– Wachsende Sorge um Demokratiezustand in Deutschland durch Grundrechtsverletzungen und Angriffe auf offene Gesellschaft.
– DVV und rund 50 zivilgesellschaftliche Organisationen gründen Bündnis „Zusammen für Demokratie“.
– Bündnis kämpft langfristig gegen gesellschaftliche Spaltung und wachsenden Rechtsextremismus in Deutschland.
Einsatz für Demokratie: Warum der DVV im Bündnis „Zusammen für Demokratie“ aktiv ist
Eine wachsende Sorge um den Zustand der Demokratie prägt die aktuelle Nachrichtenlage in Deutschland. Beobachtungen deuten darauf hin, dass die Missachtung von Grundrechten und direkte Angriffe auf die offene Gesellschaft zunehmen. Vor diesem Hintergrund engagiert sich der Deutsche Volkshochschul-Verband (DVV) gemeinsam mit rund 50 zivilgesellschaftlichen Organisationen in dem Bündnis „Zusammen für Demokratie – Im Bund. Vor Ort. Für Alle“. Dieses Bündnis setzt sich für wesentliche gesellschaftliche Werte ein, mit dem Ziel, ein friedliches Zusammenleben in einer gesunden Umwelt zu fördern sowie gute Bildung, menschenwürdige Arbeitsbedingungen, angemessenen Wohnraum und freie Religionsausübung für alle Menschen in Deutschland zu sichern.
Der DVV bringt sein langjähriges Engagement gegen jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit ein und demonstriert so ein klares Bekenntnis zu Toleranz und Vielfalt. „*Wir kämpfen gemeinsam für die Wahrung der Grundrechte, die unsere Verfassung garantiert.*“ Diese Worte von Martin Rabanus MdB, Vorsitzender des DVV, verdeutlichen die politische Bedeutung dieses Zusammenschlusses für die demokratische Kultur. Der Einsatz für Demokratie ist dabei nicht auf einzelne Regionen oder Ebenen beschränkt: Er reicht von lokalen Gemeinschaften bis hin zur europäischen Ebene und zielt darauf ab, die menschliche Würde zu respektieren und zu schützen.
Volkshochschulen nehmen in diesem Gefüge eine besondere Rolle ein. Seit Jahrzehnten tragen sie mit ihren Bildungsangeboten für Erwachsene zu einer gerechteren und zukunftsfähigen Gesellschaft bei. Insbesondere die Programme zur politischen Bildung sind von unschätzbarem Wert, weil sie kritisches Denken fördern und so die Anfälligkeit für extremistische Ideologien verringern. Darüber hinaus sind Volkshochschulen unmittelbar in demokratische Prozesse ihrer Gemeinden eingebunden – ein Beleg für ihren unermüdlichen Einsatz für demokratische Prinzipien.
Mit dem Engagement im Bündnis „Zusammen für Demokratie – Im Bund. Vor Ort. Für Alle“ setzen der DVV und seine Partner ein deutliches Zeichen für ein demokratisches Miteinander. Dieses Engagement ist angesichts der aktuellen Herausforderungen und auch im bevorstehenden Superwahljahr 2024 von großer Bedeutung. Wie es auf der eigens eingerichteten Website heißt: „Diese Initiative unterstreicht das vitale Bedürfnis einer robusten demokratischen Kultur, die von Bildung, Vielfalt und Toleranz geprägt ist.“
Warum demokratisches Engagement heute wichtiger ist denn je
Demokratie befindet sich in einer Phase großer Herausforderungen: Politische Polarisierung, wachsender Populismus und eine zunehmende Entfremdung vieler Menschen von politischen Prozessen setzen dem gesellschaftlichen Zusammenhalt zu. In diesem Kontext gewinnt Demokratie-Engagement eine zentrale Bedeutung, um demokratische Werte zu verteidigen und weiterzuentwickeln. Zivilgesellschaftliche Initiativen und neue Bündnisse entstehen als Reaktion auf diese Entwicklungen – sie reagieren auf einen spürbaren Bedarf nach aktiver Mitgestaltung und Stärkung demokratischer Strukturen in allen gesellschaftlichen Bereichen.
Demokratie in der Bewährungsprobe: Ursachen und Konsequenzen
Die aktuellen Herausforderungen für die Demokratie lassen sich durch mehrere Faktoren konkretisieren:
- Verlust von Vertrauen in politische Institutionen und Parteien
- Verbreitung von Desinformation durch digitale Medien
- Soziale Ungleichheit und politische Teilhabe als Spannungsfelder
- Zunahme autoritärer Tendenzen im In- und Ausland
Diese Umstände führen zu einer Verunsicherung vieler Bürgerinnen und Bürger und schwächen das demokratische Fundament. Die Konsequenz ist eine verstärkte Notwendigkeit, demokratische Prinzipien nicht nur zu verteidigen, sondern auch aktiv und sichtbar zu leben.
Bildungseinrichtungen als Schlüsselakteure für gesellschaftlichen Zusammenhalt
Politische Bildung und Bildungsakteure spielen dabei eine unverzichtbare Rolle. Sie sind besonders befähigt, Verständnis für demokratische Prozesse zu fördern sowie die Fähigkeit zur politischen Urteilsbildung zu stärken. Schulen, Universitäten und andere Bildungseinrichtungen wirken als Orte, an denen Demokratie praktisch erfahrbar wird – hier können junge Menschen lernen, Verantwortung zu übernehmen und demokratische Werte zu leben. Zudem verhelfen sie zu einem besseren gesellschaftlichen Zusammenhalt, indem sie eine Plattform für Dialog und Austausch eröffnen.
Neue Bündnisse, die zivilgesellschaftliches Engagement und Bildungsarbeit zusammenführen, setzen genau hier an. Sie tragen dazu bei, demokratisches Bewusstsein zu verbreiten und nachhaltige Impulse für einen solidarischen gesellschaftlichen Zusammenhalt zu geben.
Der Blick in die Zukunft lässt erwarten, dass solche Kooperationen an Bedeutung gewinnen werden. Angesichts anhaltender gesellschaftlicher Spannungen und globaler Umbrüche wird die Stärkung von Demokratie und politischer Bildung eine zentrale Schlüsselrolle für die Stabilität und Entwicklung unserer Gesellschaft spielen. Die Mobilisierung und Vernetzung engagierter Akteure bleibt daher von höchster Relevanz.
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Neues „Bündnis Zusammen für Demokratie“: Mit rund 50 anderen zivilgesellschaftlichen …
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