Datenerhebungen zeichnen teilweise abweichende Bilder. Diese Unterschiede erklären sich durch verschiedene Erhebungszeitpunkte, Messmethoden und die natürliche Volatilität der Kraftstoffmärkte.

Längerfristige Analysen bestätigen grundsätzlich das Muster höherer Preise in bestimmten Regionen. Bereits im Juli 2024 zeigte sich, dass Kraftstoffpreise im Norden und Osten am höchsten ausfallen – bei Benzin betrug der Unterschied zwischen den Bundesländern damals bis zu sechs Cent, bei Diesel ein Cent weniger (Stand: 18.07.2024, Auto-Medienportal)*.

Regionale Unterschiede: Norden und Osten

Während der ADAC Bremen und Brandenburg als aktuell teuerste Bundesländer identifiziert, zeigen andere Erhebungen abweichende Rangfolgen. Die Plattform Regionalupdate ermittelte einen Monat zuvor genau das Gegenteil: Berlin und Bremen waren derzeit die günstigsten Bundesländer (Stand: 12.10.2025)*. Damals kostete Super E10 in Berlin durchschnittlich 1,620 Euro, während Diesel in Bremen bei 1,540 Euro lag. Gleichzeitig bestätigte diese Erhebung das Ost-Gefälle: In Sachsen (Benzin: 1,667 Euro) und Brandenburg (Diesel: 1,620 Euro) zahlten Verbraucher im Oktober am meisten.

Noch ältere Daten vom Juli 2025 weisen ebenfalls auf andere regionale Schwerpunkte hin: Im Saarland kostete Super E10 damals im Schnitt 1,607 Euro, in Berlin 1,628 Euro (Stand: 17.07.2025, Brennstoffhandel)*. Diese Verschiebungen verdeutlichen, wie dynamisch sich regionale Preisgefälle über mehrere Monate entwickeln können.

Tages- und Monats-Schwankungen

Die Volatilität der Kraftstoffpreise zeigt sich besonders deutlich im Vergleich zwischen Momentaufnahmen und längerfristigen Durchschnittswerten. Während der ADAC seine Werte als reine Momentaufnahme vom 13. November 2025, 11 Uhr, ausweist, liegen für denselben Monat deutlich höhere Durchschnittswerte vor: Im November 2025 lag der Tagesdurchschnittspreis für Diesel an der Tankstelle bei 1,65 Euro/Liter, für Super E5 bei 1,73 Euro/Liter (Stand: 11/2025, Dashboard-Deutschland)*.

Noch extremer wird der Unterschied bei der Betrachtung kurzfristiger Schwankungen: Am selben Tag wie die ADAC-Erhebung, ebenfalls am 13. November 2025, zeigte Benzinpreis.de gegen 11:21 Uhr deutlich andere Werte – Superbenzin kostete ca. 1,75 Euro, E10 ca. 1,69 Euro, Diesel ca. 1,64 Euro. Die Plattform wies zudem darauf hin, dass innerhalb eines Tages Preisunterschiede von bis zu 7 Cent auftreten können.

Diese Diskrepanzen zwischen verschiedenen Erhebungen verdeutlichen einen wichtigen Aspekt: Kraftstoffpreisvergleiche liefern stets Momentaufnahmen, die sich durch unterschiedliche Erhebungszeitpunkte, Tankstellennetzwerke und Aggregationsverfahren unterscheiden können. Verbraucher sollten daher regionale Rankings immer im Kontext des Erhebungsdatums und der Methodik betrachten.*

Bundesland Produkt ADAC (13.11.2025) Brennstoffhandel (17.07.2025) Regionalupdate (12.10.2025)
Berlin Super E10 1,642 € 1,628 € 1,620 €
Saarland Super E10 1,644 € 1,607 €
Bremen Super E10 1,704 €
Brandenburg Diesel 1,681 € 1,620 €
Bremen Diesel 1,540 €

So wirken sich Preisschwankungen auf Autofahrer aus

Die regionalen Unterschiede und täglichen Preisschwankungen an deutschen Tankstellen haben direkte finanzielle Auswirkungen auf alle Autofahrerinnen und Autofahrer. Innerhalb eines Tages können die Kraftstoffpreise um bis zu sieben Cent pro Liter schwanken* (Quelle: Benzinpreis.de, Stand: 13.11.2025). Diese Volatilität macht strategisches Tankverhalten zu einer lohnenden Gewohnheit.

Regionale Preisgefälle verstärken den Effekt noch. Während der Monatsdurchschnitt im November 2025 bei 1,65 Euro für Diesel und 1,73 Euro für Super E5 lag* (Quelle: Dashboard-Deutschland, Stand: 11/2025), zeigen sich zwischen den Bundesländern Unterschiede von bis zu 6,2 Cent bei Benzin* (Quelle: Regionalupdate, Stand: 12.10.2025). Wer im Norden oder Osten Deutschlands unterwegs ist, zahlt tendenziell mehr als im Süden oder Westen.

Diese Preisdynamik erfordert praktische Strategien:

  • Preise vor Fahrtbeginn überprüfen* (Quelle: benzinpreis.de, Stand: 13.11.2025)
  • Bei längeren Fahrten regionale Preisunterschiede berücksichtigen* (Quelle: auto-medienportal, Stand: 18.07.2024)
  • Größere Tankfüllungen zeitlich planen, wenn Tages-Schwankungen erwartet werden* (Quelle: dashboard-deutschland, Stand: 11/2025)

Bereits kleine Verhaltensanpassungen können sich über die Jahresfahrleistung spürbar auswirken. Wer die Preismuster kennt und berücksichtigt, behält die Kontrolle über seine Tankkosten – trotz der volatilen Märkte.

Kraftstoffpreise: Was Verbraucher jetzt wissen müssen

Die aktuelle Diskussion um regionale Preisunterschiede bei Benzin und Diesel wirft grundlegende Fragen zur weiteren Entwicklung auf. Zwei Aspekte verdienen dabei besondere Aufmerksamkeit: die kurzfristige Volatilität der Preise und die teils widersprüchlichen Ergebnisse verschiedener Erhebungsmethoden.

Die täglichen Schwankungen an deutschen Tankstellen bleiben erheblich. Laut benzinpreis.de zeigen sich selbst innerhalb eines Tages Preisunterschiede von mehreren Cent pro Liter (Stand: 13.11.2025). Diese Volatilität macht regelmäßige Preisvergleiche für Verbraucher unverzichtbar. Ergänzend dazu bieten Monatsdurchschnittswerte des dashboard-deutschland einen längerfristigen Einblick in die Preisentwicklung (Stand: 11/2025).

Unterschiedliche Erhebungen, verschiedene Ergebnisse

Die aktuelle Debatte wird durch divergierende Studienergebnisse verschiedener Institute geprägt. Während eine ADAC-Momentaufnahme vom 13. November 2025 konkrete Bundesländer-Rankings liefert, zeigen andere Erhebungen abweichende Muster. Das Regionalupdate vom 12.10.2025 identifizierte Berlin und Bremen als günstigste Tankstellen-Standorte, während brennstoffhandel.de in seiner Analyse vom 17.07.2025 wiederum andere regionale Schwerpunkte ausmachte. Bereits das auto-medienportal wies am 18.07.2024 auf die komplexe Datenlage hin.

Diese Unterschiede resultieren aus verschiedenen Erhebungszeitpunkten, methodischen Ansätzen und regionalen Fokussierungen. Sie unterstreichen, wie wichtig transparente Quellenangaben bei jeder Berichterstattung zu Kraftstoffpreisen sind. Verbraucher sollten daher stets prüfen, auf welcher Datengrundlage konkrete Preisempfehlungen basieren.

Für die weitere Beobachtung der Kraftstoffpreise empfiehlt sich ein mehrdimensionaler Ansatz: Neben täglichen Preisvergleichen lohnt der Blick auf monatliche Durchschnittswerte und die kritische Hinterfragung unterschiedlicher Studienresultate. Nur durch diese ganzheitliche Betrachtung lassen sich fundierte Einschätzungen zur künftigen Preisentwicklung treffen.

Die bereitgestellten Informationen und Aussagen beruhen auf einer Pressemitteilung des ADAC e.V.

Weiterführende Quellen:

  • „Die Kraftstoffpreise sind im Norden und Osten am höchsten, bei Benzin beträgt der Unterschied zwischen den Bundesländern bis zu sechs Cent. Bei Diesel ist es ein Cent weniger (Stand: 18.07.2024).“ – Quelle: https://www.auto-medienportal.net/artikel/tags/Kraftstoffpreise
  • „Ein Liter Super E10 kostet im Saarland im Schnitt 1,607 Euro, in Berlin 1,628 Euro (Stand: 17.07.2025).“ – Quelle: https://brennstoffhandel.de/index.php?content=news&cs_go=archiv&cs_id=12358
  • „Berlin und Bremen sind derzeit die günstigsten Bundesländer für Autofahrerinnen und Autofahrer an der Zapfsäule. Ein Liter Super E10 kostet in Berlin durchschnittlich 1,620 Euro, während Diesel in Bremen mit 1,540 Euro am preiswertesten ist. In Sachsen (Benzin: 1,667 Euro) und Brandenburg (Diesel: 1,620 Euro) hingegen zahlen Verbraucher derzeit am meisten (Stand: 12.10.2025).“ – Quelle: https://regionalupdate.de/2025/10/12/tanken-2025-berlin-und-bremen-am-guenstigsten-osten-teurer/
  • „Im November 2025 lag der Tagesdurchschnittspreis für Diesel an der Tankstelle bei 1,65 Euro/Liter, für Super E5 bei 1,73 Euro/Liter (Stand: 11/2025).“ – Quelle: https://www.dashboard-deutschland.de/indicator/tile_1667921381760
  • „Am 13.11.2025 gegen 11:21 Uhr kostete Superbenzin in Deutschland ca. 1,75 Euro, E10 ca. 1,69 Euro, Diesel ca. 1,64 Euro. Innerhalb eines Tages können Preisunterschiede von bis zu 7 Cent auftreten (Stand: 13.11.2025).“ – Quelle: https://www.benzinpreis.de/statistik.phtml
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