4 Säulen der Vereinsidentität einfach erklärt

Vereinsidentität
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Welche Bereiche gehören zur Vereinsidentität?

Um die Vereinsidentität mit Leben zu füllen, gibt es das Corporate Design, das Corporate Behaviour, die Corporate Communication und die Corporate Culture. Nachfolgend wird genau erklärt, was die einzelnen Bereiche ausmacht. Es werden die Ziele aufgezeigt und mit welchen Mitteln diese erreicht werden können.

Corporate Behaviour – das Vereins-Verhalten

Unter Corporate Behaviour wird das Vereins-Verhalten verstanden. Hier werden die Verhaltensgrundsätze festgehalten und welches Leitbild der Verein verfolgt. Diese festgelegten Grundsätze sollten nach Möglichkeit von allen für ein einheitliches Bild umgesetzt werden.

In dem Vereinsverhalten wird zum einen festgelegt, wie das Verhalten der Vereinsmitglieder untereinander sein soll. Zum anderen wird auch das Verhalten nach außen definiert. Es gibt demnach Regeln für den Umgang zum Beispiel mit Sponsoren, berichtenden Medien und der breiten Öffentlichkeit. Die Vereinsmitglieder repräsentieren stets ihren Verein. Demnach gibt es auch Regeln, wie sie sich im Umgang mit Gegnern, Zuschauern gegnerischer Vereine oder Schiedsrichtern zu verhalten haben. Damit wird die Außenwirkung des Vereins gesichert. Und jedes Mitglied, genau wie der Vorstand und die Mitarbeiter müssen sich daran halten.

Beispiele für eine festgelegte Corporate Behaviour können unter anderem ein respektvoller und gleichberechtigter Umgang miteinander sein, eine stets offene Kommunikation oder aber auch der Umgang mit Kritik, eine demokratische Umsetzung von Entscheidungen, die dem allgemeinen Konsens des Vereins entspricht und das alle getroffenen Vereinbarungen und Verpflichtungen eingehalten werden müssen.

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Ziehen der Vorstand, die Mitarbeiter und alle Vereinsmitglieder an einem Strang, entsteht eine einheitliche Außenwirkung des Vereins. Das Ziel, langfristig Sympathien und dadurch weitere Mitglieder zu gewinnen, kann so umgesetzt werden.

Ein konsequent umgesetztes einheitliches Vereins-Verhalten sorgt dafür, dass der Verein in seiner Außenwirkung glaubhaft erscheint. Außerdem wirkt ein einheitliches Auftreten sympathisch und macht den Verein unverwechselbar.

Corporate Communication – die Vereins-Kommunikation

In den Richtlinien der Corporate Communication, also der Vereins-Kommunikation, werden die Regeln für eine einheitliche Kommunikation nach innen und nach außen festgelegt. So wird sichergestellt, dass die innere Kommunikation der Mitarbeiter und Mitglieder und die äußere zur Öffentlichkeit, potentiellen neuen Mitgliedern und Sponsoren fehlerfrei funktioniert. Des Weiteren können demnach die internen und festgelegten Vereinsgrundsätze sowie die -werte erfolgreich kommuniziert werden. Missverständnisse oder fehlerhafte Mitteilungen werden verhindert und sorgen für eine vertrauenswürdige Außenwirkung des Vereins.

Ziele einer einheitlichen Vereins-Kommunikation sind es, die Bekanntheit des Vereins zu steigern. Steigt die Bekanntheit, bekommt der Verein auch mehr Zulauf durch interessierte und potentiell neue Mitglieder. Auch die wichtige Suche nach Sponsoren wird mit einer einheitlichen Kommunikation und steigender Bekanntheit erheblich erleichtert. Durch einen Zuwachs an Mitgliedern und zunehmende Bekanntheit sowie namhafte Sponsoren festigt sich auch ein solides und positives Image immer weiter.

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Eine Corporate Communication nach außen besteht vor allem in der Kommunikation mit Medien und dem nicht zu unterschätzendem Social Media-Bereich. Auch bei Printwerbung, Veranstaltungen oder Aktionen ist eine einheitliche Sprache von grundlegender Bedeutung, um zu vermitteln, wofür der Verein steht und welche Normen und Werte er mit seiner Vereins-Kultur vertritt.

Nach innen wird eine Vereins-Kommunikation vor allem für Vereinszeitungen, Versammlungen oder bei Infomaterialien festgelegt. Wenn diese Art und Weise der Corporate Communication kontinuierlich und konsequent umgesetzt wird, so wirkt sich das mehr als positiv auf die Außenwirkung und auf das Image des Vereins aus.

Corporate Culture – die Vereins-Kultur

Die Corporate Culture oder auch Vereins-Kultur prägt den Verein maßgeblich. Hier werden die Werte und Normen, nach denen der Verein handeln möchte, festgelegt. Durch diese Definition der Überzeugungen lässt sich der Charakter des Vereins beschreiben. Hat dieser eine positive Außenwirkung, wirkt sich das unweigerlich positiv auf das Image des Vereins aus. Es ist durchaus möglich, dass sich daraus ein ansteigender Zulauf potentieller neuer Mitglieder entwickelt, was wiederum eine sehr gute Entwicklung für den Verein bedeutet.

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Bei der Vereins-Kultur handelt es sich um ein System, in welchem die Handlungswerte des Vorstandes, der Mitarbeiter und der Mitglieder genau definiert sind. Ziel ist es, dass sich alle mit dem Verein identifizieren können und so eine positive Grundstimmung geschaffen wird. Bei Konflikten weiß jeder auch sofort, woran er sich zu halten hat, was die Kommunikation erheblich erleichtert und für ein angenehmes Vereinsklima sorgt.

Die Vereinsidentität besteht aus vielen verschiedenen Bausteinen, die man richtig zusammenfügen muss, um erfolgreich zu werden. Natürlich stellt die Entwicklung dieser Bausteine durchaus einige Herausforderungen für die einzelnen Vereinsmitglieder, wie auch für den Vorstand und die Mitarbeiter dar. Die einheitliche Umsetzung verspricht jedoch wachsende Mitgliederzahlen, eine positive Grundstimmung innerhalb des Vereins und ein exzellentes Image nach außen. Die Erstellung einer einheitlichen Vereinsidentität wirkt sich demnach immer positiv auf die Entwicklung des Vereins aus.

Corporate Design – das Vereins-Erscheinungsbild

Lesen Sie hier die genauen Details in einem extra Beitrag.

Wikipedia zählt zur Corporate Identity noch weitere Bereiche: https://de.wikipedia.org/wiki/Corporate_Identity.