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ADAC Bundesländervergleich 2026: Hier ist Tanken am teuersten und günstigsten

Die Spritpreise in Deutschland sind infolge der Lage im Nahen Osten sprunghaft gestiegen. Wie ein aktueller ADAC-Bundesländervergleich zeigt, ist Tanken in Hessen und Brandenburg derzeit am teuersten, während das Saarland und Rheinland-Pfalz die niedrigsten Preise aufweisen. Die Unterschiede zwischen den Bundesländern sind jedoch aktuell etwas geringer als bei früheren Auswertungen.
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Das Wichtigste in Kürze

  • Spritpreise sind durch den Nahost-Konflikt stark gestiegen, mit regionalen Unterschieden von bis zu 6,8 Cent pro Liter.
  • Hessen und Brandenburg haben die höchsten Preise, Saarland und Rheinland-Pfalz die niedrigsten für Super E10 und Diesel.
  • Der Rohölpreis Brent stieg im März 2026 auf über 100 US-Dollar pro Barrel, was die Kraftstoffpreise beeinflusst.
  • Die Nähe zu Polen wirkt sich nicht einheitlich auf die Preise in angrenzenden Bundesländern aus.
  • ADAC empfiehlt Preisvergleiche vor dem Tanken und das Tanken am Abend zur Kostenersparnis.

– Saarland und Rheinland-Pfalz haben aktuell die niedrigsten Kraftstoffpreise in Deutschland.
– Hessen und Brandenburg weisen die höchsten Preise für Super E10 und Diesel auf.
– Die Preisdifferenz zwischen teuersten und günstigsten Bundesländern beträgt bis zu 6,8 Cent.

Spritpreise steigen deutlich – Südwesten bleibt im Ländervergleich am günstigsten

Die Spritpreise sind in Deutschland zuletzt spürbar nach oben geschnellt. Vor diesem Hintergrund zeigt ein neuer Bundesländervergleich des ADAC vom 12.03.2026, dass Autofahrerinnen und Autofahrer je nach Region weiterhin unterschiedlich stark belastet werden. Besonders teuer ist Tanken derzeit in Hessen und Brandenburg, während Saarland und Rheinland-Pfalz die günstigsten Werte aufweisen.

Der ADAC schreibt: „**Der Krieg im Nahen Osten hat in ganz Deutschland die Spritpreise sprunghaft ansteigen lassen, doch in manchen Bundesländern ist Tanken noch ein Stück teurer als im Rest des Landes.**“ Zugleich seien die aktuellen regionalen Unterschiede nach Angaben des Automobilclubs etwas kleiner als bei früheren Auswertungen.

Lesenswert ist außerdem ADAC Bundesländer-Ranking 2026: Saarland tankt am günstigsten – Preisunterschiede bis 9,9 Cent.

Bei Super E10 liegt Hessen an der Spitze der teuersten Bundesländer. Dort kostet ein Liter im Mittel 2,017 Euro. In Brandenburg sind es 2,012 Euro. Am günstigsten ist Super E10 im Saarland mit 1,969 Euro je Liter, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 1,973 Euro. Laut ADAC beträgt der Abstand zwischen Hessen und dem Saarland damit 4,8 Cent.

Beim Diesel ist Brandenburg das teuerste Bundesland mit 2,156 Euro pro Liter. Hessen folgt mit 2,136 Euro. Am günstigsten sind Rheinland-Pfalz und das Saarland, die sich mit 2,088 Euro je Liter den niedrigsten Durchschnittspreis teilen. Die Differenz zwischen Brandenburg und den beiden günstigsten Ländern liegt laut ADAC bei 6,8 Cent. Alle Werte sind eine Momentaufnahme vom 12. März 2026, 11 Uhr.

Warum die Preise bundesweit nach oben gehen

Die regionalen Unterschiede sind allerdings nur ein Teil des Bildes. Entscheidend ist auch, dass sich das allgemeine Preisniveau zuletzt deutlich erhöht hat.

Bereits mit Stand 27.02.2026 lag der Rohölpreis für Brent laut den vorliegenden Recherchedaten bei 72 US-Dollar je Barrel. Bis 02.03.2026 stieg er auf 80 US-Dollar je Barrel. Als Hintergrund wurde die Eskalation im Nahen Osten und die Sperre der Straße von Hormus genannt. Mit Stand 09.03.2026 überschritt Brent dann laut einem Bericht der Stuttgarter Zeitung die Marke von 100 US-Dollar je Barrel, verbunden mit dem Irankrieg und der Blockade der Straße von Hormus.

Vom Ölmarkt an die Zapfsäule

Parallel dazu zogen auch die Kraftstoffpreise im Bundesdurchschnitt an. Im Februar 2026 kostete Super E10 bundesweit im Mittel 1,760 Euro je Liter, das waren 2,1 Cent mehr als im Januar. Diesel lag im Monatsmittel bei 1,722 Euro je Liter und damit 3 Cent über dem Januarwert. Mit Stand 28.02.2026 wurden zudem Höchststände von 1,789 Euro je Liter für Super E10 und 1,754 Euro je Liter für Diesel genannt.

Zum Vergleich: Am 09.03.2026 lag der bundesweite Durchschnittspreis für E5-Benzin laut Stuttgarter Zeitung bereits bei 2,12 Euro je Liter. Die Werte sind allerdings nicht eins zu eins vergleichbar, weil sie unterschiedliche Kraftstoffsorten und unterschiedliche Stichtage abbilden. Sie zeigen aber in der zeitlichen Abfolge, wie stark sich das Preisniveau innerhalb kurzer Zeit nach oben bewegt hat, bevor der ADAC am 12.03.2026 seine Länder-Momentaufnahme veröffentlichte.

Warum der Südwesten oft günstiger ist als andere Regionen

Im aktuellen Vergleich fällt damit vor allem ein geografisches Muster auf: Im Südwesten ist Tanken derzeit günstiger, während es in Brandenburg und Hessen teurer ist. Der Befund gilt sowohl für Super E10 als auch für Diesel, wenn auch mit leicht unterschiedlicher Reihenfolge an der Spitze.

Auffällig ist dabei besonders der Blick auf die Regionen an der Grenze zu Polen. Der ADAC hält fest: „**Die Erhebung zeigt, dass die Nachbarschaft zu Polen, wo Tanken um einiges günstiger ist als in Deutschland, sich nicht im gleichen Maße auf die Preise in den drei benachbarten deutschen Bundesländern auswirkt.**“ Das zeigt sich im Ländervergleich deutlich: Brandenburg gehört zu den teuersten Bundesländern, Sachsen liegt bei Super E10 knapp hinter Rheinland-Pfalz auf dem dritten Platz und damit vergleichsweise günstig, Mecklenburg-Vorpommern befindet sich im Mittelfeld.

Der Vergleich macht damit vor allem eines sichtbar: Selbst bei benachbarten Regionen fällt das Preisniveau nicht einheitlich aus. Zugleich bleibt der Befund eine Momentaufnahme vom 12.03.2026, sodass sich Rangfolgen und Abstände im Tagesverlauf und an anderen Tagen wieder verändern können.

Was Autofahrer jetzt konkret tun können

Für Verbraucherinnen und Verbraucher bleibt der praktische Spielraum trotz des hohen Preisniveaus begrenzt, aber vorhanden. Der ADAC empfiehlt, Preise vor dem Tanken gezielt zu vergleichen und die günstigere Station anzusteuern. Außerdem spielt der Zeitpunkt eine Rolle: Wer eher am Abend tankt, zahlt laut ADAC oft weniger als in den Morgenstunden.

Die Grundlage des aktuellen Vergleichs ist breit: Der Automobilclub hat nach eigenen Angaben die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe erfassten Tankstellen ausgewertet und den 16 Bundesländern zugeordnet. Gerade deshalb eignet sich die Erhebung gut für einen bundesweiten Überblick. Sie ersetzt aber keinen Blick auf die aktuelle Situation vor Ort, weil die ausgewiesenen Werte ausdrücklich nur den Stand vom 12. März 2026, 11 Uhr abbilden.

Weiterführende Informationen zum Kraftstoffmarkt und zu aktuellen Preisen stellt der ADAC auf seiner Internetseite bereit.

Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen und Zitate stammen aus einer Pressemitteilung des ADAC e.V.

Weiterführende Quellen:

Update: Warum das Thema wichtig bleibt

Spritpreise sind mehr als eine Momentaufnahme fürs Auto. Der Beitrag zeigt, dass regionale Unterschiede (bis zu 6,8 Cent) zwar spürbar sind, das große Preisniveau aber vor allem durch den Rohölmarkt getrieben wird – mit deutlichen Sprüngen beim Brent-Preis, ausgelöst durch die Lage im Nahen Osten und die Blockade der Straße von Hormus.

Für Autofahrerinnen und Autofahrer heißt das: Planen wird schwieriger, aber nicht unmöglich. Zudem wird klar, wie wichtig eine datenbasierte Transparenz ist, weil sich Rangfolgen täglich ändern können. Auch für Organisationen und die Verwaltung bleibt relevant, dass lokale Unterschiede nicht gleichmäßig sind – besonders an Grenzen zu Regionen mit abweichend günstigeren Preisen.

Was Leserinnen und Leser jetzt wissen sollten

Warum schwanken die Preise so stark zwischen Bundesländern?
Der Beitrag nennt sowohl das allgemein gestiegene Preisniveau (Rohölmarkt) als auch regionale Unterschiede, die je nach Ort unterschiedlich ausfallen.

Sind die Rangfolgen „heute“ schon verlässlich?
Nein. Der ADAC nennt ausdrücklich eine Momentaufnahme vom 12. März 2026, 11 Uhr – Abstände und Reihenfolge können sich wieder verändern.

Wie finde ich beim nächsten Tanken die günstigste Option?
Laut ADAC helfen gezielter Preisvergleich vor dem Tanken und die Auswahl einer günstigeren Station. Auch der Zeitpunkt kann eine Rolle spielen: eher am Abend zahlen viele oft weniger als morgens.

Welche Rolle spielt die Nähe zu Polen für die Preise?
Der Beitrag sagt, dass diese Nachbarschaft in den benachbarten deutschen Bundesländern nicht im gleichen Maße wirkt: Brandenburg bleibt teuer, während andere Länder vergleichsweise günstiger abschneiden.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag und die verwendeten Bilder können ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet worden sein.
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