2025: Immobilienmarkt vor großen Herausforderungen, laut Frühjahrsgutachten der Immobilienweisen

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Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) hat das Frühjahrsgutachten der Immobilienweisen vorgestellt und warnt vor einem Wohnungsmangel im Jahr 2025, der die Größenordnung von Bremen plus Saarland erreichen wird und 1,4 Millionen Menschen betreffen wird. Durch drastisch gestiegene Baupreise und Zinsen sind Bauinvestitionen unattraktiv geworden und viele Projektentwickler und Wohnungsunternehmen fehlen Anreize zum Bauen. Die Investitionsbereitschaft ist zudem durch die geringe Toleranz für höhere Mieten bei steigenden Zinsen beeinflusst. Der gewerbliche Immobilienmarkt ist hingegen weitgehend robust. Der ZIA fordert einen Abschied von finanziellen und regulatorischen Begrenzungen, um eine Wohnraumlücke zu vermeiden. Weitere Forderungen sind serielles und modulares Bauen, verbesserte Finanzierungsbedingungen und keine weitere Mietenregulierung. Bundesbauministerin Klara Geywitz solle die Wende zur Sache der gesamten Regierung machen.


Pressemeldung:

ZIA warnt: Über 1,4 Millionen Menschen haben 2025 keine Wohnung mehr

Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. hat das Frühjahrsgutachten der Immobilienweisen vorgestellt und warnt davor, dass ab 2025 Wohnungsbestände in der Größenordnung von Bremen plus Saarland fehlen werden. Das bedeutet, dass mehr als 1,4 Millionen Menschen in Deutschland keine Wohnung haben werden. Bereits 2023 droht ein Gap von 400.000 Wohnungen. Die Investitionen in den Wohnungsmarkt sind unattraktiv wie seit vielen Jahren nicht mehr, und die erreichbaren Mieten liegen oft unterhalb der Kostenmieten. Die ZIA-Spitze fordert daher einen radikalen Abschied von finanziellen und regulatorischen Begrenzungen, die die Immobilienwirtschaft in Krisenzeiten ausbremsen.

Der Wohnungsneubau steht vor neuen Herausforderungen. Die drastisch gestiegenen Baupreise und Zinsen lassen viele Projektkalkulationen zerbröseln. Der Neubau von Wohnungen ist mit den hohen Baupreisen und höheren Zwischenfinanzierungskosten sowie hohen Grundstückskosten oft nicht mehr wirtschaftlich. Die erzielbaren Mieten liegen unterhalb der Kostenmieten, und die Verkaufspreise können aufgrund der höheren Zinsen nicht mehr von den Käufern finanziert werden.

Die ZIA fordert daher einen Stopp bei finanziellen und regulatorischen Begrenzungen, um das Wohnungsdebakel abzuwenden. Der Staat muss Abschied nehmen vom Modell „Kassieren und Regulieren“. Der konventionelle Wohnungsbau muss durch Preissenkung, verbesserte Finanzierungsbedingungen sowie Verzicht auf weitere Begrenzungen der Einnahmeseite angereizt werden. Dazu gehören eine nennenswerte Förderung, echte degressive AfA und ein Verzicht auf weitere Mietenregulierung. Der ZIA schlägt zudem die Umsetzung von seriellem und vor allem modularem Bauen auf breiter Front sowie eine schnelle Neubauförderung mit einem Volumen von insgesamt 10 Milliarden Euro jährlich vor. Die KfW-Kredite sollten ausgeweitet und eine degressive Sonder-AfA eingeführt werden. Intelligenten Lösungen zur Erreichung der Klimaziele sollte hohe Priorität eingeräumt werden.

Der ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner betont, dass wir zu spät sind und uns das Leben bestraft. Es geht beim Wohnungsmarkt inzwischen ums Überleben. Mattner mahnt: „Wir müssen alles tun, um eine verschärfte Konkurrenz um Wohnraum zu verhindern, weil ansonsten auch die Stabilität der Gesellschaft insgesamt gefährdet wird“.

Quelle: www.presseportal.de


Weitere Informationen über den Verband

– Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. ist eine der bedeutendsten Interessenvertretungen der Immobilienwirtschaft in Deutschland.
– Der Verband vertritt über 25 Mitgliedsverbände und -organisationen, die insgesamt mehr als 37.000 Unternehmen und Einzelpersonen aus der Immobilienbranche repräsentieren.
– Zu den Mitgliedern gehören unter anderem der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Mieterbund und die Bundesarchitektenkammer.
– Der ZIA ist in verschiedene Fachbereiche unterteilt, darunter Büroimmobilien, Einzelhandel, Hotel und Gastgewerbe, Logistik und Wohnimmobilien.
– Die Geschäftsstelle des Verbands befindet sich in Berlin.
– Der ZIA wurde 2006 gegründet und ging aus dem Zusammenschluss mehrerer Verbände hervor, darunter dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen und dem Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel.
– Ziel des ZIA ist es, die Interessen der Immobilienwirtschaft gegenüber Politik und Öffentlichkeit zu vertreten und die Rahmenbedingungen in der Branche zu verbessern.
– Zu den wichtigen politischen Themen, mit denen sich der Verband beschäftigt, gehören unter anderem die Wohnungs- und Mietenpolitik, die Stadtentwicklung und die Energieeffizienz von Gebäuden.
– Der ZIA gibt regelmäßig Studien und Publikationen zu immobilienwirtschaftlichen Themen heraus und veranstaltet Fachkonferenzen und -seminare.
– Laut eigenen Angaben hat der Verband einen Jahresumsatz von rund 380 Milliarden Euro und beschäftigt in der Immobilienbranche über 3,5 Millionen Menschen.

9 Antworten

  1. Ich denke, dass Immobilienweisen nur Unsinn erzählen. Der Markt wird sich schon irgendwie regeln!

  2. Also ich finde, dass die Immobilienweisen mal wieder totalen Quatsch erzählen. 2025 wird alles super laufen!

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