Vereine und das Ehrenamt: 30 häufigsten Fragen & Antworten

30 häufigsten Fragen & Antworten für Vereine & Ehrenämtler
Lesedauer: 8 Minuten
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Inhaltsübersicht

In diesem Beitrag wollen wir Ihnen die häufigsten Fragen und Antworten auf Google zum Thema Vereinsleben und Ehrenamt präsentieren.

Lesen Sie die wichtigsten Fragen und dazu auch Ihre Antworten.

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  1. Warum einem Verein beitreten?

    Einem Verein beitreten, dahinter steckt oftmals die Motivation sich aktiv in einem Verein zu engagieren. Grundsätzlich kann sich jeder, der einem Verein beitritt, sicher sein, dass sein Charakter auf eine besondere Art und Weise geschult wird. Ein weiterer Grund einem Verein beizutreten ist das Vereinsleben. Vereinsleben ist automatisch mit Zusammenhalt in Verbindung zu bringen. Dies gilt auch für schwierige Situationen und schwere Zeiten. Doch in einem Verein wird auch viel verlangt, wenn es zu einer ersten Krise kommt, nämlich Vertrauen, Offenheit und Kompromissbereitschaft.

  2. Was zeichnet einen guten Verein aus?

    Die meisten der Vereine verstehen sich als Solidargemeinschaft. Allerdings sind große Vereine eher „dienstleistungsorientiert“. Besonders solidarisch geprägt und stark leistungsorienteiert sind die sogenannten Einspartenvereine.Bei Mehrspartenvereinen ist der Zuwachs von Mitgliedern in der Regel größer als bei Einspartenvereinen, in denen eben auch darauf gesetzt wird, dass das einzelne
    Mitglied Leistung erbringt, was den Verein voranbringt bzw. bekanntmacht.

  3. Was ist wichtig in einem Verein?

    Ein Verein ist ein „Raum“ für das soziale Miteinander. In einem Verein können sich ohne Hürden Menschen unabhängig von Alter, Geschlecht, sozialer Schichtzugehörigkeit und Hierarchieebenen treffen und teilen ihre Interessen miteinander.

  4. Motivation von Vereinsmitgliedern. Wie funktioniert das?

    Als ein hervorragender Motivator in einem Verein gilt die Verantwortung, die jedes Mitglied eines Vereins gleichermaßen trägt. Es gibt natürlich Vereinsmitglieder, die mehr oder weniger Verantwortung tragen. Wenn die Vereinsmitglieder einem Vereinsmitglied regelrecht ihr Vertrauen aussprechen, gilt die zugleich als ein Zeichen der Wertschätzung und des allerhöchsten Vertrauens.

    Negative Aspekte gibt es auch. Werden zum Beispiel Aufgaben inklusive des einzig gewünschten Lösungswegs diktiert – und keine anderen Lösungswege offengehalten oder zugelassen – wirkt sich dies recht negativ auf die Motivation der Mitglieder aus. Gerade bei kleinen Vereinen lassen sich Mitglieder nur sehr ungern von oben herab sagen wie der Lösungsweg ist. Da jedes Mitglied eines Vereins in dem Sinne Verantwortung für den Verein trägt, ist es besser dass jemand, der im Verein mehr Verantwortung trägt als die anderen, das Ziel grob benennt und den Weg dorthin den Mitgliedern überlässt.

  5. Was einen Verein besonders macht.

    Vereine bieten nicht nur Zusammenhalt, sondern auch Geselligkeit. Wichtig ist, dass diese Geselligkeit jenseits der Wettkämpfe bzw. des Spielfelds auch gepflegt wird. Das heißt, es muss im Verein eine Gruppe von Mitgliedern gehen, die es organisieren, dass sich die Vereinsmitglieder regelmäßig treffen. Der Zusammenhalt in einem Verein lebt von der Geselligkeit der Vereinsmitglieder.

    Und die Geselligkeit macht den Verein schließlich aus. Eine Gemeinschaft in
    einem Verein entsteht erst, wenn in einem Verein ein gemeinsames Tun und Handeln auch abseits des Vereinsinhalts (Sport etc.) vorherrscht. Gemeinschaft umfasst zum Beispiel gemeinsame Grillfeste oder Ausflüge, zu denen alle Vereinsmitglieder eingeladen werden. Vergessen werden darf dabei nicht, dass ein Verein auch Dialogpartner für die örtliche Politik ist.

  6. Wozu gibt es Vereine?

    In Deutschland spielen Vereine eine sehr große Rolle für das gemeinschaftliche und tägliche Leben. Vereine ermöglichen es, dass Menschen mit gemeinsamen Interessen sich treffen und ihre Leidenschaft ausüben können. Zudem erfahren diese Menschen in einem Verein Gemeinschaft, die    nicht nur das Freizeitleben beeinflussen, sondern auch das Privatleben. Ausschlaggebend ist, dass Vereine dazu da sind, dass Menschen ihrer Leidenschaft nachgehen können – ungestört und mit anderen Gleichgesinnten – und Gemeinschaft und Geselligkeit erleben.

  7. Was einen guten Sportverein ausmacht.

    Vereine verstehen sich im Allgemeinen und Großen und Ganzen als Solidargemeinschaft. Große Vereine, die mehrere Sparten in sich vereinen, sehen sich als Verein in der Regel dahingehend, dass sie eher „dienstleistungsorientiert“ sein müssen. Man hilft sich zudem im Verein unter den
    Mitgliedern gegenseitig bzw. organisiert Hilfe und ist so vielseitig wie das Angebot, das im Verein abgedeckt wird.

    Die Einspartenvereine verstehen sich von ihrem Gemeinschaftssinn her eher als leistungsorientiert. Das heißt, dass vom Verein aus erwartet wird, dass jedes Mitglied sein Bestes gibt, um den Verein voranzubringen in der Liga bzw. dazu beizutragen, dass der Verein einen guten Ruf bekommt durch die Leistung des einzelnen Mitglieds. Es gibt auch Einspartenvereine, die solidarisch geprägt sind.

    Mehrspartenvereine erhalten mehr Zuspruch und verzeichnen in den letzten Jahren höheren Zuwachs an Mitgliedern als Einspartenvereine.

  8. Wie steht um die Zukunft von Vereinen?

    Für Vereine wird es immer schwerer neue Mitglieder zu finden. Typische Rekrutierungsorte für neue Vereinsmitglieder sind Kitas und Schulen, aber auch zunehmen Unternehmen.

    Der neue Trend geht allerdings dahin, dass sich die Zukunft von Vereinen – die auch aus der Mitgliederwerbung besteht – mehr und mehr in sogenannte Communitys verlagert. Es handelt sich hier nicht mehr um physische Kontakte, sondern Kontakte via Internet – eben über die Communityplattformen.

    Vereinsstrukturen sind dennoch zu erkennen, auch wenn diese mehr oder weniger als „aufgeweicht“ gelten oder zu verstehen sind und die altbekannten Vereinsstrukturen teilweise zu ersetzen beginnen. Die Treffen der Vereinsmitglieder findet nicht mehr physisch an einem bestimmten Ort statt, sondern virtuell in den sozialen Netzwerken.

    Der klassische Verein wird so zu einer Art informellen Gruppe, zum Beispiel um Sport zu treiben. In den sozialen Medien berichten die Mitglieder des „Vereins“ dann, was sie für Ergebnisse bzw. Erlebnisse haben bzw. hatten.

    Der Vorteil ist: Die Mitglieder des „Vereins“ sind zeitlich und örtlich unabhängig. Ein solches Vereinsleben können sich bisher nur wenige vorstellen. Viele Experten gehen allerdings davon aus, dass dies – auch bedingt durch Corona – die Zukunft von vielen Vereinen ist.

  9. Wo liegt der Sinn eines Vereins?

    Ein Verein übernimmt ehrenamtlich eine große Zahl von Aufgaben. Diese Aufgaben liegen im sozialen, kulturellen und natürlich im sportlichen Bereich. Darüber hinaus gibt es auch politische und gesellschaftliche Aufgaben, die Vereine übernehmen.

    Ein Verein ist zudem Dialogpartner für Politik. Man beschreibt Vereine auch als bürgerschaftliches Kraftzentrum. In einem Verein versammeln sich Menschen, die nicht nur eine sportliche oder anders gelagerte Leistung erbringen, sondern sich auch für und in ihrem Umfeld engagieren – und das in der Regel ehrenamtlich.

    Der Sinn eines Vereins liegt zudem darin, dass die bestimmten Talente eines jeden Mitglieds gefördert werden. Die Vereine nutzen zudem die Talente bzw. das Können ihrer Mitglieder, um in Ligen aufzusteigen bzw. bekannt zu werden.

  10. Bedeutung eines Vereins

    Vereine sind im Vereinsregister eingetragen. Ein Eintrag dort ist nur möglich, wenn der Verein nicht primär einen wirtschaftlichen Zweck verfolgt. Das heißt, ein ideeller Zweck muss hinter dem Verein stecken. Ein ideeller Zweck ist religiöser, wissenschaftlicher, künstlerischer, sportlicher, wohltätiger, geselliger oder ähnlicher und auf keinen Fall wirtschaftlicher Zweck.

  11. Vereinsleben gestalten. Was bedeutet das?

    Die Mitglieder in Vereinen sind Menschen, die viele Talente habe bzw. die Talente, die erforderlich sind, um in einem bestimmten Verein Mitglied zu werden bzw. die Talente haben, deren Sinn und Zweck von einem Verein es ist diese Talente zu fördern. Motivationen gibt es in einem Verein auch. Und zwar Motivationen für Vereinsmitglieder sich entsprechend im Verein bzw. für den Verein zu engagieren.

    Vereine können auch mit besonderen Bedürfnissen von Mitgliedern (Stichwort: Integration von Migranten und Behinderten) umgehen bzw. diese Mitglieder besonders fördern. Gemeinschaft und Geselligkeit gehört zu einem funktionierenden Vereinsleben natürlich auch dazu. Die Gestaltung des Vereinslebens umfasst dabei die Organisation des normalen Trainings, von Wettbewerben und von Festen und Ausflügen.

    Hinter der Gestaltung des Vereinslebens steckt damit eine anspruchsvolle Managementaufgabe. Ziel ist es bei der Gestaltung des Vereinslebens allen Ansprüchen, Bedürfnissen bzw. besonderen Bedürfnissen und Eigenheiten aller Vereinsmitglieder gerecht zu werden. Keine Stimme eines Vereinsmitglieds darf theoretisch ungehört bleiben.

  12. Ehrenamt – was ist das?

    Per Definition ist ein Ehrenamt eine Stellung in der Gesellschaft, die eine einzelne Person wahrnimmt, und zwar ohne dafür entlohnt zu werden. Das heißt: Für die geleistete Arbeit Stunde für Stunde für das Ehrenamt wird nicht bezahlt. Gutes tun, ohne dafür eine Gegenleistung zu verlangen – das ist die eigentliche Definition von Ehrenamt

  13. Ehrenamtliche Arbeit – was sprich dafür?

    Die ehrenamtliche Arbeit kann für den Einzelnen sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, was vom eigenen Freizeitleben und Familienleben abgekappt werden muss. Dies kann nur mit Einverständnis der gesamten einer Person geschehen, die sich ehrenamtlich engagiert. Eine ehrenamtliche Arbeit kann zudem emotional belastend sein.

    Es gibt inzwischen sogar Studien, die belegen, dass die Burn-Out-Rate unter ehrenamtlich Tätigen sehr hoch ist. Denn einen „Feierabend“ gibt es praktisch nicht. Der ehrenamtlich Tätige ist meist rund um die Uhr im Einsatz für die Sache. Von einem ehrenamtlichen Tätigen wird dabei erwartet, dass er immer abrufbar ist und aufgekommene Probleme löst.

  14. Engagement in der Gemeinde – Warum ist da so wichtig?

    In jeder Gemeinde ist ehrenamtliches Engagement sehr wichtig. Dem Ehrenamt wird in einer Gemeinde eine große Bedeutung zugeordnet. Dabei ist jeder Ehrenamtliche sprichwörtlich verantwortlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt der Menschen der Gemeinde. Neben dem Sinn und Zweck, dass ein Ehrenamtlicher Menschen mit gleichen Interessen zusammenhält und deren Leistung fördert und stärkt, hat der Ehrenamtliche auch die Aufgabe eine gewisse Verantwortung zu übernehmen für die Stärkung demokratischer Werte und Haltungen.

    Daher ist das Ehrenamt unerlässlich für eine individuelle Teilhabe, die gesellschaftliche Integration aller Gemeindemitglieder und letztlich auch für den Wohlstand der Gesellschaft der Gemeinde. Vor allem leisten Ehrenamtliche einen hohen Beitrag zum kulturellen Leben einer Gemeinde und sorgt für enge soziale Bindungen innerhalb der Gemeinde.

  15. Sollte jeder Erwachsener ein Ehrenamt übernehmen?

    Vom Gemeinschafssinn her wäre es gerecht bzw. sinnvoll, wenn jeder Erwachsener im Rahmen einer funktionierenden und tollen und Gemeinschaft ein Ehrenamt übernehmen würde.

    Jeder, der ein Ehrenamt ausübt, kann nämlich anderen dabei helfen zu erfahren, was eine tolle Gemeinschaft zu erfahren bedeutet. Darüber hinaus gibt jeder, der ein Ehrenamt ausübt anderen Menschen die Möglichkeit neue Menschen kennenzulernen, die die gleichen Interessen haben, den gleichen Sport treiben etc. und die Möglichkeit Freundschaften (fürs Leben womöglich) zu schließen. Dies ist auch für die meisten Menschen der Grund, warum sie ein Ehrenamt ergreifen und ausüben, in der Regel über Jahrzehnte. Darüber hinaus hat der Ehrenamtliche selbst in der Regel das Gefühl etwas für die Gemeinschaft zu tun und zu leisten und – um es einfach einmal so auszudrücken – etwas zu tun für die Welt.

  16. Wie wirbt man persönlich für einen Verein?

    In einem Verein gilt das „Niedrig-Kosten-Prinzip“. Aus diesem Grund sind alle Mitglieder und die Vorstände angehalten möglichst ohne Kosten für den Verein zu werben. Im Vergleich zu früher sind die Möglichkeiten heute viel größer geworden. Soziale Medien bieten Vereinen die Möglichkeit völlig kostenlos für sich zu werben.

    Zudem lassen sich Mitglieder und Interessenten ohne Kosten und große Kenntnisse im Online-Marketing auch über Newsletter und Bilder in sozialen Medien generieren. Veranstaltungen und entsprechende Veranstaltungsankündigungen können natürlich sehr hilfreich sein.

    Hier sind aber alle Vereinsmitglieder gefragt, die beabsichtigen neue Mitglieder willkommen zu heißen. Hintergrund ist bei allen Werbemaßnahmen: Interesse am Verein wecken

  17. Ehrenamtliche motivieren – wie funktioniert das?

    Motivation gehört zum Ehrenamt dazu. Denn wer sich ehrenamtlich engagiert, will in der Regel frei entscheiden können – weitgehend jedenfalls. Es handelt sich hier auch um eine Art von Vertrauensverhältnis, den man den Ehrenamtlichen gibt, die sich für den Verein engagieren.

    Es ist so, dass jemand das Vertrauens der übrigen Vereinsmitglieder ausgebrochen bekommt, dass dieser auf entsprechend motiviert ist. Nicht jeder Ehrenamtliche muss dabei alle Aufgaben in einem Verein erfüllen. In einem Verein können mehreren Ehrenamtlichen ihre eigenen Verantwortungsbereiche übertragen werden. Dies führt auch weniger häufig zum Burn-Out oder Resignation

  18. Motivation von Vereinsmitgliedern

    Wer Wissen und Einfluss für sich behält oder das versucht, nutzt seine Macht über andere aus. Und genau das sollte in der Gemeinschaft eines Vereins nicht sein. Wichtig ist ein gezielter Informationsfluss. Wichtig ist hier, dass es im Vorstand von einem Verein kein sogenanntes „Herrschaftswissen“ gibt. Jedes Vereinsmitglied sollte alles erfahren – über Termine von Wettkämpfen und auch wenn es eine finanzielle oder personelle Schieflage gibt.

  19. Ehrenamtliche gewinnen

    Ein Mehr an Aufgaben außer der eigentlichen Leistung im Verein in sportlicher Hinsicht oder anderer Hinsicht zu erbringen, ist teils nicht so einfach zu vermitteln, da es sich bei dem Ehrenamt in einem Verein und eine sehr zeitaufwändige und arbeitsaufwändige Tätigkeit handelt in den meisten Fällen.

    Aus diesem Grund ist es für die Gewinnung von Ehrenamtlichen in einem Verein sehr wichtig, dass die konkreten Aufgaben und Anforderungen, die an den Ehrenamtlichen gestellt werden bzw. dieser
    zu erfüllen hat, genau definiert und eingegrenzt und wenn nötig auf mehrere Schultern verlagert wird.

    Die Offenheit welche Aufgaben und Verpflichtungen mit dem Ehrenamt auf einen zukommen sind daher wichtig bei der Anwerbung von Ehrenamtlichen.

  20. Worin steckt die Motivation beim ehrenamtlichen Engagement im Alter?

    Dass rund ein Drittel der Senioren in Deutschland sich ehrenamtlich engagieren kommt nicht von ungefähr. Grund dafür ist das Mehr an Zeit, das Rentner haben im Vergleich zu Berufstätigen. Doch auch immer mehr junge Menschen engagieren sich ehrenamtlich. Hauptmotive des ehrenamtlichen Engagements ist bei den Senioren, dass sie ihre freie Zeit sinnvoll nutzen und ihre Kenntnisse und Erfahrungen weitergeben möchten. Das Ehrenamt im Alter ist sehr erwünscht.

  21. Mehr Mitglieder bekommen – wie geht das?

    Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten die individuell auf Sie zugeschnitten werden können. Sprechen Sie uns einfach dazu an.

  22. Der Verein als Sponsor

    Ein Verein selbst kann nicht als Sponsor auftreten. Ein Verein kann aber einem Sponsor gestatten den Vereinsnamen für Werbezwecke zu nutzen. Und zwar in dem Rahmen, dass auf den Verein in Bezug auf finanzielle oder sachliche Unterstützung hingewiesen wird. Wie der Verein als Sponsor auftreten kann ist denkbar einfach – auf dem Werbebrief (klassisch per Post) oder im Newsletter kann das Logo des Vereins erscheinen.

  23. Darf ein Verein Gewinn machen?

    Gemeinnützige Vereine dürfen Überschüsse (also Gewinne) erwirtschaften. Hier gibt es allerdings einige Dinge zu beachten: So dürfen die Überschüsse nur für den Vereinszweck eingesetzt werden. Eine Gewinnausschüttung an Mitglieder ist nicht gestattet. Für die Bildung von Rücklagen sind bestimmte Vorschriften zu beachten.

  24. Im Ehrenamt Geld verdienen

    Ehrenamtliche dürfen seit 2013 für ihre freiwillige Mitarbeit in einem Verein bzw. einer Organisation pro Jahr 720 Euro Aufwandspauschale annehmen. Dafür werden keine Sozialabgaben oder Steuern fällig. Das Ehrenamt als einzige Einnahmequelle garantiert sogar pro Jahr eine Einnahme von 1.000 Euro.

  25. Spende oder Sponsoring – was ist besser vor einen Verein?

    Steuerlich gesehen sind Spenden für Vereine attraktiver. Ein Sponsoring hat den Vorteil, dass ein Verein einem Unternehmen als „Partner auf Augenhöhe“ gegenübertreten kann.

  26. Hauptunterschied zwischen Spende und Sponsoring

    Sponsoringaufwendungen können vom Sponsor – dem Verein – als Betriebsausgaben unbeschränkt abgezogen werden. Eine Spende ist nur im Rahmen bestimmter Höchstgrenzen abzugsfähig.

  27. Rechtliche Wirkung Vereinsmitgliedschaft

    Eine Person wird mittels Beitrittserklärung Mitglied in einem Verein. Die Beitrittserklärung ist gleichzusetzten mit einem Vertrag.

  28. Ehrenamt und Rente

    Mit einem Ehrenamt verbunden sind auch Anwartschaften für eine spätere Rente verbunden.

  29. Haftung im Verein

    Ein eingetragener Verein haftet für Handlungen im Verhältnis gegenüber Dritten. Dies gilt für die Organe eines Vereins. Der eingetragene Verein ist eine rechtsfähige juristische Person. Der Vereinsvorstand handelt dabei als berufene Vertreter auf der Basis der Vereinssatzung.

  30. Verpflichtungen der Mitglieder in einen Verein

    Jeder, der einem Verein beitritt, hat eine sogenannte Treuepflicht. Das heißt, das Mitglied muss den Vereinszweck beachten. Ein Verstoß gegen die Verpflichtungen kann den Ausschluss aus dem Verein
    bewirken.

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