– Fünf Hilfsorganisationen bekräftigen zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes Vielfalt und Demokratie.
– Sie lehnen Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt gegen Politiker sowie Einsatzkräfte ab.
– Aufruf: Alle können sich lokal in Organisationen für Toleranz und sozialen Zusammenhalt engagieren.
Fünf Hilfsorganisationen bekräftigen Engagement für Demokratie und Vielfalt zum 75. Grundgesetz-Jubiläum
Anlässlich des 75. Geburtstags des Grundgesetzes haben fünf bedeutende Hilfsorganisationen gemeinsam eine klare Botschaft formuliert: Der Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V., der Deutsche Feuerwehrverband e.V., die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und der Malteser Hilfsdienst e.V. betonen eindringlich ihr geschlossenes Eintreten für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft. Dabei rücken sie das Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt und Toleranz in den Mittelpunkt ihres Engagements.
In ihrer "Gemeinsamen Erklärung für eine vielfältige und demokratische Gesellschaft" unterstreichen sie ausdrücklich ihre Ablehnung gegenüber jeglicher Form von Diskriminierung und Ausgrenzung. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender gesellschaftlicher Spannungen betonen sie: „Gewalt gegenüber Politikerinnen, Politikern oder Einsatzkräften sowie jede Bedrohung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und Menschenwürde lehnen sie entschieden ab.“
Die Organisationen sehen sich selbst als wichtigen Teil einer vielfältigen Zivilgesellschaft und setzen sich mit ihren Diensten aktiv für die Stärkung des sozialen Zusammenhalts ein: „Wir verstehen uns als Teil einer vielfältigen, toleranten Zivilgesellschaft und stärken durch unsere Dienste den sozialen Zusammenhalt.“
Darüber hinaus laden sie alle Menschen, die diese Werte teilen, ausdrücklich ein, sich in ihren Reihen zu engagieren. Sie rufen dazu auf, gemeinsam vor Ort aktiv zu werden, um Solidarität zu zeigen und die Prinzipien von Demokratie, Toleranz und Menschenwürde konsequent zu leben. Ziel ist es, diese Werte nicht nur für die Gegenwart, sondern auch für die kommenden Generationen zu bewahren und zu fördern.
Damit senden die Hilfsorganisationen anlässlich des Jubiläums des Grundgesetzes eine wichtige und aktuell dringliche Botschaft: Sie stehen geschlossen für die Grundwerte der Demokratie ein und laden alle Bürger:innen dazu ein, sich diesem Engagement anzuschließen.
Warum Engagement für Demokratie gerade jetzt eine zentrale Rolle spielt
Das freiwillige Engagement für demokratische Werte gewinnt in einer Zeit wachsender Polarisierung, zunehmender Hate Speech und wiederholter Angriffe auf Einsatzkräfte eine besondere gesellschaftliche Bedeutung. Inmitten dieser Herausforderungen stärken Menschen, die sich aktiv für Demokratie einsetzen, das Fundament einer offenen und solidarischen Gesellschaft. Organisationen wie ASB, DLRG, Johanniter, Feuerwehr und Malteser übernehmen dabei eine Schlüsselfunktion: Sie vermitteln stabile Werte und prägen öffentliche Debatten maßgeblich.
Dieses Engagement ist nicht nur Ausdruck von gesellschaftlicher Verantwortung, sondern auch ein wirksamer Schutzschild gegen gesellschaftliche Spaltungen und die Erosion demokratischer Prinzipien. Gerade in Zeiten, in denen das Vertrauen in Institutionen und den respektvollen Umgang miteinander auf die Probe gestellt wird, übernehmen diese Organisationen konkrete Rolle als Wertevermittler und Verfechter von Zusammenhalt.
Gefahren für die Demokratie: Ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag
Das aktive Eintreten für Demokratie begegnet heute vielfältigen Herausforderungen. Die Zivilgesellschaft steht vor dem gesamtgesellschaftlichen Auftrag, extremen Tendenzen entschlossen entgegenzutreten und dabei den Dialog zu fördern. Freiwillige leisten einen unverzichtbaren Beitrag, indem sie sich in verschiedensten Bereichen engagieren und so Brücken bauen – ob bei Kriseninterventionen, Bildungsarbeit oder im Katastrophenschutz. Dieses Engagement wirkt dem zunehmenden Auseinanderdriften der Gesellschaft entgegen und stärkt den demokratischen Zusammenhalt.
Individuelles Engagement hat das Potenzial, Menschen zu verbinden und demokratische Kultur im Alltag erfahrbar zu machen. Es schafft Räume, in denen Respekt, Vielfalt und ein gemeinsames Verantwortungsgefühl wachsen können. Jedes Engagement ist ein aktives Zeichen gegen Ausgrenzung und für solidarisches Miteinander – es konkretisiert demokratische Grundwerte jenseits abstrakter Debatten und fördert eine lebendige Zivilgesellschaft.
Auf diese Weise trägt freiwilliges Engagement maßgeblich dazu bei, dass die Demokratie nicht nur ein abstraktes Konzept bleibt, sondern gelebte Realität wird. Es geht darum, dass jede und jeder Einzelne mitgestalten kann – gerade jetzt, wo der gesellschaftliche Zusammenhalt mehr denn je auf dem Spiel steht.
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Zum Geburtstag des Grundgesetzes: Gemeinsame Erklärung für Demokratie und Vielfalt
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